Denkmal Görlitz

Türme & Wehrbauten

Reichenbacher Turm

Der 51 m hohe Turm wurde bereits 1376 zum ersten Mal erwähnt und seitdem mehrfach umgebaut. Bis 1848 waren er und der angrenzende Zugang zur Stadt durch zwei hohe Schildmauern mit dem Kaisertrutz verbunden. Bis zum Jahr 1904 war der Turm noch bewohnt. Im Türmerstübchen befindet sich sogar noch immer der Ofen des letzten Türmers. Schon seit 1946 erklimmen Besucher regelmäßig die 165 Stufen bis nach oben und dabei erfahren dabei auf sieben Etagen einprägsame Stadtgeschichte. Oben angekommen wird man mit einem fantastischen Rundblick belohnt, bei gutem Wetter sogar bis zum Riesengebirge.Der Turm ist Teil des Kulturhistorischen Museums.

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Rathausturm

Es ist der wohl schönste Turm der Stadt am schönsten Ort der Altstadt, dem Untermarkt. Den Turm erkunden Besucher mit einer rund einstündigen Führung, denn es gibt viel zu erfahren in dem 1378 erstmals erwähnten Turm: vom Pranger über dem Scharfrichter bis zur Mondphasenuhr und dem Turmwächteralltag. Nach 191 Stufen hat man aus rund 60 m Höhe einen fantastischen freien Rundblick.

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Dicker Turm oder Frauenturm

Der 46 m hohe Dicke Turm verdient seinen Namen zurecht: Seine Mauern haben im unteren Bereich eine Dicke von 5,34 m! Schon 1305 wurde an seiner Stelle ein Turm erwähnt. Sein Aussehen hat das Bauwerk über die Jahrhunderte nur wenig verändert. Das markante Steinrelief von Briccius Gauske kam jedoch erst später dazu. Seit 1477 war es am äußeren Frauentor eingemauert und erst nach dem Abriss des Tores erhielt es 1852 seinen jetzigen Standort.

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Nikolaiturm

Auch der Nikolaiturm war Bestandteil der Görlitzer Stadtbefestigung und Teil eines Stadttores. Seine Mauer ist stellenweise bis zu 2,86m dick. Eine erste Erwähnung findet er 1348. 1904 verließ der letzte Türmer die Wohnung im Obergeschoss. Von 1971 bis 2015 nutzte der Verein der Görlitzer Heimatforscher den Turm und richtete darin ein heimatgeschichtliches Museum ein. Seit 2016 betreut das Kulturhistorische Museum zusammen mit dem Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e. V. den Turms samt der Ausstellung.

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Kaisertrutz

Zur Verteidigung der Stadt besaß Görlitz einstmals 32 Basteien, von denen heute noch vier erhalten sind – unter ihnen der Kaisertrutz.

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Ochsenbastei

Den Namen erhielt dieser Teil der Görlitzer Stadtmauer von dem hier entlangführenden Weg zur Viehweide. Die Bastei schützte einen Nebenausgang der Stadt. Dieses "Tor an der Kahle" wurde 1834 abgerissen. Als öffentliche Grünanlage zwischen innerer und äußerer Stadtmauer wurde die Ochsenbastei 1963 umgestaltet und 1999/2000 umfassend renoviert.

Adresse: Uferstraße, 02826 Görlitz

Stadtmauer

Ausgangspunkt der Stadtentstehung etwa um 1220 ist die damalige Burg des königlich böhmischen Landesherrn, das Gebiet an der Peterskirche und des Vogtshofes. Die Hochebene bot größeren Schutz vor Angreifern und bessere Bedingungen zur Verteidigung der Stadtanlage. Nach 1250 wurde das Stadtgebiet erweitert und die wahrscheinlich hölzernen Palisaden nach und nach durch steinerne Befestigungen ersetzt.

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Nikolaizwinger

Der Nikolaizwinger ist einer der beiden Reste des doppelten Stadtmauerringes von Görlitz. Dieser schützte ursprünglich mit vier Stadttürmen, zahlreichen Bastionen und mächtigen Toranlagen die Stadt. Die angrenzende Hotherbastei ist die letzte erhaltene Eckbastion. Die großen Kanonenschießscharten weisen auf ihre Verwendung zur Sicherung der Nikolai- und Neißevorstadt hin. 1953/54 wurde der Zwinger als Gartenanlage im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes von Görlitzer Bürgern nach Entwürfen des Gartenarchitekten Henry Kraft umgestaltet. In den 1990er Jahren wurden diese Strukturen in modifizierter Form wieder aufgegriffen.

Adresse: Nikolaistraße, 02826 Görlitz

Vogtshof

Bereits vor der Entstehung der Stadt befand sich hier die Burg des Landesherrn zum Schutz des Neißeüberganges an der via regia. Seit dem 13. Jahrhundert waren im "Foteshof" die Wohnung des obersten landesherrlichen Beamten und der Sitz des Amtshauptmannes. Er ist das älteste politische Zentrum der Stadt. Zwischen 1826 und 1830 wurde der Vogtshof durch den preußischen Staat zur Garnisonskaserne und Strafanstalt umgebaut. Nach 1945 diente er verschiedenen Zwecken, 1975 zogen hier ein Studentenwohnheim und Teile des Ratsarchivs ein.

Adresse: Bei der Peterskirche 6-7, 02826 Görlitz

Quelle: Alexander Römisch
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