Stadtplanung & Entwicklung

Klimaneutralität Görlitz 2030

Klimaschutz geht auch Görlitz an

Warum das für Wirtschaft und Bürger wichtig ist haben EGZ, die Stadtverwaltung sowie städtische und industrielle Ermöglicher gemeinsam in einem Leitfaden erarbeitet.

Erste Aspekte wurden am 5. November 2020 in der Stadtratssitzung präsentiert:

Der Leitfaden Klimaneutralität 2030 wird nun diskutiert: Danach soll auf dieser Basis gemeinsam mit der gesamten Stadtgesellschaft ein Masterplan zur Umsetzung entwickelt werden, welcher die Aspekte zur Erreichung des ambitionierten Ziels – als Stadt 2030 klimaneutral zu sein – zusammenführt.

Doch warum ist Klimaschutz so wichtig für Görlitz?

Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Dieses Video und die Präsentation geben einen kleinen Überblick, welche Faktoren eine Rolle spielen, welche Bereiche eine Rolle spielen und wie es gelingen kann, tatsächlich mit diesem Beispiel eine spannende Vorbildrolle für Wirtschaft, Bürger, Fachkräfte und Forschung zu sein.

Oberbürgermeister Octavian Ursu:
„Um dieses ambitionierte Ziel erreichen zu können, müssen wir sinnvolle, wirtschaftliche und machbare Schritte festlegen. Eine erste Skizze und Analyse der Möglichkeiten wurde in einem Leitfaden für unsere Stadt zusammengefasst. Aufbauend darauf werden wir als Stadtverwaltung zusammen mit dem Stadtrat die nächsten Schritte besprechen. Mit der konsequenten Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen bis 2030 kann das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden. Görlitz soll sich zu einer zukunftsgerichteten, modernen und für Jung und Alt attraktiven Stadt entwickeln.“

„Stadt der Zukunft auf Probe“ – Görlitz drei Monate lang testen und klimaneutral gestalten

Im Projekt „Stadt der Zukunft auf Probe – Ein Wohn- und Arbeitsexperiment für ein klimaneutrales Görlitz“ testen Teilnehmende für jeweils drei Monate die Stadt und gestalten sie klimaneutral mit. Die insgesamt 18 Probeaufenthalte laufen von Herbst 2021 bis Frühjahr 2023.

Görlitzer Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind die Gastgebenden für den temporären Arbeitsaufenthalt, lokale Initiativen stellen Räume für künstlerisch-kreatives Wirken bereit. Teilnehmende können in Görlitz forschen, ihr eigenes Start-up gründen oder vorantreiben, ihr Kultur- oder Kunstprojekt umsetzen und ihr Netzwerk erweitern. Von IT und Consulting, über Forschung und Entwicklung bis zu Kultur- und Kreativwirtschaft – das Spektrum, in dem die Teilnehmenden in Görlitz wirken können, ist breit gefächert.

Rund 60 Bewerbungen sind für die Teilnahme an dem Wissenschaftsprojekt beim Interdisziplinären Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) eingegangen. Viele Großstädter:innen – vor allem aus Berlin und Dresden – interessieren sich für die Teilnahme. Bewerbungen kamen aber auch aus anderen Regionen Deutschlands sowie aus Polen, Österreich, den USA und Brasilien. Bei der Auswahl der Teilnehmenden war unter anderem ausschlaggebend, ob die Projektidee zum ambitionierten Ziel der Stadt Görlitz beitragen kann, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Zu den Erwartungen, Eindrücken und Wünschen an das Leben in Görlitz werden die Teilnehmenden wissenschaftlich befragt.

Weitere Informationen: http://stadt-der-zukunft-auf-probe.ioer.eu

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), vertreten durch das in Görlitz ansässige Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS), setzt das Projekt gemeinsam mit lokalen Partnereinrichtungen um.

Projektpartner: Stadt Görlitz, KommWohnen Service GmbH, Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH, KoLABORacja e. V., Kühlhaus Görlitz e. V., Wildwuchs e. V., CASUS – Center for Advanced Systems Understanding, Hochschule Zittau/Görlitz, Siemens Energy-Innovationscampus Görlitz, Stadtwerke Görlitz AG

Video zum Leitfaden Klimaneutralität

Die Stadt Görlitz möchte im Jahr 2030 das Ziel der Klimaneutralität erreichen. Dazu wurde ein Leitfaden erarbeitet und im November 2020 dem Görlitzer Stadtrat vorgestellt. Das Video erläutert kurz die Hintergründe, das Vorgehen und die Bestandteile des Leitfadens.

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