KU-Förderung in der Praxis

Ein Erfahrungsbericht der hoesol Otoplastik-Labor GmbH


Die hoesol Otoplastik-Labor GmbH wurde 2022 gegründet und ist auf die Herstellung individueller Otoplastiken spezialisiert. Als junges Unternehmen stand hoesol früh vor der Herausforderung, mit der wachsenden Nachfrage Schritt zu halten und gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden zu schaffen. Um diesen nächsten Entwicklungsschritt zu gehen, entschied sich das Unternehmen 2025 für eine gezielte Investition in Technik und Ausstattung.

Mit Unterstützung der KU-Förderung der Stadt Görlitz wurden ein neuer moderner 3D-Scanner sowie eine Fräsanlage angeschafft. Zusätzlich richtete das Unternehmen zwei weitere PC-Arbeitsplätze ein. Anlass für die Investition war der Ausbau des Büro- und Fräsbereichs, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und die internen Prozesse weiter zu professionalisieren.

 

Was hat die Förderung gebracht?

„Durch die Förderung konnten wir die Grundlagen für weiteres Wachstum schaffen und diesen Prozess deutlich beschleunigen“, berichtet das Unternehmen. Mit den neuen technischen Möglichkeiten kann das Unternehmen schneller auf Anfragen reagieren und neue Kundinnen und Kunden aufnehmen. In der Folge konnten bereits zwei neue Arbeitskräfte eingestellt werden – ein wichtiger Schritt für das junge Unternehmen.

Auch die Arbeitsbedingungen haben sich spürbar verbessert. Neben den neuen Arbeitsplätzen wurde ein Pausenraum eingerichtet, der den Mitarbeitenden einen Rückzugsort im Arbeitsalltag bietet. „Das wirkt sich positiv auf das gesamte Team aus“, so das Fazit.

Der Weg zur Förderung war aus Sicht von hoesol insgesamt positiv, auch wenn er nicht ganz ohne Herausforderungen verlief. „Die Unterlagen waren nicht immer selbsterklärend und passten teilweise nicht exakt zum Förderprogramm“, sagt Sven Tepper, Inhaber von hoesol rückblickend. Entscheidend sei jedoch die enge Begleitung gewesen: „Die Unterstützung durch die Stadtverwaltung und die Wirtschaftsförderung war sehr gut. Offene Fragen konnten schnell geklärt werden.“

Anderen Unternehmen, die über einen Förderantrag nachdenken, gibt Sven Tepper eine ehrliche Empfehlung: „Ich würde es jederzeit wieder machen. Der Aufwand ist zwar höher, als man zunächst denkt, aber man erhält während des gesamten Prozesses eine sehr gute Unterstützung.“

Das Beispiel der hoesol Otoplastik-Labor GmbH zeigt, wie die KU-Förderung gezielt dazu beitragen kann, Wachstum zu ermöglichen, Arbeitsplätze zu schaffen und junge Unternehmen in Görlitz nachhaltig zu stärken.

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