Stadtplanung & Entwicklung

Zentrum für Jugend und Sozio-Kultur / Werk I

 

Eckdaten zum Bauablauf 2018 beim Werk I:

Im April 2018 wurde mit dem Teilabbruch der einsturzgefährdeten Furnierhalle, welche das zukünftige Jugendzentrum beherbergen soll, begonnen

Das gesamte Dach wurde abgebrochen, sowie in der Halle befindliche technische Anlagen und Ausstattungen, sowie Einbauten wie dem ehemaligen Sanitärbereich oder den Büros.

Dabei wurde auch ein denkmalpflegerisch beachtenswerter Bestandsbinder gesichert (Polonceau-Binder) welcher zukünftig, jedoch ohne tragende Funktion,  als Zeitzeugnis in der Furnierhalle seinen Platz finden wird.

Stehen geblieben sind die Bestandsstützen und die Umfassungswände. Die inhomogene Bodenplatte wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgebaut, da der anstehende Boden unterhalb der Bodenplatte feuchtigkeitsempfindlich ist und erst nach der Fertigstellungen des neuen Daches freigelegt werden kann.

Der Abbruch wurde im Mai 2018 beendet, anschließend wurden Vermessungsarbeiten an den Bestandsstützen vorgenommen, als Grundlage für das neue Dachtragwerk. Die Vermessung konnte erst nach erfolgtem Abbruch vorgenommen werden, es bestand ja Einsturzgefahr.

In der Zeit in der die Werkplanung für das neue Dachtragwerk durch das Bauunternehmen (Fa. Metallbau Schubert) erfolgte, wurden die Mauerkronen der Außenwände teilweise abgebrochen und neu aufgemauert, da diese durch den jahrelangen Feuchteeintrag über das marode Dach stark geschädigt waren. Zusätzlich mussten einige Risse im Mauerwerk saniert werden. Weiterhin wurden die Stützenköpfe, welche das Dachtragwerk tragen, entrostet und mit einem Korrosionsschutz versehen. Die weitere Entrostung sowie Korrosions- und Brandschutzbeschichtung erfolgt im weiteren Bauverlauf.

Im August 2018 wurde mit dem Aufbau des Dachtragwerkes begonnen. Dieses besteht aus 14 Stahlbindern, welche nach dem Vorbild der ehemaligen sogenannten Polonceau-Binder gefertigt wurden. Das Tragwerk wird durch Pfetten und Sparren ergänzt, welche den zukünftigen Dachaufbau aus Wärmedämmung und Abdichtung, sowie technische Anlagen tragen sollen. Mit dem Aufbringen der ersten Schalungsebene und der Dampfsperre (bis Ende September) ist das Dach dann vorerst soweit dicht, dass mit dem Rückbau der Bodenplatte begonnen werden kann. Anschließend wird es einen Bodenaustausch geben, Fundamente für die zukünftigen Wände und Stützen gegossen, die Grundleitungen für die Medien innen und außen verlegt und eine Horizontalabdichtung in den Außenwänden vorgenommen. Diese Arbeiten sollen noch bis Ende des Jahres dauern. Sobald die neue Bodenplatte (Anfang des Jahres 2019), inklusive darunterliegender Wärmedämmung, erstellt wurde, kann mit dem Innenausbau begonnen werden. 

 

Ansprechpartner bei der Stadt Görlitz ist das Bau- und Liegenschaftsamt: Kontakt

 Bauablauf 2018:

  • Teilabriss Dach, Innenausbau (KW 13 -16)
  • Werksplanung Dachkonstruktion (KW 16 - 20)
  • Dachneubau, Tragkonstruktion und Deckung (KW 21 - 30)
  • Korrosions- und Brandschutzbeschichtung Stützen (verteilt auf KW 18 – 19, KW 33 – 34, KW 44 – 47)
  • Fassadensanierung (KW 27 – 30)
  • Abbruch Bodenplatte (KW 29 – 30)
  • Sanierung Außenfenster (KW 45 – 49)
  • Maurer- und Betonarbeiten innen (Abdichtung, Grundleitungen, neue Bodenplatte, Fundamente, teilweise Innenwände (KW 36 – 50)

 

Stand Mai 2019:
Die neue Bodenplatte wurde hergestellt, auf dieser werden nun aktuell die Innenwände gestellt und die Decken betoniert. Kleinere Restleistungen am Dach wurden abgeschlossen, die Horizontalabdichtung in den Außenwänden wurde eingebracht. Ab Mitte Mai sollen dann weitere Gewerke wie Innenputz, Trockenbau, Fenstersanierung und die Haustechnikgewerke hinzukommen. Parallel werden im Außenbereich die Grundleitungen verlegt und die erdberührten Außenwände vertikal abgedichtet.

Der ursprüngliche Fertigstellungstermin war August 2019. Das Bauende wird derzeit auf November 2019 avisiert. Es gibt Verzögerungen aufgrund der Bestandsbodenplatte und dem darunterliegenden Boden in der Furnierhalle.

Mit Beginn des Rückbaus stellte sich heraus, dass eine Vielzahl von verdeckten Fundamenten und Versorgungsschächten (aus der 100 Jährigen Geschichte der Halle mit zahlreichen Umbauten) im Untergrund liegen. Deshalb muss hier abschnittsweise gearbeitet werden, um die Bestandsaußenmauern nicht zu schwächen.

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