Erlebnis Görlitz

Görlitz – Auferstehung eines Denkmals

GÖRLITZ

AUFERSTEHUNG EINES DENKMALS

Der Dresdner Fotograf Jörg Schöner dokumentiert seit vier Jahrzehnten die herausragende Bausubstanz von Görlitz – eine Dokumentation des scheinbar unaufhaltsamen Verfalls, an dessen Stelle nach 1990 die historisch beispiellose „Auferstehung eines Denkmals“ trat.

Es ist eine Geschichte voller Liebe. Es sind die 80er Jahre. Und der Fotograf Jörg Schöner arbeitet an einem Fotoprojekt in Görlitz. Damals fast immer dabei, seine große Liebe und spätere Ehefrau. Dem Paar und den rund 250 geladenen Gästen der Vernissage im Dresdner Flughafen schenkt Prinzessin Alexandra zu Lippe mit ihrer Laudatio zur Fotoausstellung „Görlitz – Auferstehung eines Denkmals“ im Flughafen Dresden einen sehr emotionalen Einblick in das Leben des gefeierten Dokumentaristen und Fotografen Professor Jörg Schöner.

Jörg Schöner dokumentiert seit vierzig Jahren den architektonischen Reichtum der Neißestadt. Maroder Charme und jüngst fertig sanierte Altbauten prägen die Ausstellung und liefern zugleich Einblicke in den Alltag damals und heute. Der Fotograf ist des Lobes voll für Görlitz. Es sind die fotografischen Eindrücke vor der Kameralinse, die ihn berühmt gemacht haben. Aber Professor Schöner erinnert auch gerne an die Eindrücke hinter der Kamera: „Ich möchte meinen Dank an die Handwerker von Görlitz aussprechen. Ich bin jenen dankbar, die es mir in den 70er und 80er Jahren ermöglicht haben, auf Dächern und Dachböden zu fotografieren.“

 

„Görlitz - Auferstehung eines Denkmals“ – unter diesem Titel wurden die großformatigen Fotos von markanten Görlitzer Gebäuden im Wandel der Zeit zuletzt in der Partnerstadt Wiesbaden gezeigt. Die Arbeiten des Dresdner Fotografen Prof. Jörg Schöner wurden Ende September 2017 im Wiesbadener Stadtmuseum am Markt präsentiert.

Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, Siegfried Deinege, der Wiesbadener Oberbürgermeister, Sven Gerich, Dr. Bernd Blisch, kommissarischer Leiter des Stadtmuseums am Markt sowie Dr. Holger Rescher von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden am 7. Juni 2017 im Beisein des Künstlers sowie vieler Gäste aus Wiesbaden und Görlitz die Ausstellung eröffnen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese beeindruckende Dokumentation der Rettung unserer Stadt in der uns so verbundenen Partnerstadt zeigen können“, so der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege. „Die Ausstellung ist ein imposanter Beleg für das große Engagement vieler Menschen, die sich in den vergangenen 27 Jahren für die Sanierung der wertvollen Bausubstanz eingesetzt haben“.

Der Dresdner Fotograf Jörg Schöner dokumentiert seit vier Jahrzehnten den enormen architektonischen Reichtum von Görlitz und wurde dabei zum Chronisten des Wandels in der Stadt. Historisches und Gegenwärtiges, Verfallenes und Wiederhergestelltes hielt er mit Kamera fest und zeigt so nicht nur die herausragende Bausubstanz sondern auch Spuren des Alltags in der Neißestadt.

Der Wiesbadener OB Sven Gerich sah die Ausstellung anlässlich des 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Wiesbaden und Görlitz. „Die Ausstellung ‚Auferstehung eines Denkmals‘  hat mich so beeindruckt, dass es mir sehr wichtig war, sie auch hier in Wiesbaden zu zeigen. Umso mehr freue ich mich darüber, dass die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener nun diese zeithistorisch wichtige Architekturfotografie aus ihrer Partnerschaft vor Ort sehen können“, so Oberbürgermeister Sven Gerich.

Die Städtepartnerschaft zwischen Wiesbaden und Görlitz wurde am 1. Juli 1990 vertraglich besiegelt. Auch ohne unterstützenden Partnerschafts­verein besteht zwischen den beiden Städten ein lebendiger und vielfältiger Austausch.

Fotos: Lutz Schulmann, Wiesbaden

Wanderausstellung

 

Weitere Stationen folgen 2018


Weitere Informationen zum Fotographen
Professor Jörg Schöner:
www.joerg-schoener.de

 

Bisherige Stationen der Ausstellung:

8. Juni bis 24. September 2017
im SAM Stadtmuseum am Markt Wiesbaden

7. September bis 18. November 2016
Flughafen Dresden
Abflugbereich und Galerieebene

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Erste Stationen der Ausstellung waren 2015 die ehemalige Produktionshalle des Keramischen Maschinenbaus (KEMA) in Görlitz, welche 20.000 Menschen besuchten,

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sowie der Bundesrat in Berlin. Das Buch „Görlitz – Auferstehung eines Denkmals“ ist im Verlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erschienen und unter www.monumente-shop.de erhältlich.

Die Ausstellung ist Teil der Kampagne „So geht sächsisch “.

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