Erlebnis Görlitz

Görlitz – Auferstehung eines Denkmals

GÖRLITZ

AUFERSTEHUNG EINES DENKMALS

Der Dresdner Fotograf Jörg Schöner dokumentiert seit vier Jahrzehnten den enormen architektonischen Reichtum von Görlitz und wurde dabei zum Chronisten des Wandels in der Stadt. Historisches und Gegenwärtiges, Verfallenes und Wiederhergestelltes hielt er mit Kamera fest und zeigt so nicht nur die herausragende Bausubstanz sondern auch Spuren des Alltags in der Neißestadt. So entstand eine Dokumentation des scheinbar unaufhaltsamen Verfalls, an dessen Stelle nach 1990 die historisch beispiellose „Auferstehung eines Denkmals“ trat.

 „Für die Görlitzer Altstadt bedeutete das Ende der DDR die Rettung in letzter Minute“, so Sachsens damaliger Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei der Vernissage der Ausstellung im Flughafen Dresden 2016. „Ein Großteil der alten Bausubstanz war wie in einer vierzigjährigen Zeitlupe zerbröckelt. Der Wiederaufbau ist dann das genaue Gegenteil gewesen - ein Wiederaufbau wie im Zeitraffer. Der Bund, der Freistaat, die Stadt und allen voran die Görlitzer haben das ermöglicht. In den Bildern des Fotografen Jörg Schöner prallen Zeitlupe des Verfalls und Wiederaufbau im Zeitraffer beeindruckend aufeinander“.

 „Wir freuen uns sehr, dass wir diese beeindruckende Dokumentation der Rettung unserer Stadt als architektonisches Flächendenkmal immer wieder einem breiten Publikum zeigen können“, so der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege. „Die Ausstellung ist ein imposanter Beleg für das große Engagement vieler Menschen, die sich in den vergangenen 27 Jahren für die Sanierung der wertvollen Bausubstanz eingesetzt haben.“

„Görlitz - Auferstehung eines Denkmals“ – unter diesem Titel werden die großformatigen Fotos von markanten Görlitzer Gebäuden im Wandel der Zeit als Wanderausstellung gezeigt. Letzte Stationen waren u.a. das Wiesbadener Stadtmuseum am Markt sowie der Flughafen Dresden.

Maroder Charme und jüngst fertig sanierte Altbauten prägen die Ausstellung und liefern zugleich Einblicke in den Alltag damals und heute. Der Fotograf Jörg Schöner ist des Lobes voll für Görlitz. Es sind die fotografischen Eindrücke vor der Kameralinse, die ihn berühmt gemacht haben. Aber Professor Schöner erinnert auch gerne an die Eindrücke hinter der Kamera: „Ich möchte meinen Dank an die Handwerker von Görlitz aussprechen. Ich bin jenen dankbar, die es mir in den 70er und 80er Jahren ermöglicht haben, auf Dächern und Dachböden zu fotografieren.“

 

Foto: Lutz Schulmann, Wiesbaden

Nächster Termin der Wanderausstellung:

19.06.2018 bis 05.08.2018

Kunstbibliothek am Kulturforum
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin

Zur Pressemitteilung

Mehr Informationen


Bisherige Stationen der Ausstellung:

15. Januar bis 16. Februar 2018
Sächsischer Landtag in Dresden, Bürgerfoyer
Rückblick

8. Juni bis 24. September 2017
im SAM Stadtmuseum am Markt Wiesbaden anlässlich des 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Wiesbaden und Görlitz

7. September bis 18. November 2016
Flughafen Dresden
Abflugbereich und Galerieebene

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18.12.2015 bis 08.07.2016
Bundesrat in Berlin

16.05. bis 18.10.2015
Ehemalige Produktionshalle des Keramischen Maschinenbaus (KEMA) in Görlitz (20.000 Besucher) Auferstehung_eines_Denkmals_EGZ_KEMA.jpg

Das Buch „Görlitz – Auferstehung eines Denkmals“ ist im Verlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erschienen und unter www.monumente-shop.de erhältlich.

Die Ausstellung ist Teil der Kampagne „So geht sächsisch“.

Weitere Informationen zum Fotografen
Prof. Jörg Schöner:

www.joerg-schoener.de

Rückblick:

3.000 Interessierte sahen Görlitzer Fotoausstellung in der Partnerstadt Wiesbaden

Vom 8. Juni bis 24. September 2017 wurde die Ausstellung „Görlitz - Auferstehung eines Denkmals“ im Wiesbadener Stadtmuseum am Markt (SAM) präsentiert. Rund 3.000 Personen (genau 2.925) haben sich die Ausstellung angesehen. Zufrieden mit der Schau zeigt sich der Kommissarische Direktor des Wiesbadener Stadtmuseums, Dr. Bernd Blisch: „Wir sind mit dieser Zahl sehr zufrieden. Erstaunlich viele Besucher kamen in die Ausstellung, veranlasst durch die frühere Berichterstattung in den Monumente-Heften“.

Dem Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege war es ein Anliegen, diese besondere Ausstellung in Wiesbaden präsentieren zu können, nachdem die Fotos in der ehemaligen Görlitzer KEMA, im Bundesrat und im Dresdner Flughafen zu sehen waren. OB Deinege betonte bei der Ausstellungseröffnung im Juni, dass die Auferstehung des Denkmals Görlitz nicht zuletzt auch der Partnerstadt Wiesbaden zu verdanken sei. „So, wie sich unsere Görlitzer Altstadt in den vergangenen 27 Jahren gewandelt hat, ist in diesen Jahren unsere Partnerschaft gewachsen“, sagte OB Deinege. Die Unterstützung der Partnerstadt Wiesbaden in der Wendezeit sei ein entscheidender Faktor für die positive Entwicklung der Stadt gewesen – und werde intensiv fortgeführt.

Dem schloss sich auch Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich bei der Ausstellungseröffnung im Juni an: „Ich war schon vor zwei Jahren in Görlitz von den Fotos tief bewegt – und sie haben mich seitdem nicht mehr losgelassen.“ Er freute sich sehr darüber, dass die Ausstellung auch in Wiesbaden gezeigt wurde. Das unterstreiche die gute und intensive Städtepartnerschaft mit Görlitz. 

Die Städtepartnerschaft zwischen Wiesbaden und Görlitz wurde am 1. Juli 1990 vertraglich besiegelt. Auch ohne unterstützenden Partnerschafts­verein besteht zwischen den beiden Städten ein lebendiger und vielfältiger Austausch.

Foto: Lutz Schulmann, Wiesbaden

Die Ausstellungen 2018 werden ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 

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