Erlebnis Görlitz

Tag des offenen Denkmals

Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege

Tag des Offenen Denkmals am 12. September 2021

Die Stadt Görlitz beteiligt sich auch in diesem Jahr am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“. Unter dem Motto „Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ öffnen sich in diesem Jahr am 12. September für Interessierte die Türen verschiedener öffentlicher Einrichtungen, Kirchen und auch Gebäude von Privateigentümern.

Mitarbeiter des Sachgebietes Denkmalschutz führen um 15 Uhr durch das Kulturforum Görlitzer Synagoge (Otto-Müller-Straße 3) und informieren um 16 Uhr über den Planungsstand für die Sanierung der Stadthalle (Am Stadtpark 1). Die Führungen sind auf 25 Personen begrenzt. Um 15 und um 17 Uhr sind auf dem Nikolaifriedhof Friedhofs- und Grufthausführungen geplant (mit Eintritt).

Der Weinbergturm lässt sich von 10 bis 18 Uhr besichtigen (letzter Aufgang um 17.30 Uhr).

Das Schloss Oberneundorf (Hofeweg 7) ist von 11 bis 16 Uhr bei Kaffee und Kuchen geöffnet. Der Sanierungsstand des Wohngebäudes Reichertstraße 28 kann von 12 bis 18 Uhr begutachtet werden. Die Hausdurchfahrt Bismarckstraße 19 (mit den bauzeitlichen Meißner Wandfliesen und alten Ansichten von Görlitz) ist ab 11 Uhr geöffnet.

In der Bismarckstraße 15 findet in der Kirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde von 10 bis 11 Uhr ein öffentlicher Gottesdienst statt, danach ist das Haus bis 16 Uhr für Besucher geöffnet (WC vorhanden).

Zudem haben das Heilige Grab von 9 bis 17 Uhr und die Nikolaikirche von 10 bis 17 Uhr geöffnet (bei beiden ist Eintritt zu entrichten). 

Des Weiteren öffnet die Evangelische Kreuzkirche in der Erich-Mühsam-Str. 1 von 11.30 bis 18 Uhr für Besucher. In diesem Zeitraum ist auch die Turmbesteigung möglich.

 

Im Zusammenhang mit dem „Tag des offenen Denkmals“ finden außerdem verschiedene Veranstaltungen statt.

Evangelische Innenstadtgemeinde

Am Sonnabend, 11. September um 22 Uhr: Eugenio Casparini grüßt Görlitz und seine Gäste – eine musikalische Andacht mit dem alten Orgelbaumeister und seiner geschwätzigen Frau. An der Sonnenorgel: KMD Reinhard Seeliger, Lesung: Ruth-Andrea Lammert. Der Eintritt ist frei – Spenden für die Kirchenmusik werden erbeten.

Am 12. September um 12 Uhr: Orgel-Punkt 12: ca. 50 Minuten Musik an der Sonnenorgel der Peterskirche mit Meditation und Information. Der Eintritt ist frei – Spenden für die Sonnenorgel werden erbeten.

Die vier Kirchen der Innenstadtgemeinde sind am „Tag des offenen Denkmals“ wie folgt geöffnet:

  • Dreifaltigkeitskirche: 12 bis 18 Uhr
  • Frauenkirche: 12 bis 17 Uhr
  • Lutherkirche: 12 bis 17 Uhr
  • Peterskirche: 12 bis 18 Uhr (Besichtigung erst nach dem Orgelpunkt – ab etwa 13.30 Uhr)

Patrimonium Gorlicense | Handwerkermarkt
Auf dem Untermarkt präsentieren am Sonntag, den 12. September 2020, über 30 Handwerker ihre alten Handwerkstechniken und informieren gern zu ihrer Arbeit. (Weitere Infos unter https://www.kultur-service-goerlitz.de/handwerkermarkt)

,,Denk Mal: Unser Erbe - Deine Zukunft'"
Das wiederaufgebaute Gebäude der „Alten Mälzerei" im Tivoli-Komplex wird nach dem zerstörerischen Brand 2016 erstmalig für die Besucher geöffnet sein. Gleich in der Nähe im Park des Friedens finden die 1. Kultur­erbetage an der Neiße an diesem Wochenende statt.
(Weitere Infos unter www.denkmal-pomysl.com)

St. Stephanus-Haus
Passend zum Tag des offenen Denkmals präsentieren BailaThea, Kenkokan und Görlitzer Karneval- und Tanzsportverein e.V. die Praxis- und Trainingsräume bei einem „Tag der offenen Tür“. Am Sonntag, 12. September 2021 sind Interessierte eingeladen, die Beteiligten und die Räume im St. Stephanus-Haus auf der Emmerichstraße 79 kennenzulernen.
Von 14.00 bis 18.00 Uhr gibt es Führungen durch die Praxis- und Trainingsräume, Schauvorführungen, Mitmachangebote, Speisen und Getränke und weitere Überraschungen.

Europa Chor Akademie Görlitz
Die Europa Chor Akademie Görlitz präsentiert im Rahmen des Lausitz Festivals:

am 12. September von 11.30 bis 13 Uhr „Zwischen den Jahrhunderten“. Der Eintritt ist frei. Im Rahmen des Lausitz Festivals vollführt die Europa Chor Akademie unter Leitung von Jan Hoffmann innerhalb der Europastadt einen musikalischen „Brückenschlag“. Es erklingen berühmte Melodien der Filmgeschichte, u.a. Henry Mancinis „Moon River“. Die Sängerinnen und Sänger blicken dabei von der Terrasse des neu hergerichteten Plac Pocztowy (Postplatz) in Zgorzelec in Richtung Peterskirche. Danach wechselt der Chor auf die deutsche Seite: zur Rückseite des historischen Waidhauses, am Fuße der Peterskirche. Nun mit Blick gen Osten, Altstadtbrücke. Hier präsentieren sie ab 12:30 Uhr den 2. Teil des Konzertes: romantische Chormusik u.a. von Rheinberger und Schumann.
www.lausitz-festival.eu

Aktuelle Informationen und Änderungen zum „Tag des offenen Denkmals“ finden sich im Internet unter www.goerlitz.de und www.tag-des-offenen-denkmals.de. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz führt auf ihrer Internetseite aufschlussreich in die vielfältigen Facetten des für dieses Jahr gewählten Mottos ein, die auch den aktuellen Diskurs bei Denkmalschutz und Baukultur mitbestimmen.

Die Stadt Görlitz bedankt sich bei allen Beteiligten für das Engagement und die Vorbereitungen, die von schwierigen Planungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie geprägt waren. Sie bittet alle Besucherinnen und Besucher, sich an die aktuellen Hygienevorschriften zu halten.

 

 

 

Handwerkermarkt zum Tag des offenen Denkmals

 

Im Rahmen des Tages des offenen Denkmals präsentieren traditionell von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Untermarkt über 30 Handwerke ihre Kunstfertigkeiten, alte Handwerkstechniken und Erfahrungen, die unter anderem zum Aufbau und der Einrichtung von Gebäuden notwendig waren. Die Palette reicht dabei vom Töpfer, Schmuckhersteller, Korbflechter, Glasschleifer, Weber, Gerber, Bleiverglaser, Schuhmacher, Drechsler, Schmied bis hin zu Tischlern und Restaurierungshandwerkern. Auch die Vorstellung des musikalischen Handwerkes kommt an diesem Tag nicht zu kurz. Dafür sorgt der Posaunenchor Frauenkirche aus Görlitz, die Görlitzer Bläserformation, die Musikschule Fröhlich, Lausi Saxer und weitere regionale Musikerinnen und Musiker, deren wichtigstes Werkzeug die Stimme ist. Seien Sie herzlich eingeladen, auf Ihrem Rundgang durch die Stadt hier zu verweilen und ein Quäntchen Inspiration zu sammeln, bevor Sie den Weg zu den nächsten ehrwürdigen Denkmälern einschlagen.

Foto: Frank Vater

Foto: GKSG

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