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Neue Bürgerräte haben ihre Arbeit aufgenommen

Neue Bürgerräte haben ihre Arbeit aufgenommen

vom 05.03.2018

In den zurückliegenden Wochen sind in allen Beteiligungsräumen Bürgerversammlungen durchgeführt und die neuen Bürgerräte gewählt worden.

Damit kann das Projekt Bürgerschaftliche Beteiligung in bewährter Form aber auch mit frischen Ideen wieder durchstarten.

Die Görlitzer Bürgerräte sind ein wichtiges Glied zwischen Bürgerschaft und Verwaltung. Sie begleiten Bauvorhaben und sind in vorhabensbezogenen Beteiligungsverfahren involviert. Das betrifft Straßensanierungen und Ausbaumaßnahmen wie die Bahnhofstraße, Reichertstraße, Krölstraße oder den 1. Bauabschnitt der Rothenburger Straße, aber auch Informationsveranstaltungen zum Brückenpark, Park des Friedens und zum Stadtpark. Hier gab es zum Beispiel auch einen Workshop mit deutsch-polnischen Schulklassen. Die Bürgerräte kamen auch zu den Projekten ESF Brautwiese und EFRE Brautwiesenbogen gemeinsam mit Tierra – Eine Welt e. V. ins Gespräch und veranstalteten Gesprächsabende und – runden zum Verkehrsversuch Neißstraße, zum Haltepunkt Weinhübel, zur Dr.-Kahlbaum-Allee und zur Sanierung auf dem Demianiplatz. Sie diskutieren gemeinsam mit der Verwaltung beispielsweise die Fassadengestaltung der Zweifeldhalle oder Projekte wie das Soziokulturelle Zentrum oder den Stadtumbau. 

Bürgerräte sind ein wichtiger Mittler zu den Görlitzer Familien. Zum Spielplatz August-Bebel-Platz wurde ein großer Workshop mit Familien organisiert. Auch an großen Veranstaltungen wie die Lange Nacht im Kreuzkirchenpark wirken Bürgerräte mit.

Grundtenor in allen Bürgerversammlungen war auch, dass die Bürgerräte über die Koordinatorenstelle im Rathaus einen schnellen Draht zur Verwaltung finden und so Probleme schnell gelöst werden können. Darauf können auch die neuen Bürgerräte aufbauen.

Noch ein Hinweis:  Auch für das Jahr 2018 sind die Einwohnerinnen und Einwohner wieder gefragt, Projektideen für ihren Beteiligungsraum einzureichen.

Gesucht werden Projektideen, die im unmittelbaren Wohnumfeld wirken können, langfristig angelegt sind und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Sie sollen zur Aufwertung des unmittelbaren Wohnumfeldes dienen und die Lebensqualität im Viertel steigern. Klassische Beispiele sind die Parkbank oder der Abfallbehälter. Aber auch die Ausrichtung kleiner Feste oder die Beteiligung an bestehenden Aktionen sind denkbar.  Ideen einreichen können alle Görlitzer Einwohnerinnen und Einwohner für ihren eigenen Beteiligungsraum. Dafür steht das Budget von 1 Euro/Einwohner/Beteiligungsraum zur Verfügung, immerhin zwischen 4.000 und 9.000 Euro.

Bis zum 31. März 2018 können die Ideen direkt beim Bürgerrat des Beteiligungsraumes, bei der Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung oder mittels Online-Formular, per E-Mail oder schriftlich vorgeschlagen werden. Projekteinreicher müssen lediglich Name und Adresse vermerken und die Projektidee beschreiben.

Der Bürgerrat des jeweiligen Beteiligungsraumes entscheidet dann in Abstimmung mit der Verwaltung bis Ende Mai 2018, welche Ideen mit dem Budget umgesetzt werden sollen.

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