zurück zur Übersicht

Forderungen an die Bundes- und Landesregierung zur nachhaltigen Sicherung des Siemens-Standortes Görlitz

Forderungen an die Bundes- und Landesregierung zur nachhaltigen Sicherung des Siemens-Standortes Görlitz

vom 25.10.2017

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Görlitz und des Landkreises Görlitz: Am Mittag trafen sich Vertreter des Siemensbetriebsrates Görlitz mit dem Oberbürgermeister der Stadt Görlitz Siegfried Deinege und dem Sächsischen Landtagsabgeordneten Octavian Ursu (CDU) am Tisch von Landrat Bernd Lange, um sich zur langfristigen Sicherung des Siemens-Standortes Görlitz abzustimmen.

 

In einem einstündigen Gespräch einigten sich die Beteiligten auf einen Anforderungskatalog, der gegenüber der Bundes- und Landesregierung aufgemacht werden soll. Darin wird ein  eindeutiges Bekenntnis der Siemens-Konzernleitung zum Erhalt des Standortes Görlitz sowie aller deutschen Standorte eingefordert. Gleiches gilt für die Transparenz im Entscheidungsprozess zur Restrukturierung der Sparte „Power & Gas“. Außerdem wird die Unterstützung bei einer fairen Lösungsfindung für die Standorte in Deutschland durch wirtschaftliche Beratung und Expertise angemahnt. Ferner sollen sich Bund und Land bei der Mitgestaltung eines tragfähigen und nachhaltigen Konzeptes zum Erhalt des Kompetenzzentrums Görlitz und einer Fixierung von Maßnahmen für eine positive Weiterentwicklung in der Zukunft einbringen.

 

Hintergrund:

Siemens Görlitz steht für Industriedampfturbinenbau und ist in diesem Sektor Weltmarktführer. Der Einsatz von Industriedampfturbinen dient der Energieeinsparung in vielen Produktionsprozessen und ist damit zukunftsfähig. Im Vergleich zu anderen deutschen Standorten besticht das Werk in Görlitz außerdem mit seiner Effizienz und Ren­ta­bi­li­tät. Allein die vorhandene Unterstruktur mit Forschung, Entwicklung und Engineering, die ihren historischen Ursprung in Görlitz hat, muss Standortgarantie genug sein.

Impressum Datenschutz Button - Nach oben scrollen Button - Nach oben scrollen