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Görlitzer Bombardier-Werk punktet mit Spitzentechnologie

Görlitzer Bombardier-Werk punktet mit Spitzentechnologie

vom 09.02.2017

Das Görlitzer Werk arbeitet kontinuierlich laufende Aufträge ab. Die in den Medien kursierenden Standortpläne von Bombardier-Transportation spiegeln einen Teil der Kernkompetenzen wider.

 

Nach Bekanntwerden der groben Standortpläne von Bombardier, welche auch die neue Ausrichtungen der Werke in Ostdeutschland beinhaltet, hat der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat konferiert. Auslöser waren Äußerungen von Bombardier-Transportation-Deutschlandchef Michael Fohrer in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", wonach die Beschäftigten des Zugherstellers bis Juli Klarheit über die Zukunft ihrer Standorte erhalten sollen. Der Standort Bautzen sei für die Serienfertigung vorgesehen. Das weltweite Produktionszentrum für Loks sei in Kassel geplant. Die Entwicklung der Loks werde Mannheim übernehmen. Braunschweig baue weiter Signal- und Steuerungstechnik - und Siegen Drehgestelle. Laut Michael Fohrer solle sich das Görlitzer Werk auf Aluminium-Wagenkästen spezialisieren. Oberbürgermeister Siegfried Deinege zu den Plänen: „Der Standort Görlitz hat in den Bereichen Wagenkasten und Doppelstockprodukte die absolute Kompetenz. Dank der Spitzentechnologien vor Ort ist das Görlitzer Werk zudem in allen Materialien firm. Das zeigt auch die Abarbeitung der laufenden Verträge.“

 

Die Gewerkschaft IGM kündigte unterdessen an, am 4. März 2017 Bürger von Görlitz und Bautzen für den Erhalt des Waggonbaus in Görlitz zu mobilisieren. 

 

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