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Mitwirkung bei der Bürgerbeteiligung - 57 Projektvorschläge zum Bürgerbudget eingegangen

Mitwirkung bei der Bürgerbeteiligung - 57 Projektvorschläge zum Bürgerbudget eingegangen

vom 06.07.2016

Die Stadt Görlitz stellt in diesem Jahr im Rahmen der Bürgerschaftlichen Beteiligung ein Budget von 52.296 Euro zur Verfügung - 1 Euro je Einwohner je Beteiligungsraum. Mit diesem Geld sollen die Bürgerräte in ihren Beteiligungsräumen aktiv werden, etwa um kleine Projektideen zu verwirklichen, Impulse zu setzen und Identitäten zu schaffen. Die Görlitzer Bürgerinnen und Bürger hatten bis 31.05.2016 Gelegenheit, Vorschläge zur Verwendung des Budgets einzureichen.

„Bis Ende Mai sind 57 Projektvorschläge in der Verwaltung eingegangen“, sagt Silke Baenisch von der Koordinierungsstelle der Bürgerschaftlichen Beteiligung im Rathaus. „Nicht alles wird unkompliziert und schon im ersten Jahr möglich sein. Einiges ist auch eher Auftrag an die Verwaltung. Anderes ist aus dem Budget der Bürgerschaftlichen Beteiligung schlichtweg nicht finanzierbar. Erstaunlich ist, wie viele kreative Ideen in dieser frühen Phase der Bürgerbeteiligung bereits entstanden sind. Jetzt sind die Bürgerräte in den einzelnen Beteiligungsräumen gefragt, sich für den einen oder anderen Projektvorschlag zu entscheiden“, so Silke Baenisch weiter.

Auch Anregungen, wie ein paar positive Veränderungen im Stadtbild entstehen könnten, waren dabei. Selbstverständlich greift die Verwaltung diese Ideen mit auf und prüft die Umsetzbarkeit.

Einige Beispiele aus der Vielzahl der Projektvorschläge aus den Beteiligungsräumen sind: Bienenwiesen, ein Fernrohr mit Blick auf das Viadukt, Bänke für Spielplätze oder Wanderwege, Bepflanzungsaktionen, ein öffentliches Büchertauschregal, Kennenlern- und Straßenfeste, Aktionen für eine saubere Stadt, Errichtung von Infokästen, Förderung von Vereinen und bestehenden Festen oder ein kleiner Wochenmarkt.

In den nächsten Wochen entscheiden nun die Bürgerräte in öffentlichen Sitzungen, welche Projekte sie befürworten. Die Verwaltung steht hier beratend zur Seite und prüft die Vorschläge auf Umsetzbarkeit und auf Einhaltung von Recht und Gesetz.

Bis 31.12.2016 müssen dann alle Projekte abgerechnet sein. Dann gilt es, neue Pläne zu schmieden, Ideen einzureichen und die Stadt direkt und zielbewusst mitzugestalten.

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