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Görlitzer Ansichten im Bundesrat - Ausstellung zeigt „Auferstehung eines Denkmals“

Görlitzer Ansichten im Bundesrat - Ausstellung zeigt „Auferstehung eines Denkmals“

vom 17.12.2015

„Görlitz - Auferstehung eines Denkmals“ – unter diesem Titel öffnet am Freitag eine Fotoausstellung im Bundesrat in Berlin. Sie zeigt rund 30 Aufnahmen von markanten Görlitzer Gebäuden im Wandel der Zeit. Die Arbeiten des Dresdner Fotografen Prof. Jörg Schöner werden bis zum bis 8. Juli 2016 in den Lichthöfen Ost und West präsentiert. 

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich als derzeitiger Bundesratspräsident wird die Ausstellung
                 am 18. Dezember 2015 um 12.45 Uhr
im Beisein hochrangiger Gäste eröffnen.


„Für die Görlitzer Altstadt bedeutete das Ende der DDR die Rettung in letzter Minute“, so Tillich. „Ein Großteil der alten Bausubstanz war wie in einer vierzigjährigen Zeitlupe zerbröckelt. Der Wiederaufbau ist dann das genaue Gegenteil gewesen - ein Wiederaufbau wie im Zeitraffer. Der Bund, der Freistaat, die Stadt und allen voran die Görlitzer haben das ermöglicht. In den Bildern des Fotografen Jörg Schöner prallen Zeitlupe des Verfalls und Wiederaufbau im Zeitraffer beeindruckend aufeinander“,
Der Dresdner Fotograf Jörg Schöner dokumentiert seit vier Jahrzehnten die herausragende Bausubstanz von Görlitz. Rund 100 seiner Aufnahmen im Großformat waren vom 16. Mai bis 18. Oktober dieses Jahres in der Neißestadt zu sehen. Mehr als 20 000 Menschen besuchten die Ausstellung in der ehemaligen Produktionshalle des Keramischen Maschinenbaus (KEMA). Das Projekt war eine Kooperation der Stadt Görlitz mit dem Freistaat Sachsen und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Im Bundesrat wird eine Auswahl der Motive in einem anderen Format gezeigt. „Wir freuen uns, dass die Ausstellung nach dem großen Erfolg in Görlitz nun in Berlin zu sehen ist“, sagte der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege. „Die Aufnahmen von Jörg Schöner belegen sehr eindrücklich die Rettung unserer Stadt als architektonisches Flächendenkmal. Die Ausstellung ist ein imposanter Beleg für das große Engagement vieler Menschen, die sich in den vergangenen 25 Jahren für die Sanierung der wertvollen Bausubstanz eingesetzt haben.“  
Hinweis:
Das Gebäude des Bundesrates ist nicht öffentlich zugänglich. Interessierte können sich mit dem Besucherdienst des Bundesrates in Verbindung setzen, um einen individuellen Besichtigungstermin zu vereinbaren: entweder per Mail an besucherdienst@bundesrat.de oder unter der Telefonnummer 030/189100179.

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