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Richtfest für Neubau Grundschule Weinhübel gefeiert

Richtfest für Neubau Grundschule Weinhübel gefeiert

vom 25.10.2015

Knapp vier Monate nach Baubeginn wurde auf den Rohbau der neuen Grundschule Weinhübel in Görlitz die Richtkrone gesetzt. Der Neubau entsteht am ehemaligen Standort der Mittelschule 4, die in diesem Frühjahr abgerissen wurde. Etwa 168 Schulkinder und 55 Hortkinder werden in Zukunft in diesem Gebäude untergebracht sein.Laut dem aktuellen Bauablaufplan soll das fertige Gebäude im Oktober 2016 feierlich an die Nutzer übergeben werden.

Schulamtsleiterin Dr. Petra Zimmermann überbrachte die herzlichsten Grüße des Oberbürgermeisters und dankte in seinem Namen den am Bau beteiligten Planungsbüros und Firmen für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Görlitz. Den Schulneubau sieht OB Deinege als weitreichende Entscheidung. Frau Zimmermann zitierte den OB wie folgt: „Wir wollen ein Umfeld fördern, in dem sich junge Menschen und Familien mit ihren Kindern wohl fühlen. 31 Jahre ist es her, dass in Görlitz zuletzt eine Schule neu errichtet wurde. Es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass unter dem Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung eine Entscheidung für den Neubau einer Grundschule getroffen wird. Es ist eine Investition in die Zukunft, in Bildung und damit in unseren Nachwuchs.“

Hintergrund:
In Weinhübel wurden in der Zeit zwischen 1960 bis 1975 drei Schulen gebaut, zuletzt die jetzige Grundschule auf der Landheimstraße. Diese Schule und die ehemalige Mittelschule 8 auf der Jonas-Cohn-Straße 63 waren charakteristische DDR-Schulbauten vom Typ Dresden. Das Gebäude auf der Jonas-Cohn-Straße stand lange leer. In den vergangenen Jahren wurde es hin und wieder als Ausweichquartier für in Umbau befindliche Schulen genutzt.
Den Beschluss für den Schulneubau in Weinhübel fasste der Stadtrat im März 2013. Zuvor waren die drei Schulstandorte in diesem Stadtteil untersucht worden, um herauszufinden, welcher der geeignetste für die künftige Grundschule ist. Dabei wurde festgestellt, dass es wirtschaftlicher ist, eine vorhandene Schule abzureißen und einen Neubau zu errichten, als ein bestehendes Gebäude teilweise zurückzubauen und zu sanieren.
Die Bauarbeiten begannen im Juli 2015. Das Vorhaben wird insgesamt rund 4,25 Millionen Euro kosten. Die Stadt Görlitz beteiligt sich daran mit etwa 2,3 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen bewilligte knapp 1,27 Millionen Euro für das Vorhaben. Weitere knapp 725.000 Euro für den Hortneubau werden aus Hochwassermitteln des Freistaates zur Verfügung gestellt. Die Stadt Görlitz bringt weitere 175.000 Euro auf, um die angrenzende Turnhalle teilweise zu sanieren. Dabei sollen vor allem die Sanitäreinrichtungen erneuert werden.
In den kommenden Monaten wird der Innenausbau, Haustechnik und der Fassadenbau voranschreiten. Außerdem werden die Außenanlagen mit zahlreichen Spielgeräten  und einem Schulgarten gestaltet. Zudem erhält der angrenzende Sportplatz ein neues Kleinspielfeld sowie eine 60-Meter-Bahn mit Weitsprunganlage.

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