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Defibrillatoren für Notfälle in Rathaus und Jägerkaserne

Defibrillatoren für Notfälle in Rathaus und Jägerkaserne

vom 18.05.2015

Die Stadtverwaltung Görlitz stattet die Objekte Rathaus und Jägerkaserne mit je einem Defibrillator für den Einsatz bei Herznotfällen aus.

Zwei mobile vollautomatische Defibrillatoren (AED) in den Verwaltungsgebäuden Rathaus und Jägerkaserne, die an den Wänden befestigt sind, stehen für den Notfall „Herzversagen“ zur Verfügung. Sie sind extra gekennzeichnet und für Mitarbeiter, Besucher, Bürger der Stadt Görlitz, Gäste von Restaurants und Hotels im Umkreis beider Objekte für den Notfall während der Öffnungszeiten der Häuser zugängig.

Der Defibrillator kann von Laien problemlos eingesetzt werden. Bei der Wahl des Gerätes wurde besonders auf die einfache Handhabung geachtet. Er gibt nach dem Öffnen alle notwendigen Schritte, wie beispielsweise “Ruhe bewahren“ und „Wählen Sie die Rufnummer 112“ akustisch unmissverständlich in Deutsch vor. Der Defibrillator misst die Herzfrequenz und ein Stromstoß wird erst dann ausgelöst, sollte tatsächlich eine Störung wie Herzrhythmusstörung bzw. Kammerflimmern vorliegen. Die abgegebenen Stromstöße sollen die normale Herzaktivität wiederherstellen. Das Gerät ist so ausgelegt, dass kein Schaden verursacht werden kann. Jedoch ist es am besten, wenn die Geräte erst gar nicht gebraucht werden.

Die Frühdefibrillation ist eine sinnvolle ergänzende Maßnahme um Leben zu retten. Betroffene haben nur eine Chance, diese gefährliche Situation zu überleben, wenn innerhalb von drei bis fünf Minuten mit einer effektiven Herz- bzw. Lungenwiederbelebung begonnen wird und schnellstmöglich ein AED zum Einsatz kommt.

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich sterben rund 100.000 Menschen außerhalb von Kliniken am plötzlichen Versagen des Herzens.

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