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Verbindung in die Kulturhauptstadt Europas 2016 scheint gesichert

Verbindung in die Kulturhauptstadt Europas 2016 scheint gesichert

vom 09.11.2015

Die Züge zwischen Dresden und Breslau/Wrocław sollen ab 13.12.2015 wieder rollen. So sieht es ein Vertragsentwurf vor, der zwischen DB Regio und dem polnischen Verkehrsunternehmen Koleje Dolnośląskie (KD) endverhandelt wurde.

„Wir erwarten die Unterzeichnung des Vertrages zwischen der polnischen und deutschen Seite. Täglich sollen demnach drei Zugpaare zwischen der künftigen Kulturhauptstadt Europas und Dresden pendeln“ sagt Hans-Jürgen Pfeiffer, Geschäftsführer des ZVON.

„Gemeinsam mit unseren Vertragspartnern ZVON und DB Regio haben wir viel Engagement in die Wiederaufnahme der durchgehenden Verkehre nach Wrocław gelegt“, sagt Andreas Trillmich, Geschäftsführer der Vogtlandbahn. „Umso mehr freut es uns, dass nunmehr der Durchbruch erzielt werden konnte. Wir sind sehr zuversichtlich, die weiteren Rahmenbedingungen zur Zusammenarbeit mit dem polnischen Unternehmen KD kurzfristig regeln zu können.“

Martin Gawalek, Marktgebietsleiter Sachsen bei der DB Regio AG: „Wir sind sehr froh, dass unser vehementer Einsatz nun zum Erfolg zu führen scheint und freuen uns, dass wir unsere Fahrzeuge und Triebfahrzeugführer für den Verkehr einsetzen können.“

Die DB Regio wird für diese Leistung als Subunternehmer der Vogtlandbahn-GmbH erbringen. Die beiden Unternehmen stehen auch im aktuellen Betrieb des Ostsachsennetzes in Partnerschaft. Die DB Regio verfügt über die entsprechend ausgerüsteten Fahrzeuge um nach Polen zu fahren.

Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) ergänzt: „Der direkte Zug in Dresdens Partnerstadt Breslau ist wichtiges Bindeglied für den Austausch zwischen beiden Städten. Ich freue mich, dass wir Europas Kulturhauptstadt 2016 schnell erreichen können.“

Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hatten bereits im letzten Jahr mit der Sicherung der Finanzierung auf deutscher Seite die Weichen zur Fortführung der drei Zugpaare nach Polen gestellt.

„ Es hat lange gedauert und es war ein intensives Ringen. Am Ende haben alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang gezogen.  Es mussten viele Gespräche geführt werden, sowohl mit Verantwortlichen auf deutscher und polnischer Seite. Wie viele Menschen bewegt werden mussten, zeigen nun auch die zahlreichen Wortmeldungen angesichts der erfolgreichen Vertragsverhandlungen“, so Oberbürgermeister Siegfried Deinege. „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement für dieses wichtige Thema.“

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