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Gemeinsames Engagement von Stadt, Land und Bund für die Sanierung der Görlitzer Stadthalle

Gemeinsames Engagement von Stadt, Land und Bund für die Sanierung der Görlitzer Stadthalle

vom 24.05.2019

Auf Einladung des Ministerpräsidenten fand am Dienstag in der Sächsischen Staatskanzlei Dresden ein Treffen zwischen Ministerpräsident Michael Kretschmer, Innenminister Roland Wöller sowie Vertretern des Bundes- und Landtages, Vertretern des Kuratoriums der Stadthallenstiftung, des Stadthallenfördervereins, des Görlitzer Tourismusvereins, der Verwaltungsspitze und Vertretern der Stadtratsfraktionen der Stadt Görlitz statt.

Die Görlitzer brachten gegenüber dem Ministerpräsidenten zum Ausdruck, dass die Sanierung und Wiedereröffnung der Stadthalle als multifunktionale Veranstaltungshalle ein wichtiges Projekt für die Görlitzer Bevölkerung und die Europastadt ist und jetzt begonnen werden soll. Oberbürgermeister Siegfried Deinege betonte: „Die denkmalgerechte Sanierung der Jugendstilhalle bietet die Möglichkeit, Veranstaltungen für weit über tausend Görlitzer und ihre Gäste auszurichten. Damit wird ein kulturelles Zentrum im Herzen unserer Europastadt in einer zeitgemäßen Funktionalität entstehen.“

Ministerpräsident Kretschmer, dem die Halle in seiner Heimatstadt ebenfalls sehr am Herzen liegt, sagte den Anwesenden die Unterstützung des Freistaates bei der Finanzierung des Vorhabens zu. In einem Schreiben, das er an Oberbürgermeister Deinege übergab, erläuterte er, dass der Freistaat die Finanzierung der Bundesmittel der für den Bau benötigten Summe von ca. 40 Mio. EUR in Aussicht stellt. Voraussetzung dafür ist das Vorliegen aller Fördervoraussetzungen, zu denen auch ein schlüssiges und nachvollziehbares Betriebs- und Nutzungskonzept gehört. Am kommenden Donnerstag wird der Görlitzer Stadtrat aller Voraussicht nach einen entsprechenden Grundsatzbeschluss zur Stadthalle fassen. Inhalt des Beschlusses ist neben der Entscheidung, die Halle als multifunktionales Veranstaltungshaus zu sanieren, auch die Aussage, dass die Halle nach Sanierung durch eine städtische Tochtergesellschaft betrieben werden soll.

„Mit diesen Grundsatzentscheidungen werden wir in die Lage versetzt, die Aktualisierung der Projektstudie durch Drees & Sommer abzuschließen sowie die weitere Planung zu beauftragen“, so Deinege. Außerdem wird nun untersucht, welche der städtischen Gesellschaften für eine künftige Betreibung der Stadthalle geeignet ist bzw. ob eine neue Gesellschaft für diesen Zweck gegründet werden soll. Siegfried Deinege bedankte sich bei allen, die sich mit hohem persönlichem Engagement für die Sanierung der Stadthalle eingesetzt haben, vor allem bei Bund und Land für ihre Finanzierungszusagen.

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