Wirtschaft Görlitz

Corona-Hilfe für Unternehmen

Unterstützungen für sächsische Unternehmen

Sie finden auf dieser Seite aktuell recherchierte Informationen zu Hilfsmaßnahmen von Stadt, Land und Bund, u.a. zu steuerlichen Erleichterungen und Liquiditätshilfen. Außerdem integriert sind weiterführende Infolinks bzw. Hotlines zu Verbänden einzelner Branchen.

Wirtschaftsförderung Stadt Görlitz:

Das Team der Wirtschaftsförderung der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH steht Ihnen auch in diesen Ausnahmezeiten als Partner zur Seite! Wir beraten Sie derzeit gerne telefonisch oder per Mail.

Bitte kontaktieren Sie uns dafür unter wirtschaft@europastadt-goerlitz.de.

Unsere Ansprechpartner samt Kontaktdaten finden Sie auf www.goerlitz.de/Wirtschaft_Ansprechpartner.html.

 

Allgemeine Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie auf www.goerlitz.de/corona.html

 

Stand: 25. November 2021

Aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Das Kabinett der Sächsischen Staatsregierung hat eine  Sächsische Corona-Notfall-Verordnung für den Freistaat beschlossen. Sie tritt mit dem 22. November 2021 in Kraft und ist bis einschließlich 12. Dezember 2021 gültig.
Es gilt weitreichend die 2G-Regel sowie außerdem:  

  • Aus- und Fortbildungseinrichtungen sind geschlossen.
  • Handel mit 2G bis 20 Uhr geöffnet (außer Grundversorgung)
  • Körpernahe Dienstleistungen geschlossen, Frisöre mit 2G-Regelung geöffnet
  • Übernachtungsbetriebe sind geschlossen; geöffnet für Dienstreisen mit 3G-Regel
  • Gastronomie (Schank- und Speisenwirtschaft) mit 2G-Regel bis 20 Uhr geöffnet 
  • Touristische Bahn- und Busfahrten sind untersagt 

Weitere Informationen sowie die neue Verordnung finden Sie auf der Internetseite www.coronavirus.sachsen.de ("Amtliche Bekanntmachungen").

Die aktuell geltenden Regelungen für den Landkreis Görlitz können hier eingesehen werden.

Nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 18.11.2021 gilt zudem: 

3G-Regel am Arbeitsplatz: 

Bundesweit dürfen nur genesene, geimpfte oder getestete Personen ihre Arbeitsstätte aufsuchen (3G-Regelung). Die Einhaltung dieser 3G-Regelung soll vom Arbeitgeber täglich kontrolliert und dokumentiert werden. Dazu müssen alle Arbeitgeber auch über entsprechende Auskunftsrechte gegenüber den Arbeitnehmern verfügen. Die Arbeitgeber bieten weiterhin zudem mindestens zweimal pro Woche eine kostenlose Testmöglichkeit an. Dort wo keine betrieblichen Gründe entgegenstehen, soll die Arbeit vom häuslichen Arbeitsplatz (Homeoffice) ermöglicht werden.

weitere Regeln lesen Sie hier.

Arbeitszeitregeln bleiben flexibel

Die Landesdirektion Sachsen hat eine Allgemeinverfügung auf der Basis des Arbeitszeitgesetzes erlassen, um auch weiterhin Ausnahmen von Arbeitszeitregelungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu ermöglichen.

Die Allgemeinverfügung bewilligt für eine Reihe von Tätigkeiten eine Ausnahme vom Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit. Zugleich wird für Corona-Testzentren gestattet, dass von der täglichen Höchstarbeitszeit abgewichen und bis maximal 12 Stunden gearbeitet werden kann. Eine Antragstellung durch die betroffenen Unternehmen ist damit nicht erforderlich.

Die Allgemeinverfügung gilt ab dem 1. Oktober 2021 bis zum 30. November 2021. Sie löst die Allgemeinverfügung nach dem Arbeitszeitgesetz vom 1. September 2021 ab.

 

Update vom 19.November 2021

Zusätzlich zu den aktuell gültigen Ausnahmen regelt eine ab dem 20. November 2021 geltende neue Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen folgende weitere Änderungen am Arbeitszeitgesetz mit einer vorläufigen Befristung bis zum 15. Dezember 2021:

  • Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit bei Tätigkeiten zur medizinischen Behandlung, Versorgung und Pflege von Patientinnen und Patienten einschließlich Assistenz- und
    Hilfstätigkeiten,
  • Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit der mobilen Impfteams in Sachsen, um die maximal mögliche Anzahl an Corona-Schutzimpfungen zu erreichen.
  • Den Krematorien wird ebenfalls die Möglichkeit der Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und eine Erhöhung der täglichen Höchstarbeitszeit
    auf bis zu 12 Stunden eingeräumt.

Zur vollständigen Allgemeinverfügung: Landesdirektion Sachsen

 

Überbrückungshilfe III Plus und IV

Alle Informationen zu den staatlichen Überbrückungshilfen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Überbrückungshilfen


Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum 1.07.2021 - 31.12.2021

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent.

Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge endet am 31. Dezember 2021.

 

Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum 1.01.2022 - 31.01.2022

Mit Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums vom 24.11.2021 wird das bis 31.12.2021
geltende Instrument der Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt

Neustarthilfe Plus

Alle Informationen zur Neustarthilfe Plus finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021.

Mit Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums vom 24.11.2021 wird die Neustarthilfe Plus für die Monate Januar bis März 2022 fortgeführt.

Die Förderbedingungen für beide Förderzeiträume sind identisch. Die Neustarthilfe Plus unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Die Antragsfrist für den Förderzeiträum Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 endet jeweils am 31. Dezember 2021.

Wichtig: Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.

Kurzarbeitergeld

Bei drohenden Arbeitsausfällen in Folge der Corona-Pandemie können Sie für Ihre Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beantragen, um wertvolle Arbeitsplätze zu erhalten

Bis zum 31.12.2021 gelten noch die erleichterten Zugangsregelungen zum Kurzarbeitergeld.

Die wichtigsten Informationen zum Thema finden Sie auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit: Coronavirus - Informationen für Unternehmen und Kurzarbeitergeld - aktuelle Informationen

 

Update vom 25. November 2021

Aufgrund der sächsischen Corona-Notfallverordnung gültig vom 22.11.-12.12.2021 wurden die FAQ „Fragen und Antworten zum Thema Kurzarbeitergeld“ auf der Internetseite Bundesagentur für Arbeit Sachsen angepasst.
Bitte beachten Sie insbesondere die rechtlichen Auswirkungen einer kompletten Betriebsschließung von Unternehmen, wenn eine Fortführung des Unternehmensbetriebes im Rahmen von 2G möglich wäre.

Dirket zu den FAQ: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-sachsen/unternehmen/kurzarbeit

Corona-Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen,
die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe.

Seit dem 13. Oktober 2021 können Anträge für den Zeitraum November 2020 bis Dezember 2021 gestellt werden. Die Länder informieren in ihren FAQ über das Verfahren und den Bearbeitungsstart.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Härtefallhilfen Sachsen

 

Corona-Hilfsfonds für sächsische Start-ups - Antragstellung bis 31.12.2021

Der Corona-Start-up-Hilfsfonds (CSH) richtet sich an wissensbasierte, technologieorientierte Start-ups in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind. Über den CSH werden
Eigenkapital oder eigenkapitalähnliche Mittel in Form von stillen Beteiligungen für sächsische Start-ups bereitgestellt.

Der CSH steht branchenübergreifend allen jungen Unternehmen mit innovativen und zukunftsträchtigen Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren offen, die einen sozialen und/oder ökologischen Nachhaltigkeitsansatz verfolgen und ihren Sitz oder Geschäftsschwerpunkt in Sachsen haben.

Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) unterstützt pandemiebetroffene Start-ups im Freistaat nun mit noch mehr Kapital. Der von der MBG verwaltete Hilfsfonds wurde zwischenzeitlich auf 40 Millionen Euro aufgestockt und die maximale Finanzierungssumme auf 2 Millionen Euro pro Start-up angehoben. Dafür hatten sich die MBG, die SAB, das Land und der Bund gemeinsam eingesetzt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Laufzeit des Fonds ausgedehnt: Gründerinnen und Gründer können noch bis zum 31.12.2021 von dem Hilfsfonds profitieren.

Mit dem CSH sollen die finanziellen Auswirkungen der Coronapandemie abgefedert und der sächsische Wirtschaftsnachwuchs gestärkt werden. Der Fonds richtet sich gezielt an junge Unternehmen, denen es oftmals an Sicherheiten
für Bankkredite und Eigenkapitalrücklagen mangelt. Die Finanzmittel stammen vom Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), vom Freistaat Sachsen über die Sächsische Aufbaubank (SAB) und der MBG. Anträge werden von der MBG
entgegengenommen, die den Fonds aktiv managt.

Weiter Informationen erhalten Sie hier: Mittelständische Beteiligungsgesellschaft

Corona- Hilfsprogramme für Kultur- und Kreativschaffende

KREATIVES SACHSEN hat eine Übersicht aller Hilfsprogramme für Kultur- und Kreativschaffende zusammengestellt. Diese finden Sie hier

Stabilisierungsfonds für den Mittelstand - Antragstellung bis 31.12.2021 

Während der ersten Phase der Corona-Pandemie haben viele Unternehmen Eigenkapital und Liquidität eingebüßt. Um betroffene Unternehmen darin zu unterstützen, ihre Kapitalstruktur und Kreditwürdigkeit wiederherzustellen, hat der Freistaat Sachsen den Stabilisierungsfonds gestartet.
Der Stabilisierungsfonds richtet sich an produzierende Unternehmen und an produktionsnahe oder technologieorientierte Dienstleister in Sachsen und unterstützt den für die sächsische Wirtschaft so wichtigen Mittelstand.


Bis zum 31. Dezember 2021 können Anträge auf Finanzierungen aus dem Stabilisierungsfonds bei der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft mbH (SBG) gestellt werden. Der Fond unterstützt die wirtschaftliche Erholung sächsischer Unternehmen mit Eigenkapitalhilfen. Der Betrag der Beteiligungen im Rahmen der Säule 1 des Fonds ist auf 1,8 Millionen Euro angehoben worden.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.sbg.sachsen.de/stabilisierungsfonds.html 

Steuerliche Maßnahmen

Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können beim Finanzamt Steuererleichterungen beantragen. Möglich sind dabei zinslose Steuerstundungen, Anpassungen von Vorauszahlungen oder Vollstreckungsaufschübe. Mit diesen Maßnahmen sollen die betroffenen Unternehmen in dieser schwierigen Zeit unterstützt werden.

Informationen und Antworten auf die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie hier: https://www.coronavirus.sachsen.de

Corona-Testpflicht für „Arbeitsplatzrückkehrer“

Die Sächsische Coronaschutzverordnung vom 14. Juli 2021 bestimmt in § 9 Abs. 1a erstmals, dass ab 26. Juli 2021 Beschäftigte, die mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, am ersten Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung dem Arbeitgeber einen tagesaktuellen Test vorlegen oder im Verlauf des ersten Arbeitstages einen dokumentierten beaufsichtigten Test durchführen müssen. Ausnahmen gelten für Geimpfte und Genesene.  

 

Weiterführende Inforamtionen für einzelne Bereiche

Industrie und Handel

Informationen der IHK mit Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten: Corona Informationsseiten der IHK Dresden

IHK-Corona-Hotline zu allgemeinen Fragen und Unterstützungsleistungen
Telefon: 0351 2802-800
service@dresden.ihk.de

IHK-Corona-Hotline zu Bildungs- und Prüfungsthemen
Telefon: 0351 2802-333
service@dresden.ihk.de

 

Handwerk 

Für Fragen und Hinweise zum Umgang mit der Pandemie: Informationen zur Corona-Lage der HWK Dresden

Fragen zur Ausbildung
0351 4640-971, 0351 4640-968

Informationen zu finanziellen Hilfen
0351 4640-934, 0351 4640-935

Geschäftsöffnung und Kontaktbeschränkung
0351 4640-459, 0351 4640-934

Aktuelle Situationen für Grenzübertritte
0351 4640-943

 

Tourismuswirtschaft/Gastronomie

Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes: https://tourismus-wegweiser.de/

Landestourismusverband Sachsen: https://www.ltv-sachsen.de/de/Themen/Corona/Kompass_1824.html

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Sachsen: https://www.dehoga-sachsen.de/corona-krise/news-ticker/

 

Kultur- und Kreativwirtschaft

Informationen zur aktuellen Lage und idividuelle Beratung: https://www.kreatives-sachsen.de/corona/

 

Hinweis: Bei den externen Links verlassen Sie das Internetangebot der Stadt Görlitz und verbinden sich mit einem externen Auftragsdatenverarbeiter. (Dieser Service ist kostenfrei)

Schnelltestzentren

Eine Übersicht zu Testzentren im Landkreis Görlitz finden Sie hier: Schnelltestzentren

 

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