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Fassadengestaltung Innenstadt West

  • Innenstadt West

Fassadengestaltung Innenstadt West

Bei der Innenstadt West handelt es sich um einen Parade-Stadtteil, wenn es um verwaiste Gebäude geht. Auf jeder Straße findet man mindestens ein leerstehendes Gebäude. Die einst prunkvollen Stadthäuser sind mittlerweile nur noch ein Schatten ihrer selbst. Bauzäune und Gehwegüberdachungen breiten sich bis weit auf die Straße aus. Passanten müssen die Straßenseite wechseln, um an den Gebäuden vorbei zu kommen. Nach dem die privaten Hauseigentümer oder die Stadt der Aufgabe der Notsicherung nachgekommen sind, bleiben meist Gebäude zurück, die noch verschreckender Aussehen als vor der Notsicherung. Die Gefahr des Gebäudeeinsturzes ist gebannt, doch was bleibt? Große alte Kästen, in denen keiner mehr wohnen will. Straßenzüge die wie nach dem Ende des II. Weltkrieges aussehen. Eigentlich eine perfekte Kulisse für Hollywood oder Görliwood? Wollen wir das? Sieht so eine lebenswerte Stadt aus? Deswegen sagt dieses Projekt der Tristes den Kampf an. Mit dem Projekt wird aufgezeigt, wofür die Gebäude nach einer Sanierung wieder genutzt werden können. Dafür werden die verrammelten Fenster genutzt. Diese dienen als Gestaltungsfläche. Die Fenster werden von regionalen und überregionalen Künstlern gestaltet. Die Bedenken des Amtes für Stadtentwicklung bezüglich der Sicherheit bei der Gestaltung der Fenster sind unbegründet, da die Gebäude welche gestaltet werden, bereits notgesichert sind. Auch geht durch die Gestaltung der Fenster kein völlig missverstehbares Signal aus (so schlimm kann es ja nicht sein, dafür ist Zeit und Geld da, ...), da die Kunstwerke nicht über den akuten Verfall des Gebäudes hinwegtäuschen, sondern Gedankenanstöße geben, wofür das Gebäude benutzt werden kann. So wird die Attraktivität des gesamten Bezirkes aufgewertet. Einer Genehmigung bei der Gestaltung der Spanplatten an gesicherten Häusern bedarf es laut dem Amt für Stadtentwicklung nicht, da es sich um eine temporäre Situation handelt. Von diesem Projekt gehen neben der Verschönerung des Stadtteils auch weitere positive Effekte aus. Es wird vorgebeugt, dass die Gebäude durch sinnlose und unschöne Graffiti verunstaltet werden. Es wird vor weiterem Vandalismus vorgebeugt. Des Weiteren werden neue Highlights für Besucher/Touristen der Stadt geschaffen, die es zu entdecken gibt. Dieses Projekt wird mit Bürger*Innen und dem Bürgerrat des Stadtteils umgesetzt. Erste Vorgespräche mit Hausbesitzern und Unterstützer*Innen haben bereits stattgefunden. Das Vorhaben ist ideal dafür geeignet, die Zusammenarbeit zwischen Einwohnern und dem Bürgerrat nachhaltig zu stärken.


Projektstand:


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Ihr Kontakt zum Bürgerrat: (buergerbeteiligung@goerlitz.de)

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