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„Fokus Festival“ – Jugend- und Soziokulturelles Fest im Stadtteil Innenstadt West

  • Innenstadt West

„Fokus Festival“ – Jugend- und Soziokulturelles Fest im Stadtteil Innenstadt West

Durch das soziokulturelle Stadtteilfest „Fokus“ soll ein Begegnungszeitraum entstehen, der den Menschen beiderseits der Neiße und insbesondere den Anwohnern des Stadtteils Innenstadt West einen Eindruck der neuen soziokulturellen, subkulturellen und kreativen Diversität vermittelt. Der bereits 2014 vollzogenen Ortswechsel öffnet das Festival in den städtischen Raum, rückt näher ins Zentrum und wird einer breiter gefächerten Zielgruppe zugänglich gemacht, in dem die Wahrscheinlichkeit eines eher zufälligen Festivalbesuches steigert.

Besonderes Augenmerk wird auf das Quartier um das Festivalgelände gelegt. Der Second Attempt e.V. hat die Möglichkeit, durch den Aufbau eines neuen Nachbarschaftsladens, die Beteiligung der Anwohner zu erhöhen und die anliegenden Straßen mit selbstinitiierten Angeboten zu füllen.

Die Urban Street Art Area soll so vom Parkplatz Innenstadt West direkt in das Quartier verlegt werden. Die anliegende Landskronstraße soll ebenfalls eingebunden werden. Die dort leerstehenden Läden sollen durch Pop-Up Stores, LivePaintings an den Schaufenstern und moderne und altbekannte Ausstellungen temporär belebt werden. Ähnlich wie im letzten Jahr wird zusammen mit der Stadtverwaltung ein Rundgang zur Geschichte und Architektur entwickelt und angeboten.

Eingebunden werden außerdem die Akteure wie das Kinder-Kultur-Café Chamäleon, die Hand- und Buchdruckwerkstatt, die Mini-Brauerei, das Fotomuseum und die Stadtbibliothek.

„Fokus Festival“ – Jugend- und Soziokulturelles Fest im Stadtteil Innenstadt West


- Geschichte
Das Fokus Festival sorgt seit 10 Jahren dafür, dass insbesondere jungendkulturelle Vereine, Initiativen, Künstlergruppen, Musiker und viele mehr eine Präsentationsplattform erhalten und das vielfältige Angebot der Europastadt und der Region sichtbar werden. 2015 und 2016 musste das Projekt eine kreative Pause einlegen, damit sich der Second Attempt e.V. der Herausforderung stellen kann, ein soziokulturelles Zentrum zu betreiben. Die Belebung des Fokus Festival 2017 gab uns den Anlass das Konzept an die neuen Rahmenbedingungen der Stadt und des Stadtteils anzupassen. 2018 wird das Fokus Festival vom 17. – 19.08.2018 stattfinden.

- Neuer Begegnungszeitraum
Durch das soziokulturelle Stadtteilfest „Fokus“ soll ein Begegnungszeitraum entstehen, der den Menschen beiderseits der Neiße und insbesondere den Anwohnern des Stadtteils Innenstadt West einen Eindruck der neuen soziokulturellen, subkulturellen und kreativen Diversität vermittelt. Der bereits 2014 vollzogenen Ortswechsel öffnet das Festival in den städtischen Raum, rückt näher ins Zentrum und wird einer breiter gefächerten Zielgruppe zugänglich gemacht, in dem die Wahrscheinlichkeit eines eher zufälligen Festivalbesuches steigert.

Besonderes Augenmerk wird auf das Quartier um das Festivalgelände gelegt. Der Second Attempt e.V. hat die Möglichkeit, durch den Aufbau eines neuen Nachbarschaftsladens, die Beteiligung der Anwohner zu erhöhen und die anliegenden Straßen mit selbstinitiierten Angeboten zu füllen.

Die Urban Street Art Area soll so vom Parkplatz Innenstadt West direkt in das Quartier verlegt werden. Die anliegende Landskronstraße soll ebenfalls eingebunden werden. Die dort leerstehenden Läden sollen durch Pop-Up Stores, LivePaintings an den Schaufenstern und moderne und altbekannte Ausstellungen temporär belebt werden. Ähnlich wie im letzten Jahr wird zusammen mit der Stadtverwaltung ein Rundgang zur Geschichte und Architektur entwickelt und angeboten.

Eingebunden werden außerdem die Akteure wie das Kinder-Kultur-Café Chamäleon, die Hand- und Buchdruckwerkstatt, die Mini-Brauerei, das Fotomuseum und die Stadtbibliothek.

- Entwicklung neuer Formate
Der Mehrwert an kultureller Vielfalt entsteht dann erst durch die Verbindung vieler unterschiedlicher Menschen und Ideen zur gleichen Zeit an demselben Ort. Die Konzentration auf das Festivalformat ermöglicht innovative Inhalte aus urbanen Räumen in die Region zu transportieren, die regionale Akteure für ihre eigenen Aktivitäten kennenlernen. Engagierte und kreative Menschen werden dafür von Beginn an in die Entwicklung neuer grenz- und generationenübergreifende Inhalte involviert, treten miteinander in den Austausch, testen sie aus um die Ideen später aufgreifen zu können und nachhaltig in die vorhandenen Strukturen einzubinden. Dafür soll der Anteil an überregionalen Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft und Bürgerinitiativen aus der Makerbewegung stetig erhöht werden.

- Einbindung von Künstlern
Die Beteiligung verschiedenster kreativer Menschen aus Deutschland und Polen, wie auch die Förderung der hiesigen Nachwuchskünstler, erzeugt ein interkulturelles Mosaik neuer Einflüsse für die Region. Einerseits dient das Festival Künstlern aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Literatur als Präsentationsplattform. Andererseits wird dieser Rahmen zur Präsentation von Workshop- und Campergebnissen genutzt und der Austausch zwischen Kreativen begünstigt. Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches, kulturelles Rahmenprogramm bestehend aus spartenübergreifenden kulturellen Formaten.

- Umsetzung und Vernetzung
Um dies umzusetzen wird aus den Erfahrungen der Durchführung 2017 zu Beginn des Jahres 2018 ein Netzwerktreffen inkl. eines „Call for Action“ herausgegeben, um lokale und regionale soziokulturelle Akteure, Jugendliche und sozialpädagogische Einrichtungen des Stadtteils zusammenzuführen und aus den einzelnen Ressourcen wie Erfahrungen, Know-How und Netzwerke zu kombinieren und mit Hilfe von Design Thinking neue Ideen zu entwickeln. Teil des Prozesses wird außerdem der selbstverwaltete Jugendtreff SPEICHER sein. Die jungen Menschen sollen an der Entwicklung des Festivals mitwirken und als neue Generation maßgeblich mitorganisieren.
Erstmalig wollen wir ein überregionales Netzwerktreffen von jugendkulturellen Akteuren initiieren und dabei die Städte Zittau, Bautzen, Löbau, Nisky und Weißwasser einbinden sowie die ehemaligen und aktuellen Festivalorganisatoren. Das jugendkulturelle Potenzial jeder einzelnen Stadt kann durch dessen Verbindung und den Austausch von Ressourcen an Wert gewinnen.

- Preparing-Week
Im Rahmen der Vorbereitungen des Festivals werden in der Preparing-Week vom 05.08. – 12.08.2018 ein kristallisationsprunkt für KünstlerInnen und MacherInnen geschaffen. Wir wollen junge Kreative, die bereits erste Erfahrungen in der Realisierung von Projekten gesammelt haben, in unterschiedlichen Workshops zusammenführen und gezielt Produkte wie Licht- und Toninstallationen, interaktive Möbel und inspirierende dekorative Elemente bauen.
Außerdem wollen wir uns zwei wesentliche Ergänzungen für eine jugendgerechten Stadtteil einsetzen und eine freie und mobile GraffitiWall sowie mobile SkateRampen bauen, die über die warmen Monate auf dem Außengelände der Hefefabrik zugänglich sind.
Das Fokus Festival bereichert mittlerweile über eine Dekade die Jugendkulturszene und setze ein Zeichen für ein junges und attraktives Görlitz. Anlässlich des 11 Geburtstages wollen wir in der Vorbereitungswoche die ehemaligen Akteure zusammenführen und zurückblicken! Was hat sich in Görlitz verändert, was wurde angestoßen? Wir wollen Dankesagen für das Engagement in dieser Stadt und das mit einer Pre-Opening-Dankesfeier zelebrieren.
Die Region Oberlausitz-Niederschlesien benötigt endlich eine Hauptstadt, in dem zumindest einmal im Jahr Menschen zusammen an der Vision einer vereinten kreativen Region praktisch arbeiten.

- Fokus auf Jugendkultur
2017 lag der Schwerpunkt auf den Wiederaufbau des Teams, der Infrastruktur und der Wiederbelebung des Netzwerkes. 2018 wollen wir uns vor allem dem Ausbau der Jugendkulturellen Angebote widmen. Stärker denn je spüren wir, wie der Fachkräftemangel in dieser Region seine negativen Auswirkungen entfaltet. Umso dringender wird es, diejenigen, die noch da sind, positive Assoziationen und Narrative mit ihrer Stadt zu ermöglichen und die hohe Lebensqualität sichtbar zu machen. Zeitgleich nimmt die Diversifizierung innerhalb der Jugendgruppen zu, was zum Ausbau der Vielfältigkeit des Festivals notwendig macht.
Graffiti, Hockern, BreakDance, Rap & HipHop, Skate und BMX Jam, StreetBall, Beatboxing, Live-Painting auf dem Gelände, MoosGraffiti, Comics und die Digitalisierung müssen mit aufgegriffen werden. Letztendlich dient das Austesten und Experimentieren auf dem Festival dazu, Jugendliche in ihrer Kreativität anzuregen und zu ermutigen, selbst Teil der Szene zu werden und damit Perspektivisch sich in der Kultur- und Kreativszene einzubringen.

- Kids-Space
Eine hohe Familienfreundlichkeit ist dem Festival ein wesentliches Bedürfnis. Es wird einerseits als Querschnittsthema in den anderen Bereichen aufgenommen wie bspw. beim Kinderskate-Workshop, bei Kletterangeboten oder im MakerSpace beim Basteln von Hula-Hopp-Reifen, Indianerfederschmuck, Traumfängern oder Waldgeistern. Ergänzt wird das Programm durch Puppen- oder Kindertheateraufführungen.
Der Sonntag steht ganz im Zeichen von Familien und Kindern. In Kooperation mit dem Familygames e.V. wird es einen betreuten Familienspielenachmittag mit Brunch geben.

- Weitere Areale

MakerSpace
Der MakerSpace vereint modern mit altbekannten Produktionsmöglichkeiten für Kultur und Kreativprodukte. Innerhalb offener Workshopformate, die bedingt sind durch eine geringe Bleibezeit, lassen sich schnell erste Erfahrungen mit Siebdruck, 3D-Druck, Stencil und Holzbearbeitung machen.
Demokratie-Ventil
Wie und wo lässt es sich in der Stadt überhaupt beteiligen und was bedeutet Jugendkultur eigentlich in Görlitz/Zgorzelec? Das A-Team - Schnittstelle für regionale Jugendbeteiligung untersucht das Thema mit Hilfe eines mobilen Infokiosk in verschiedenen Stadtteilen. Den Endpunkt markiert das Fokus Festival, bei dem die Ergebnisse der vielen Interviews visuell vorgestellt werden sollen.

Urban Gardening
Ein Format innerhalb von Transitiontowns und Nachhaltigkeitsbewegungen sind Urban Gardening Projekte, die sich nicht nur in Großstädten gebildet haben und zu kollektiven gärtnern aufrufen. Im Rahmen des Festivals stellt sich die ansässige Initiative vor und gestaltet einen eigenen Bereich mit Seedbombs, Gartentour, Vorträgen, Entspannungsbereich, Limonadenbar und Entsafter.

- Finanzierung

Mit Hilfe der Mittel des Bürgerrates Innenstadt West möchten wir insbesondere die jugendkulturellen Programmpunkte, die im Stadtteil stattfinden sollen, finanzieren wie die Urban Street Art Area und gegebenenfalls bisher geschlossene Läden temporär mit Angeboten öffnen.

Deswegen würden wir uns freuen, wenn der Bürgerrat Innenstadt West das Projekt mit 1.000€ unterstützen würde.

- Kontakt

Bautzener Straße 32
D-02826 Görlitz

www.second-attempt.de
www.rabryka.eu

Projektkoordination: Christian Thomas
Telefon: 03581 8931928
E-Mail: christian@second-attempt.de


Projektstand:

Kommentar Bürgerbeteiligungsbüro: Die Projektidee wird seitens der Verwaltung befürwortet, bedarf aber der engen Abstimmung mit den Fachbereichen.


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