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Friedhof, Städtischer Friedhof (Eigenbetrieb)

Friedhof, Städtischer Friedhof (Eigenbetrieb)

INFORMATIONEN ZUM DATENSCHUTZ

Der Eigenbetrieb Städtischer Friedhof ist für die Betreuung der folgenden Friedhöfe zuständig:

Satzungen:

weiterführende Informationen:


Gebühren für ausgewählte Leistungen des Städtischen Friedhofes Görlitz

gemäß Friedhofssatzung der Stadt Görlitz und Gebührensatzung zur Friedhofssatzung der Stadt Görlitz veröffentlicht im Amtsblatt der Stadt Görlitz Nr. 02 vom 21.02.2017

  1. Nutzung der großen Feierhalle im Krematorium mit Verabschiedung am Sarg, Trauerfeier am Sarg, Einäscherung, Urnenbeisetzung auf dem Städtischen Friedhof, zzgl. Grabstelle, Beispiel: Paargrab
  2. Einäscherung, Nutzung der kleinen Feierhalle im Krematorium zur Feier an der Urne und Urnenbeisetzung auf dem Städtischen Friedhof zzgl. Grabstelle, Beispiel: Urnengemeinschaftsanlage mit Namensnennung
  3. Einäscherung, stille Urnenbeisetzung (ohne Trauerfeier) auf dem Städtischen Friedhof zzgl. Grabstelle, Beispiel: Urnen – Reihengrab
  4. Einäscherung und Urnenübergabe an einen Bestatter zur Beisetzung auf einem anderen Friedhof
  5. Verabschiedung am geschlossenen Sarg, Sargfeier im Krematorium in der großen Feierhalle, Einäscherung, Urnenbeisetzung nach Trauerfeier und Einäscherung am gleichen Tag in einem Urnenwahlgrab für 4 Urnen zzgl. Grabstelle, Beispiel: Wahlgrab für 4 Urnen
  6. Verabschiedung am geöffneten Sarg, Sargfeier im Krematorium in der großen Feierhalle, Sargbeisetzung in einem Erdwahlgrab zzgl. Grabstelle, Beispiel: Wahlgrab für Erdbestattung
  7. Sargfeier im Krematorium in der kleinen Feierhalle, Sargbeisetzung in einem Erdreihengrab mit Begrünung zzgl. Grabstelle, Beispiel: Erdreihengrab mit Begrünung für Erdbestattung

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„Der gute Ort“ - Führung über den Jüdischen Friedhof

Am Sonntag, dem 1. September, wird um 10:30 Uhr eine Führung über den Jüdischen Friedhof, Biesnitzer Straße, mit der Leiterin des Städtischen Friedhofes, Frau Evelin Mühle, angeboten.

Der Termin ist aus gutem Grund gewählt – es ist der Weltfriedenstag. Vor genau vier Jahren wurde unter Beteiligung der Jüdischen Gemeinde Dresden die Denkmalanlage für die im 2. Weltkrieg im KZ Groß Rosen/Außenlager Görlitz umgekommenen jüdischen Häftlinge eingeweiht. Zu diesem wichtigen Anlass waren ehemalige Inhaftierte gekommen, Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen, Politiker, Historiker, Pressevertreter, Interessierte. Sehr eindrücklich lasen Schüler der Melanchthon-Oberschule die 148 bekannten Namen der Toten zu leiser Marimba-Musik von Alex Jacobowitz vor. Auf der Eingangstafel des Friedhofes und auf einem zentralen Denkmal war bis dahin nur die Zahl der Toten - 323 - zu lesen. Die Stelen der Denkmalanlage nennen nun die Namen der bekannten Opfer und lassen Platz für weitere Namen, die vielleicht tatsächlich eines Tages gefunden werden. Über 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges sind tausende Schicksale noch immer nicht aufgeklärt.

Bei der Friedhofsführung wird die Denkmalanlage vorgestellt und über die Geschichte der Görlitzer Jüdischen Gemeinde, sowie über einzelne Familien berichtet.

Die Führung ist kostenpflichtig (5,00 €/erm. 3,50 €).

Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen. 

 

Pilze sammeln auf dem Friedhof

Ein föhlicher, mykologisch erklärender und sogar kulinarisch bekehrender Spaziergang über den Friedhof mit dem Literaturtheater Dresden und der Pilzsammlerin Evelin Mühle

Das Literaturtheater Dresden ist in Görlitz nicht unbekannt. Und wem doch, der sollte das schnellsten ändern. Schon mehrfach waren die Damen und Herren um Markwart Herbert Fischer auf dem Friedhof zu Gast und überraschten mit Stücken zu Leben und Tod und ließen doch den Humor nicht zu kurz kommen. Diesmal also Pilze suchen auf dem Friedhof. Obwohl noch keiner weiß, ob es überhaupt welche gibt bei all der Trockenheit. Fragen wir und also, was es zu entdecken gibt, wenn es keine Pilze sein sollten?

Zunächst Literatur, denn das Literaturtheater macht uns auf ganz besondere Weise mit der russischen Bestattungskultur vertraut. Wir werden von Iwan Petrowisch hören, dem seinerzeit größten Pilzjäger jenseits des Ural. Und wir werden so einige interessante Geschichten hören und an mancher literarischen Entdeckung teilhaben. Zwischendurch wird die Pilzsammlerin Frau Mühle über den Pilz des Jahres berichten und über diesen besonderen Ort Friedhof, der mit seinen Gräbern und den Bäumen und seiner Geschichte ganz eigene Kapitel schreibt. Zum Schluss werden wir eine köstliche russische Pilzspeise probieren können und den Ort Friedhof verlassen als einen Ort mitten im Leben.

Wann: Samstag, 14. September, 14:00 Uhr  FLYER

Wo:     Städtischer Friedhof, Schanze 11 b, Alte Trauerhalle/Friedhofsverwaltung

Eintritt frei; es wird um Spenden gebeten.

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Mitteilung zur Friedhofsunterhaltungsgebühr

Zwischen Mai und Oktober 2019 werden die Gebührenbescheide für die Friedhofsunterhaltungsgebühr an die Nutzungsberechtigten der Grabstellen versendet. Zur Bezahlung der Friedhofsunterhaltungsgebühr ist es auch möglich, das Bankeinzugsverfahren zu nutzen.Formular Sepa Lastschriftmandat

Wir bitten alle Grabstelleninhaber darauf zu achten, dass der Friedhofsverwaltung die aktuelle Adresse bekannt ist. Wir machen darauf aufmerksam, dass wir laut Gebührensatzung zur Friedhofssatzung eine Nachforschungsgebühr bei der Suche von Nutzungsberechtigten erheben können.

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Betrifft: Urnenreihengräber Grabfeld III – b Grabstellen 001 bis 135

Nach Ablauf der Nutzungsrechte an den oben bezeichneten Urnenreihengräbern und Aufruf zur Einebnung vom 18. Dezember 2018 könnten die Grabstellen ab 1. Juni 2019 eingeebnet werden. Könnten … wäre da nicht das Bundesnaturschutzgesetz, das eine Rodung der im Grabfeld befindlichen Gehölze in der Zeit bis 30. September nicht zulässt. Da eine Ausnahmegenehmigung durch das Umweltamt im Landratsamt nicht erteilt wurde, werden wir bis Oktober mit den Einebnungsarbeiten warten.

Unsere Bitte an ehemalige Nutzer/Nutzer:

  • Bitte haben Sie Verständnis und Geduld.
  • Wir kümmern uns in gewohnter Weise weiter um das Grabfeld und Sie können, wenn Sie möchten, gerne noch die Gräber besuchen und auch etwas pflanzen.
  • Gebühren werden für diesen kurzen Zeitraum nicht erhoben.

Im Herbst/Winter werden wir das Teilstück der Abteilung einebnen und dazu ausreichend vorher in den Aushang-kästen benachrichtigen.

Bei Fragen dürfen Sie sich gern an die Friedhofsverwaltung wenden.

EB Städtischer Friedhof GR

E. Mühle, 24.06.2019

Telefon: 03581 – 401012, E-Mail: staedtischer-friedhof@goerlitz.de
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Wissenswertes vom Friedhof: Tontöpfe an Bäumen?

Seit Kurzem hängen an den Zierapfelbäumen, die sich auf dem Weg unterhalb der Friedhofsverwaltung befinden, einige Tontöpfe. Viele Friedhofsbesucher werden sich fragen, zu was das gut sein soll. Es ist natürlich keine Idee um den Umsatz auf dem Tippelmarkt zu steigern.

Wer sich schon einmal mit ökologischen Maßnahmen beschäftigt hat, ahnt bereits zu was die Töpfe dienen sollen. Der seit vielen Jahren vorhandene Befall mit Blutläusen, der sich mit mehreren anderen Aktionen nicht wirklich verringern ließ, soll jetzt mit dieser ökologischen Maßnahme eingedämmt werden.

Blutläuse wurden Ende des 18. Jahrhunderts aus Nordamerika eingeschleppt. Die rotbraunen Läuse saugen an Rindenpartien und Trieben, nicht an den Blättern. Bei einem länger andauernden Befall entstehen an den Bäumen auffällige Wucherungen, die Bäume werden geschwächt und es ergeben sich Eintrittspforten für andere Krankheiten, insbesondere Pilze. Um die Blutläuse zu bekämpfen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts die Blutlauszehrwespe aus Nordamerika als ein Gegenspieler eingeführt. Aber das natürliche Gleichgewicht stellt sich nicht automatisch ein, vor allem nicht auf einem völlig anderen Kontinent.

Aus diesem Grund setzen wir auf Unterkünfte für den ebenfalls Blutlaus vertilgenden Ohrwurm. Diese Methode wurde bereits zu DDR - Zeiten angewendet und wird bis heute im Obstbau praktiziert. In den mit Holzwolle gefüllten Töpfen finden die Ohrwürmer Tagesverstecke und sind damit gleich vor Ort zur Blutlausbekämpfung. Hoffentlich fühlen sie sich wohl bei uns und erscheinen in großer Zahl um den Läusen den Garaus zu machen

Weinert, Friedhofsmeister


Was bleibt von uns, wenn wir gehen?  
Auf jeden Fall viele Fotos. Als es die noch nicht gab und man doch ein Andenken der/des Verstorbenen bewahren wollte, nahm man zum Beispiel Haare. Man hob sie auf in einer kleinen Schachtel oder es wurde sogar ein Bild daraus gefertigt oder eine Kette. Mancher mag sich gruseln bei diesem Gedanken, aber Haarbilder waren eine nicht untypische Gedenkform in so mancher Wohnstube oder Küche des frühen 19. Jahrhunderts. Dazu schrieb man ein Gedicht zum Trost und für neue Hoffnung, auch Zeilen zur Mahnung, dass wir alle sterben müssen und deshalb unsere Zeit nutzen sollen. Derartige Texte wurden vielmals auch reich verziert mit Blümchen und Engeln … vieles mutet heute kitschig an. Aber es hat die Menschen getröstet, und es steht uns nicht zu, es zu verurteilen. Im Gegenteil: Wir haben die Pflicht des Erhalts dieser historischen Volkskultur.

Inzwischen haben wir aus Spenden eine ungewöhnliche Sammlung gekauft, Bilder – gemalt, gesägt, gedruckt, gestickt, aus Haaren gewickelt, aus Perlen gefädelt … Die meisten Stücke sind 100 – 150 Jahre alt und beeindruckende Zeugnisse der Volkskunst. Es ist eine Sammlung zu Leben und Tod, zum Gedenken und Erinnern, zum Ermahnen und Erfreuen. Noch liegen alle Exponaten in Kisten verpackt. Aber wir wollen die Stücke in einer Ausstellung in der Alten Trauerhalle auf dem Städtischen Friedhof zeigen. Doch bis dahin ist es ist noch ein langer Weg, auf dem wir weiterhin auf Spenden angewiesen sind.

Spendenstand am 15. August 2019 (nach Ankauf der Sammlung): 6.456,83 €

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, diese einzigartige Sammlung  aus über 200 Einzelstücken in Görlitz zu erhalten - eine Sammlung mit viel Trauerkultur, eine Sammlung fürs Leben!
IBAN:      DE94 8505 0100 0000 0441 99
BIC:         WELADED1GRL
Sparkasse Oberlausitz – Niederschlesien

SpendenFriedhof

Zuständig für:

Grabmalgenehmigung

Grabmalgenehmigung - Nachschrift

Anschrift

Anschrift Verwaltung
Schanze 11b
02826 Görlitz

Anschrift Krematorium
Luthersteig 1
02826 Görlitz

Ansprechpartner

Leiter/-in: Evelin Mühle

Email: Evelin Mühle

Telefon: +49 3581 401012

Fax: +49 3581 6490099

Öffnungszeiten

Montag: 09:00-12:00 Uhr
Dienstag: 09:00-12:00 Uhr
13:00-18:00 Uhr
Donnerstag: 09:00-12:00 Uhr
Freitag: 09:00-12:00 Uhr

andere Zeiten nach Vereinbarung

Übergeordnet:

Dezernat I, OB Octavian Ursu

Untergeordnet:

Krematorium

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