Starker Branchenmix

Siemens soll bleiben!

Rund 7.000 Görlitzer demonstrieren für den Erhalt der Werke von Siemens und Bombardier

Dem Aufruf zur Großkundgebung der IG-Metall auf dem Görlitzer Obermarkt sind am 19. Januar 2018 rund 7.000 Menschen gefolgt. Begleitet von Reportern, Fernsehteams, Vertretern von Kirchen, der Wirtschaft und der Politik hat die Veranstaltung verdeutlicht, dass die Stadt zusammensteht. Deutlich formuliert worden ist die Bedeutung der beiden Werke für die Menschen der Region – insbesondere für die Familien.

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ACHTUNG: Wegen des großen Aufkommens wird die Veranstaltung auf dem Obermarkt stattfinden.

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(bitte beachten Sie dabei folgende Änderung: Die Marschstrecke wird über die Bahnhofstraße, Berliner Straße, Postplatz bis zum Obermarkt verlaufen.)

Aufruf zur Großdemonstration am 19. Januar 2018

Wir sind eine zukunftsfähige und hochinnovative Region, in die es sich lohnt zu investieren und weiterhin Infrastruktur auszubauen.

Aus diesem Grund laden wir Sie am 19.01.2018 ab 14 Uhr zu einer Großkundgebung auf den Obermarkt in Görlitz ein.

Die Demonstrationszüge starten jeweils 13 Uhr an den Werktoren von Siemens und Bombardier und verbinden sich im Kreisverkehr.

„Tradition bewahren – Arbeitsplätze sichern – Zukunft gestalten“

Die Belegschaften von Siemens Görlitz und Bombardier Görlitz

Siemens soll bleiben – eine Stadt kämpft.

Gegen die von der Siemens-Konzernleitung angekündigten Pläne, seinen Görlitzer Standort zu schließen, regt sich in Görlitz, in Sachsen und darüber hinaus massiver Widerstand. Die beiden Großdemonstrationen von jeweils rund 2.000 Mitarbeitern und Engagierten der Werksstandorte von Siemens und Bombardier am 9. und 29. November haben gezeigt, dass sich die Görlitzer gemeinsam gegen die Schließungsabsichten stellen.

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Ministerpräsident Kretschmer spricht mit Wirtschaftsvertretern über die ostsächsische Region

Görlitz, 19.12.2017
Am Donnerstagabend trafen sich der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und gut dreißig Vertreter des regionalen Mittelstandes aus Görlitz und der ostsächsischen Region im Historischen Sitzungssaal des Rathauses. Auf Einladung des Görlitzer Oberbürgermeisters Siegfried Deinege sowie Winfried Pfeiffer und Andrea F. Behr (Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH) besprachen die Teilnehmer aktuelle Herausforderungen für Unternehmer, Firmenchefs und Manager im Zusammenhang mit den angekündigten Veränderungen bei Siemens und Bombardier.

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Octavian Ursu fordert Lösungen für den Görlitzer Siemens-Standort

13.12.2017: Thema der Aktuellen Debatte der heutigen Plenarsitzung des Sächsischen Landtages war die geplante Schließung des Siemens-Werkes in Görlitz. Der Görlitzer Landtagsabgeordnete Octavian Ursu betonte in seinem Redebeitrag dazu: „Die geplante Schließung des Siemens-Werkes ist schlicht und einfach nicht nachvollziehbar. Hier werden unter modernsten technischen Bedingungen kleine bis mittelgroße Dampfturbinen produziert, die sich großer Nachfrage erfreuen. Görlitz ist aktuell Weltmarktführer in der Ausrüstung dezentraler Biomassekraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung und von solarthermischen Kraftwerken.

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Kirchen setzen in Görlitz Zeichen der Verbundenheit mit Siemens- und Bombardiermitarbeitern

Bischof Wolfgang Ipolt für das Bistum Görlitz und Generalsuperintendent Martin Herche für den Sprengel Görlitz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz laden gemeinsam mit den christlichen Gemeinden der Stadt Görlitz ein zu einer

Besinnung im Advent – Gebet für alle, die sich um ihre Arbeitsplätze sorgen

Freitag, den 15.12.2017 – 19:00 Uhr, Frauenkirche zu Görlitz

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Stadtrat Görlitz positioniert sich zu Siemens und Bombardier

In der Görlitzer Stadtratssitzung am 30. November 2017 ist die beabsichtigte Schließung des Siemenswerkes in Görlitz und der angedachte Stellenabbau und die Produktionsverlagerung bei Bombardier-Transportation thematisiert worden. 

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Großdemonstration auf dem Brautwiesenplatz von Siemens und Bombardier

29.11.2017 von 12:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr

Eindrucksvoll sah die ca. 1 km lange Menschenkette aus, die die Mitarbeiter und Görlitzer zwischen den Werktoren von Siemens und Bombardier gebildet hatten. Diese Einigkeit bezeichnete Oberbürgermeister Siegfried Deinege als essenziell, um bei den Konzernlenkern, der Landes- und Bundespolitik gehört zu werden. 

Wir kämpfen weiter für den Erhalt des Werkes!

CDU-Bundestagsabgeordnete fordern Perspektive für sächsische Siemens-Standorte

Pressemitteilung

Berlin, den 22. November 2017

Anlässlich der angekündigten Schließung der Siemens-Werke in Görlitz und Leipzig fordert die Landesgruppe Sachsen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Perspektive für die betroffenen Standorte und Mitarbeiter. „Wir können diese Entscheidung nach den vielen Jahren des erfolgreichen Engagements von Siemens in den ostdeutschen Bundesländern nicht nachvollziehen“, sagt dazu der Landesgruppenvorsitzende Dr. Thomas de Maizière, MdB.

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„Ich bin solidarisch mit den Arbeitern“ – Bischof Ipolt zur beabsichtigten Schließung des Görlitzer Siemens-Werkes

Pressemitteilung des Bistums Görlitz
22. November 2017

Bischof Wolfgang Ipolt äußert sich zu den Absichten von Siemens, neben weiteren Werken, das Görlitzer Werk zu schließen:

„Es ist äußerst bedauerlich, dass Siemens sein Werk in Görlitz schließen will. Gerade hier in unserer eher strukturschwachen Region ist das ein großer Verlust. Ich bin solidarisch mit den Arbeitern, die jetzt ihren Arbeitsplatz verlieren sollen.

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Bekundung der Kreissynode des Kirchenkreises Schlesische Oberlausitz zur angekündigten Schließung des Werkes der Siemens AG in Görlitz

Pressemitteilung des Evang. Kirchenkreises Schlesische Oberlausitz

Görlitz, den 18. November 2017

Wir sind betroffen und protestieren gegen die beabsichtigte Schließung des Werkes der Siemens AG in Görlitz. Auch erfüllen uns die Diskussionen um den Standort der Bombardier AG in Görlitz mit Sorge. Wir erheben unsere Stimme als evangelische Christinnen und Christen in Verantwortung für die Stadt Görlitz und die ganze Region auch in Anerkennung ökonomischer Notwendigkeiten. Diese erschließen sich uns bei vollen Auftragsbüchern jedoch nicht.

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OB Siegfried Deinege zur geplanten Schließung des Siemens-Standortes Görlitz

Pressemitteilung vom 17.11.2017

„Die verkündete Entscheidung hat einschneidende Wirkung für unsere Stadt. Damit findet ein geplanter Ausverkauf statt, der vor allem unsere jungen Familien betrifft. Ich bin über die Eiseskälte der sozialen Marktwirtschaft und die Umgangsformen, mit denen man unsere Siemensianer speziell in Görlitz behandelt, tief erschüttert.

Hier das Werk zu schließen, ist der Weg des geringsten Widerstandes. Das Werk liegt im Osten, die Gewerkschaften sind noch jung und von den Verbänden hört man nicht viel. Da geht es nicht wirklich um Produktivitätsfaktoren, die eigentlich für die Entscheidung zählen sollten, sondern um geringere Abfindungszahlungen und die schwache wirtschaftliche wie politische Lobby für den Osten.

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Gemeinsame Pressemitteilung von Landrat Bernd Lange und Oberbürgermeister Siegfried Deinege zur Schließung des Siemens-Standortes Görlitz

Pressemitteilung
vom 16.11.2017

Landrat Bernd Lange ist erschüttert und entsetzt über die Entscheidung der Siemens-Konzernleitung, den Standort Görlitz in naher Zukunft schließen zu wollen. Denn Siemens Görlitz mit dem Industriedampfturbinenbau ist auf diesem Sektor Weltmarktführer. Zudem besticht das Görlitzer Werk im Vergleich zu anderen deutschen Standorten mit seiner Effizienz und Rentabilität.

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Für den Erhalt des Görlitzer Turbinenwerkes kämpfen – Octavian Ursu fordert Lösungen für den Siemens-Standort

Pressemitteilung
Görlitz, 16. November 2017

Zu den aktuellen Ankündigungen des Siemens-Vorstandes, wonach das Görlitzer Werk im Jahr 2023 voraussichtlich geschlossen bzw. nach Mühlheim verlagert werden soll, sagt der Landtagsabgeordnete Octavian Ursu:

„Die Schließung des traditionsreichen Turbinenwerkes ist für Görlitz und die Lausitz absolut inakzeptabel. Die Auftragsbücher sind voll, die Mitarbeiter sind hoch motiviert und die Innovationskraft des Standortes wird weltweit geschätzt.

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Pressemitteilung

Unternehmerverband fordert Siemens-Konzern und Politik auf, Verantwortung gegenüber der Region wahrzunehmen

Görlitz, den 16.11.2017

Der Allgemeine Unternehmerverband Görlitz und Umgebung kann strategische Entscheidungen des Siemens-Konzerns aus Mangel an interner Kenntnis nicht kommentieren. Für uns als Wirtschaftsverband hat die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Görlitz und der Region – wie bereits seit 1830 – oberste Priorität. In Hinblick auf den Görlitzer Produktionsstandort fordert der Unternehmerverband, andere zukunftsfähige Produktlinien in Görlitz zu installieren. Der Siemens-Konzern muss seine unternehmerische Verantwortung wahrnehmen und die Politik in Bund und Land ist aufgefordert, die Erosion einer ganzer Region zur verhindern.

Edgar Wippel
Vorstandsvorsitzender
Allgemeiner Unternehmerverband Görlitz und
Umgebung; Gewerbeverein zu Görlitz 1830 e.V.

Oberbürgermeister wendet sich an die Bundeskanzlerin

In einem Brief hat sich der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege bereits Anfang November direkt an die Bundeskanzlerin gewandt. Im Zusammenhang mit der geplanten Schließung des Siemens-Werkes in Görlitz hat er darin auf die generell sehr angespannte wirtschaftliche Situation in der Stadt hingewiesen. Diese nahm Anfang der 90er Jahre durch die Schließung mehrerer wichtiger Industrie- und Produktionsbereiche und des damit verbundenen Weggangs von über 15.000 Menschen eine dramatische Entwicklung. Nun drohe bei einer geplanten Schließung des Siemens-Werkes und auch bei einer Verlagerung der Produktion von Bombardier-Transportation die Fortsetzung der Kette von Hiobsbotschaften für die Stadt Görlitz.

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Großdemonstration Siemens und Bombardier am 19.01.18
Großdemonstration Siemens und Bombardier am 19.01.18
Menschenkette zur Großdemonstration Siemens und Bombardier am 29.11.17
Menschenkette zur Großdemonstration Siemens und Bombardier am 29.11.17
Weihnachtsliedersingen am Werkstor von Siemens am 21.12.2017
Weihnachtsliedersingen am Werkstor von Siemens am 21.12.2017

Petition gegen die Schließung des Siemens Turbinenwerks Görlitz


ZUR PETITION

 

 

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