Kultur & Geschichte

Kulturhistorisches Museum

Kulturhistorisches Museum

Vielfalt ist unser Schatz! Das Kulturhistorische Museum Görlitz als Teil der Görlitzer Sammlungen ist ein regionales Mehrspartenmuseum, das seine Sammlungen und Inhalte in drei denkmalgeschützten Gebäuden präsentiert: im Kaisertrutz, im Reichenbacher Turm und im Barockhaus Neißstraße 30.
In Kooperation mit dem Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. betreut

Kulturhistorisches Museum Görlitz

Sonderausstellung „Im Moment – Fotografie aus Sachsen und der Lausitz“

18. November 2017 bis 15. April 2018

 

Die Sonderausstellung „Im Moment“ versammelt rund 300 Werke von 40 namhaften und bisher auch weniger bekannten Fotografinnen und Fotografen aus Sachsen und der Lausitz.

Im Mittelpunkt stehen Aufnahmen, die vom Epochenwandel der vergangenen fünf Jahrzehnte berichten, von der rasanten Veränderung der Gesellschaft und der von ihr geprägten (Stadt-)Landschaft sowie von individuellen und kollektiven Transformationserfahrungen.

Die Schau reflektiert ebenso die Veränderungen des Mediums selbst  ̶  vom klassischen Schwarz-Weiß-Bild zur Digitalfotografie. Die inhaltliche Spannweite der erzählerischen Bildsujets und der darauf abgestimmten Stilmittel reicht vom Dokumentarischen bis zur Inszenierung. Der regionale Bezug ist weit gefasst und konkretisiert sich im Thema bzw. Motiv oder auch in der biografischen Bindung der Bildautoren.

Die umfangreiche Fotosammlung des Kulturhistorischen Museums wurde in den letzten 25 Jahren kaum noch durch Neuerwerbungen ergänzt. Dank der Leihgaben des Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, des Bautzener Museums und zahlreicher Künstlerinnen und Künstler können die Ausstellung und der begleitende Katalog dennoch einen Überblick über wichtige Positionen der zeitgenössischen Fotografie in Sachsen und der Lausitz seit den 1970er Jahren geben.

Aufgrund seiner Bedeutung und Qualität verdient dieser Sammlungsbestand zukünftig eine eingehende Beschäftigung und größere Öffentlichkeit, wozu die Ausstellung im Görlitzer Kaisertrutz gleichermaßen anregen möchte.

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Kuratorenführungen, Künstlergesprächen und der "Kunstpause 12 nach 12".

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich. Herausgeber sind die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Kulturhistorische Museum Görlitz.

 

Öffnungszeiten:
Januar bis März
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr

April bis Dezember
Dienstag bis Donnerstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Freitag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen zu den Ausstellungen, Veranstaltungsangeboten und Publikationen sowie Preisen erhalten Sie unter 
Görlitzer Sammlungen  

Kontakt:
Kulturhistorisches Museum Görlitz
Neißstraße 29
02826 Görlitz
Telefon: 03581 671355
museum@goerlitz.de

Kasse Barockhaus: Telefon 03581 671410
Kasse Kaisertrutz: Telefon 03581 671420

Dank Parkticket günstiger ins Museum

Wer an einem der Parkscheinautomaten im Stadtgebiet sein Ticket löst, kann von der Aktion Gebrauch machen: Bei Abgabe der Quittung zum Parkticket an den Museumskassen im Barockhaus Neißstraße 30 und im Kaisertrutz können Besucher 50 Cent Eintrittsentgelt sparen.
Der Sonderrabatt gilt einmalig und nur für Einzelkarten.

Museum Barockhaus Neißstraße 30

Nach einem Stadtbrand ließ der Zittauer Leinwandgroßhändler Johann Christian Ameiß 1726 bis 1729 dieses imposante barocke Bürgerhaus für Wohn- und geschäftliche Zwecke errichten. Nach dem Vorbild des „Leipziger Durchhauses“ werden die beiden hintereinanderliegenden Innenhöfe von den Flügeln des palaisartigen Gebäudes umschlossen und bilden eine Passage zwischen Neißstraße und Handwerk.
Seit 1951 ist das Museum Nutzer des Barockhauses Neißstraße 30.
Im ersten Obergeschoss erleben Sie in der Ameiß´schen Wohnung und in den sich anschließenden Ausstellungsräumen „Bürgerliche Kultur des Barockzeitalters“. Das zweite Obergeschoss mit dem Schwerpunkt „Kunst und Wissenschaft um 1800“ würdigt das Wirken der 1779 gegründeten Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften.

Mehr lesen

Museum Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1

Der Kaisertrutz ist eine von einst 32 Basteien der Görlitzer Stadtbefestigung, von denen heute nur noch vier existieren. Das früher mit Kanonen bestückte Gebäude wurde ab 1490 zum Schutz des Reichenbacher Tores und der Handelsstraße via regia errichtet. Bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges wurde das Bauwerk militärisch genutzt. Seinen Namen erhielt das Rondell im Dreißigjährigen Krieg, als die Stadt von den Schweden besetzt war und den kaiserlichen Truppen „trotzte“. Seit 1932 ist der Kaisertrutz Museum.
Heute werden auf fünf Etagen die kulturgeschichtliche Dauerausstellung, Sonderausstellungen sowie Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert.

Mehr lesen

Reichenbacher Turm, Platz des 17. Juni 4

Als Wehrturm erbaut, fand der Turm am Reichenbacher Tor erstmals 1376 urkundlich Erwähnung. In der Zeit von 1521 bis 1848 war er durch hohe Schildmauern mit dem gegenüberliegenden Kaisertrutz verbunden. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die gotische Turmspitze durch eine kupfergedeckte Barockhaube ersetzt. Noch bis 1904 war der Turm bewohnt. Seit 1946 ist er für Besucher geöffnet und seit 1953 gehört das Bauwerk zum Kulturhistorischen Museum. Die Schautafeln geben Geschichten von Türmern und ihren Familien, Schützengesellschaften und Verteidigungsanlagen preis.

Mehr lesen
Impressum Datenschutz Button - Nach oben scrollen Button - Nach oben scrollen