Kultur & Geschichte

Kulturhistorisches Museum

Kulturhistorisches Museum Görlitz

Vielfalt ist unser Schatz! Das Kulturhistorische Museum Görlitz ist ein regionales Mehrspartenmuseum und präsentiert Dauer- und Sonderausstellungen in drei denkmalgeschützten Gebäuden: im Barockhaus Neißstraße 30, im Kaisertrutz und im Reichenbacher Turm.

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Aktuelle Sonderausstellung im Kaisertrutz:
Abenteuer Neiße. Geschichten am Fluss

Das „Abenteuer Neiße“ wird in Görlitz in zwei Sonderausstellungen sichtbar. Erstmals widmen das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz und die Görlitzer Sammlungen der Kulturgeschichte und Ökologie der Neiße und ihrer Umgebung eine umfassende inter- bzw. transdisziplinäre Ausstellung.

Die Görlitzer Sammlungen laden kulturgeschichtlich interessierte Abenteurer herzlich zur Entdeckung der Sonderausstellung im Kaisertrutz und im Senckenberg Museum für Naturkunde sowie der Erkundung der Neiße-Region ein.

Die beiden Görlitzer Museen bieten Besuchern die Möglichkeit, mit der Eintrittskarte ihres Museums in dem jeweils anderen Museum eine Ermäßigung in Anspruch zu nehmen. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und polnisch).

Abenteuer Neiße. Geschichten am Fluss
Kulturhistorisches Museum Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1
19. Mai 2020 bis 22. November 2020
Weitere Informationen auf der Webseite des städtischen Museums

Abenteuer Neiße. Leben am Fluss
Senckenberg Museum für Naturkunde, Marienplatz
19. Juni 2020 bis 10. Januar 2021
Weitere Informationen auf der Webseite des Museums

 

Görlitzer Sammlungen laden zu virtuellem Museumsbesuch ein

Die Görlitzer Sammlungen laden seit Kurzem zu einem virtuellen Besuch des Kulturhistorischen Museums Barockhaus Neißstraße 30 ein. Die Nieskyer Firma Sachsenhits Filmproduktion & Medienverlag, Hermann und Flecks GbR, hat die Aufnahmen im Museum mit einer Matterport-Systemkamera vorgenommen und die Daten bearbeitet. Diese Technologie ermöglicht interaktive Objektvisualisierungen in 3D und virtueller Realität. Umgesetzt werden konnte das Projekt dank der Unterstützung durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Zum virtuellen Rundgang

Barockhaus Neißstraße 30, Kaisertrutz und Reichenbacher Turm
Öffnungszeiten:
November bis März
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr

April bis Oktober
Dienstag bis Donnerstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Freitag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen zu Ausstellungen, und Publikationen sowie Preisen erhalten Sie unter 
Görlitzer Sammlungen  

Kontakt:
Kulturhistorisches Museum Görlitz
Neißstraße 29
02826 Görlitz
Telefon: 03581 671355
museum@goerlitz.de

Kasse Barockhaus: Telefon 03581 671410
Kasse Kaisertrutz: Telefon 03581 671420

Dank Parkticket günstiger ins Museum

Wer an einem der Parkscheinautomaten im Stadtgebiet sein Ticket löst, kann von der Aktion Gebrauch machen: Bei Abgabe der Quittung zum Parkticket an den Museumskassen im Barockhaus Neißstraße 30 und im Kaisertrutz können Besucher 50 Cent Eintrittsentgelt sparen.
Der Sonderrabatt gilt einmalig und nur für Einzelkarten.

Museum Barockhaus Neißstraße 30

Zwischen 1726 und 1729 ließ der Ratsherr udn Kaufmann Johann Christian Ameiß 1726 bis 1729 dieses imposante Wohn- und Geschäftsgebäude weitgehend neu errichten. Es gehört zu den größten und besterhaltenen Bürgerhäusern der Barockzeit in Görlitz.
Seit 1951 ist das Museum Nutzer des Barockhauses Neißstraße 30.
Im ersten Obergeschoss erleben Sie in der Ameiß´schen Wohnung und in den sich anschließenden Ausstellungsräumen „Bürgerliche Kultur des Barock“. Die Dauerausstellung im zweiten Obergeschoss mit dem Schwerpunkt „Kunst und Wissenschaft um 1800“ würdigt das Wirken der 1779 gegründeten Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften.

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Museum Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1

Der Kaisertrutz ist eine von einst 32 Basteien der Görlitzer Stadtbefestigung, von denen heute nur noch vier existieren. Das früher mit Kanonen bestückte Gebäude wurde ab 1490 zum Schutz des Reichenbacher Tores und der Handelsstraße via regia errichtet. Bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges wurde das Bauwerk militärisch genutzt. Seinen Namen erhielt das Rondell im Dreißigjährigen Krieg, als die Stadt von den Schweden besetzt war und den kaiserlichen Truppen „trotzte“. Seit 1932 ist der Kaisertrutz Museum.
Heute werden auf fünf Etagen die Kulturgeschichte von Stadt und Region, Sonderausstellungen sowie Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert.

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Reichenbacher Turm, Platz des 17. Juni 4

Als Wehrturm erbaut, fand das Bauwerk am Reichenbacher Tor erstmals 1376 urkundlich Erwähnung. In der Zeit von 1521 bis 1848 war der Turm durch hohe Schildmauern mit dem gegenüberliegenden Kaisertrutz verbunden. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die gotische Turmspitze durch eine kupfergedeckte Barockhaube ersetzt. Noch bis 1904 war der Turm bewohnt. Seit 1946 ist er für Besucher geöffnet und seit 1953 ist er Teil des Kulturhistorischen Museums Görlitz. Die Schautafeln geben Geschichten von Türmern und ihren Familien, Schützengesellschaften und Verteidigungsanlagen preis.

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Nikolaiturm

Der Nikolaiturm ist Teil der früheren Stadtbefestigung und existierte vermutlich bereits vor der großen Stadterweiterung um 1250. 
1904 verließ der letzte Türmer die Wohnung im Obergeschoss. Von 1971 bis 2015 war der Turm das Domizil der Görlitzer Heimatforscher e. V., die darin ein heimatgeschichtliches Museum einrichteten. In Folge hat das Kulturhistorische Museum in Kooperation mit dem Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e. V. die Betreuung übernommen. 

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