Kultur & Geschichte

Kulturhistorisches Museum

Kulturhistorisches Museum Görlitz

Vielfalt ist unser Schatz! Das Kulturhistorische Museum Görlitz ist ein regionales Mehrspartenmuseum und präsentiert Dauer- und Sonderausstellungen in drei denkmalgeschützten Gebäuden: im Barockhaus Neißstraße 30, im Kaisertrutz und im Reichenbacher Turm.

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Aktuelle Sonderausstellung im Kaisertrutz:
950 Jahre Zukunft Görlitz Zgorzelec

Die Görlitzer Sammlungen geben ihrer aktuellen Sonderausstellung den Titel „950 Jahre Zukunft Görlitz Zgorzelec“, weil nicht nur die Zeit von der Stadtgründung bis zur Gegenwart betrachtet werden soll. Auch die Besucherinnen und Besuchern sind gefragt, in der Ausstellung ihre Vision der Europastadt Görlitz/Zgorzelec darzustellen.

Die Ausstellung zeigt, vor welchen Herausforderungen und Chancen die die Bürgerinnen und Bürger von Görlitz und Zgorzelec immer wieder standen, welche katastrophalen Ereignisse und Schicksalsschläge sie überwinden mussten. Mit Blick auf eine oft ungewisse Zukunft hatten und haben Einwohner und Stadtväter oft weitreichende Entscheidungen zu fällen.

Immer wieder galt es, Ängste vor notwendigen Veränderungen zu überwinden, neue Möglichkeiten zu erkennen und schöpferische Kreativität zu entfalten. Was sich in der Rückschau wie ein roter Faden durch die Geschichte zu ziehen scheint, hat den Zeitgenossen Mut, Zuversicht und den Willen zur Gestaltung abgerungen. Auch jetzt stehen die Bürger der Europastadt vor Aufgaben, deren Reichweite in die Zukunft nicht zu überschauen ist.

 

950 Jahre Zukunft Görlitz Zgorzelec
Kulturhistorisches Museum Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1

Der Start der Ausstellung ist für den 19. Juni geplant. Zu sehen sein wird die Ausstellung dann bis 2. Januar 2022.

 

Görlitzer Sammlungen laden zu virtuellem Museumsbesuch ein

Die Görlitzer Sammlungen laden zu einem virtuellen Besuch des Kulturhistorischen Museums ein. Die Nieskyer Firma Sachsenhits Filmproduktion & Medienverlag, Hermann und Flecks GbR, hat die Aufnahmen im Museum mit einer Matterport-Systemkamera vorgenommen und die Daten bearbeitet. Diese Technologie ermöglicht interaktive Objektvisualisierungen in 3D und virtueller Realität. Umgesetzt werden konnte das Projekt dank der Unterstützung durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Zum virtuellen Rundgang im Barockhaus

Zum virtuellen Rundgang im Kaisertrutz

Barockhaus Neißstraße 30, Kaisertrutz und Reichenbacher Turm
Öffnungszeiten:
November bis März
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr

April bis Oktober
Dienstag bis Donnerstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Freitag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen zu Ausstellungen, und Publikationen sowie Preisen erhalten Sie unter 
Görlitzer Sammlungen

Kontakt:
Kulturhistorisches Museum Görlitz
Neißstraße 29
02826 Görlitz
Telefon: 03581 671355
museum@goerlitz.de

Kasse Barockhaus: Telefon 03581 671410
Kasse Kaisertrutz: Telefon 03581 671420

Dank Parkticket günstiger ins Museum

Wer an einem der Parkscheinautomaten im Stadtgebiet sein Ticket löst, kann von der Aktion Gebrauch machen: Bei Abgabe der Quittung zum Parkticket an den Museumskassen im Barockhaus Neißstraße 30 und im Kaisertrutz können Besucher 50 Cent Eintrittsentgelt sparen.
Der Sonderrabatt gilt einmalig und nur für Einzelkarten.

Museum Barockhaus Neißstraße 30

Zwischen 1726 und 1729 ließ der Ratsherr udn Kaufmann Johann Christian Ameiß 1726 bis 1729 dieses imposante Wohn- und Geschäftsgebäude weitgehend neu errichten. Es gehört zu den größten und besterhaltenen Bürgerhäusern der Barockzeit in Görlitz.
Seit 1951 ist das Museum Nutzer des Barockhauses Neißstraße 30.
Im ersten Obergeschoss erleben Sie in der Ameiß´schen Wohnung und in den sich anschließenden Ausstellungsräumen „Bürgerliche Kultur des Barock“. Die Dauerausstellung im zweiten Obergeschoss mit dem Schwerpunkt „Kunst und Wissenschaft um 1800“ würdigt das Wirken der 1779 gegründeten Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften.

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Museum Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1

Der Kaisertrutz ist eine von einst 32 Basteien der Görlitzer Stadtbefestigung, von denen heute nur noch vier existieren. Das früher mit Kanonen bestückte Gebäude wurde ab 1490 zum Schutz des Reichenbacher Tores und der Handelsstraße via regia errichtet. Bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges wurde das Bauwerk militärisch genutzt. Seinen Namen erhielt das Rondell im Dreißigjährigen Krieg, als die Stadt von den Schweden besetzt war und den kaiserlichen Truppen „trotzte“. Seit 1932 ist der Kaisertrutz Museum.
Heute werden auf fünf Etagen die Kulturgeschichte von Stadt und Region, Sonderausstellungen sowie Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert.

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Reichenbacher Turm, Platz des 17. Juni 4

Als Wehrturm erbaut, fand das Bauwerk am Reichenbacher Tor erstmals 1376 urkundlich Erwähnung. In der Zeit von 1521 bis 1848 war der Turm durch hohe Schildmauern mit dem gegenüberliegenden Kaisertrutz verbunden. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die gotische Turmspitze durch eine kupfergedeckte Barockhaube ersetzt. Noch bis 1904 war der Turm bewohnt. Seit 1946 ist er für Besucher geöffnet und seit 1953 ist er Teil des Kulturhistorischen Museums Görlitz. Die Schautafeln geben Geschichten von Türmern und ihren Familien, Schützengesellschaften und Verteidigungsanlagen preis.

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Nikolaiturm

Der Nikolaiturm ist Teil der früheren Stadtbefestigung und existierte vermutlich bereits vor der großen Stadterweiterung um 1250. 
1904 verließ der letzte Türmer die Wohnung im Obergeschoss. Von 1971 bis 2015 war der Turm das Domizil der Görlitzer Heimatforscher e. V., die darin ein heimatgeschichtliches Museum einrichteten. In Folge hat das Kulturhistorische Museum in Kooperation mit dem Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e. V. die Betreuung übernommen. 

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