Kultur & Geschichte

Kulturhistorisches Museum

Kulturhistorisches Museum

Vielfalt ist unser Schatz! Das Kulturhistorische Museum Görlitz als Teil der Görlitzer Sammlungen ist ein regionales Mehrspartenmuseum, das seine Sammlungen und Inhalte in drei denkmalgeschützten Gebäuden präsentiert: im Kaisertrutz, im Reichenbacher Turm und im Barockhaus Neißstraße 30.
In Kooperation mit dem Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. betreut

Kulturhistorisches Museum Görlitz

Sonderausstellung „SPORT SCHAU GÖRLITZ“

18. Mai bis 27. Oktober 2019

Noch nie waren die Menschen in Deutschland sportlich so aktiv, noch nie war der sportliche Ausgleich zu häufig bewegungsarmer beruflicher Tätigkeit so wichtig wie heute.

Auch die Hälfte der Görlitzer Bürger treibt regelmäßig Sport. Sie tanzen, spielen Ballsportarten, schwimmen, joggen, reiten, segeln, fahren Rad oder kegeln, wandern, machen Gymnastik, betreiben Leichtathletik, Bogenschießen, spielen Tischtennis oder Tennis und vieles mehr.

In der Stadt gibt es über 70 Sportvereine mit einem vielfältigen Angebot von Breiten- bis zum Leistungssport. In den Vereinen treffen sich Männer und Frauen, Alte und Junge, zugezogene und gebürtige Görlitzer, Familien, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Ausländer und Deutsche, Menschen aus allen sozialen Schichten und mit unterschiedlichem Bildungsniveau.

Sport hält fit und bietet viel Raum für ehrenamtliches Engagement. Sport verbindet und integriert Menschen. Sport fördert Toleranz, Völkerverständigung und Demokratieverständnis. Damit ist Sport ein elementares Bindeglied unserer demokratischen Gesellschaft.

In der Sonderausstellung vorgestellt werden historische und aktuelle Sportstätten, Sportlergrößen und sportliche Großveranstaltungen. Mit Hilfe des Oberlausitzer Kreissportbunds konnten 15 Vereine zur Mitwirkung gewonnen werden. Sie präsentieren sich mit ihrer Historie und ihren Angeboten und bereichern mit Schnupperkursen und Aktionen das Begleitprogramm.

Darüber hinaus bieten sich den Besucherinnen und Besuchern auch in der Ausstellung viele Möglichkeiten, sich aktiv zu betätigen.

Öffnungszeiten:
Januar bis März
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr

April bis Dezember
Dienstag bis Donnerstag 10:00 bis 17:00 Uhr
Freitag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen zu den Ausstellungen, Veranstaltungsangeboten und Publikationen sowie Preisen erhalten Sie unter 
Görlitzer Sammlungen  

Kontakt:
Kulturhistorisches Museum Görlitz
Neißstraße 29
02826 Görlitz
Telefon: 03581 671355
museum@goerlitz.de

Kasse Barockhaus: Telefon 03581 671410
Kasse Kaisertrutz: Telefon 03581 671420

Dank Parkticket günstiger ins Museum

Wer an einem der Parkscheinautomaten im Stadtgebiet sein Ticket löst, kann von der Aktion Gebrauch machen: Bei Abgabe der Quittung zum Parkticket an den Museumskassen im Barockhaus Neißstraße 30 und im Kaisertrutz können Besucher 50 Cent Eintrittsentgelt sparen.
Der Sonderrabatt gilt einmalig und nur für Einzelkarten.

Museum Barockhaus Neißstraße 30

Nach einem Stadtbrand ließ der Zittauer Leinwandgroßhändler Johann Christian Ameiß 1726 bis 1729 dieses imposante barocke Bürgerhaus für Wohn- und geschäftliche Zwecke errichten. Nach dem Vorbild des „Leipziger Durchhauses“ werden die beiden hintereinanderliegenden Innenhöfe von den Flügeln des palaisartigen Gebäudes umschlossen und bilden eine Passage zwischen Neißstraße und Handwerk.
Seit 1951 ist das Museum Nutzer des Barockhauses Neißstraße 30.
Im ersten Obergeschoss erleben Sie in der Ameiß´schen Wohnung und in den sich anschließenden Ausstellungsräumen „Bürgerliche Kultur des Barockzeitalters“. Das zweite Obergeschoss mit dem Schwerpunkt „Kunst und Wissenschaft um 1800“ würdigt das Wirken der 1779 gegründeten Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften.

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Museum Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1

Der Kaisertrutz ist eine von einst 32 Basteien der Görlitzer Stadtbefestigung, von denen heute nur noch vier existieren. Das früher mit Kanonen bestückte Gebäude wurde ab 1490 zum Schutz des Reichenbacher Tores und der Handelsstraße via regia errichtet. Bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges wurde das Bauwerk militärisch genutzt. Seinen Namen erhielt das Rondell im Dreißigjährigen Krieg, als die Stadt von den Schweden besetzt war und den kaiserlichen Truppen „trotzte“. Seit 1932 ist der Kaisertrutz Museum.
Heute werden auf fünf Etagen die Kulturgeschichte von Stadt und Region, Sonderausstellungen sowie Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert.

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Reichenbacher Turm, Platz des 17. Juni 4

Als Wehrturm erbaut, fand das Bauwerk am Reichenbacher Tor erstmals 1376 urkundlich Erwähnung. In der Zeit von 1521 bis 1848 war der Turm durch hohe Schildmauern mit dem gegenüberliegenden Kaisertrutz verbunden. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die gotische Turmspitze durch eine kupfergedeckte Barockhaube ersetzt. Noch bis 1904 war der Turm bewohnt. Seit 1946 ist er für Besucher geöffnet und seit 1953 ist er Teil des Kulturhistorischen Museums Görlitz. Die Schautafeln geben Geschichten von Türmern und ihren Familien, Schützengesellschaften und Verteidigungsanlagen preis.

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