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Mehr Informationen:
Konzeption der Kita Otto-Müller-Straße
Zielsetzung
- Die Welt mit allen Sinnen erfahren
- Die Fähigkeiten und Interessen zur Entfaltung bringen
- Selbstständiges und eigenverantwortliches Handel
- Stärken des Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
- Entwicklung der sozialen Kompetenzen
- Das Lernen lernen
Gruppenstruktur
- Alter der Kinder: ab 2 Jahre bis zum Schuleintritt
- Offene Arbeitsweise in Aktionsbereichen
- Kinder werden einer Bezugserzieherin zugeordnet (Altersmischung) ist Ansprechpartnerin
für Kinder und Eltern, gibt Halt und Ordnung
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 16:30 Uhr (Änderungen der Öffnungszeiten nach Absprache möglich)
Eingewöhnung
- 1. Tag – gemeinsames Entdecken der Räume für Kind und Eltern
- 2. Tag - individuelle Regelung
a) gemeinsames Entdecken der Räume für Kind und Eltern
b) alleine spielen für 15 Min. 30 Min. 1 h oder 2 h - danach Abholen (gemeinsam den Kiga verlassen), um den Prozess zu lernen: hier spiele ich und dann kommt mich wieder jemand abholen. Vertrauen lernen. - 3. Tag – individuelle Regelung
a) gemeinsames Entdecken der Räume für Kind und Eltern
b) Spielzeiten individuell verlängern - 4. Tag – Spielzeiten individuell verlängern
Sächsischer Bildungsplan
- Kinder geeignete Anregungen geben und Räume und Materialien sowie Gelegenheiten zum selbsttätigen Tun
- Lebens- und Bildungsräume aktiv mitgestalten, individuell nutzen und für sich erfahrbar machen
- Ausbildung der kindlichen Identität kann nur entstehen, wenn das Kind selbstbestimmte und freie
- Erfahrungen machen kann, wenn es Vertrauen erfährt, die Dinge betasten, erforschen und
- spielend erproben darf, wobei es das Tempo und die Reihenfolge der Wiederholungen selbst
- bestimmen darf
- Ganzheitliche Aneignung der Welt ermöglichen
- Bildung ist Selbstbildung – pädagogische Fachkräfte sind Bezugspersonen und Begleiter von Bildungsprozessen
- Selbstbildung braucht begünstigende Bedingungen:
a) anregende Lernumgebung ,in denen Materialien frei zugänglich sind und andere als Interaktionspartner geschätzt werden
b) Knifflige Lernsituationen, in denen Kinder selbst nach Lösungen suchen
c) Respektvolle Interaktion zwischen Erwachsenem und Kind, zwischen Kindern untereinander, zwischen Erzieherinnen und anderen Erwachsenen - Sechs Bildungsbereiche geben Orientierungshilfe für die pädagogische Arbeit
Reggiopädagogik
- Kein fertiges Konzept, sondern die Aufforderung, sich auf der Basis weniger
Grundüberzeugungen auf einen offenen Prozess einzulassen - Förderung der Individualität und die Entwicklung der individuellen Potenziale
- Sinnliche Erkenntnisse (etwas intensiv Betrachten, reichhaltige Eindrücke sammeln), Phantasie,
Vorstellung, Gestaltung und Darstellung sind wichtige Elemente in der Auseinandersetzung mit
der Welt, weil sie weitere Denkprozesse anregen - Erkenntnisprozess in den Mittelpunkt stellen, Ziel ist es das Lernen zu lernen
- Alle leisten ihren spezifischen Beitrag zur Ausbildung menschlicher Fähigkeiten, wie Solidarität, Freundlichkeit, Hilfe, Unterstützung
Beteiligung der Kinder - Spiel und thematisches Arbeiten
- Projektarbeit - Herzstück der Reggiopädagogik
- vielfältige Darstellung der Lern- und Erfahrungsprozesse
- Fragen - Ein weiterer Baustein der Reggiopädagogik
Offener Kindergarten
Grundgedanken:
- Jedes Kind entwickelt sich entsprechend seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten in seinem Tempo.
- Kindern etwas zu trauen
- kein fertiges Konzept, das klare Strukturen vorgibt, sondern eher eine Umschreibung für vielfältige Arten der Öffnung und der Gestaltung, aus dieser Freiheit heraus lassen sich eigene Profile entwickeln
- Bereitschaft zu Kooperation und Dialog
Ziele:
- selbstbestimmte Lernen durch Einsicht
- Eigenverantwortlichkeit des Kindes, das sich seine Aktivitäten nach Interesse sucht
Aufgabe der Erzieher:
- Impulse und Reize geben
- neugierig machen
- begleiten, zuhören, beobachten
Umsetzung:
- „Lebens“Räume schaffen in denen Kinder wachsen können
- Kinder möglichst viele Entscheidungsprozesse einbeziehen
- Beobachten, zuhören, herausfinden was ihnen grad wichtig ist
- Dokumentation – Entwicklung, Lernen sichtbar machen
Cafeteria
Von 7.30 bis 8. 30 Uhr können sich die Kinder individuell zum Frühstück treffen. Freunde finden sich, verabreden sich und nehmen gemeinsam das Frühstück ein. Die Lebensmittel werden auf einem Buffet angeboten. Kinder die schon eher da sind können sich an der Zubereitung beteiligen. Gemeinsames Einkaufen steht auf dem Wochenplan. (um ganzheitliche Erfahrungen zu sammeln, wie kommt das Essen auf unseren Tisch, wie viel kostet es, wo finde ich was, Bilderkarten erleichtern den Kindern den Einkauf)
Bauzimmer
- In diesem Zimmer gibt es einen runden Bauteppich. Hier können die Kinder mit Bauklötzen, Tieren aus Gummi und Holz, Lego und unterschiedlichen Naturmaterialien Landschaften, Gebäude, oderandere Bauwerke entstehen lassen. Der Raum ist so aufgeteilt, dass es neben der klaren Anordnung von Bau- und Spielmaterialien genug Raum gibt, um sich inspirieren zu lassen und seine Ideen zu konstruieren.
- Es gibt zum Beispiel Bücher über Bauwerke aus der ganzen Welt.
- In diesem Raum ist auch ein Ecktreppenpodest. Es ist uns wichtig, dass die Kinder den Raum aus unterschiedlichen Höhen und anderen Perspektiven kennen lernen können.
- Die Möblierung ist in diesem Raum ganz klar strukturiert. Es gibt ein Spiegelhaus und kleinere Materialkästen. Dort wird sehr darauf geachtet, dass Ordnung, Organisation und Freiheit gelebt wird, aber auch Chaos ist möglich. So können die Gummitiere zum Beispiel in Gruppen sortiert, damit die Kinder immer die zugehörigen Tiere zum Bauernhof, zum Zoo, oder zu den Dinosauriern finden können, andererseits dürfen entstandene Konstruktionen stehen gelassen werden.
Atelier
- Grundsatz der Reggio Pädagogik ist die Anerkennung der hundert Sprachen des Kindes. Neben den sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten des Kindes wird der ästhetischen gestalterischen Ausdrucksmöglichkeit viel Aufmerksamkeit zu teil.
- Am Leuchttisch und am Sandtisch haben die Kinder die Möglichkeit mit verschieden Papieren und anderen Materialien (wie Muggelsteinen, Legeformen, Juwelensteinen, Schmucksteinen, Sandstiften, Strukturelementen) vielfältige sinnliche Erfahrungen zu machen.
- Zudem gibt es vielfältige Materialien, wie Papiere, Naturmaterialien, Keilrahmen, Mosaike, Stoffe, Scheren, Farben (Acyl, Tempra, Kreiden, Aquarell).
- Alle Materialien befinden sich in offenen Regalen. Sortiert in durchsichtigen Schalen. Damit der Kreativität keine Barrieren gesetzt werden und Ideen sich entwickeln können.
- Inspirieren wollen wir die Kinder in dem wir Kunstbände großer Künstler auslegen, Kunstwerke aushängen, Ausstellungen besuchen und mit Künstlern, Handwerkern, Designer oder Theaterpädagogen zusammenarbeiten.
- Hier soll kein Kunstunterricht stattfinden, sondern die gestalterische Tätigkeit von Kindern, als Teil ihrer Aneignung von Wirklichkeit, anerkannt und eingesetzt werden.
- In Vitrinen können die Kinder ihre Objekte stilvoll ausstellen. Es stehen Leisten zu Verfügung, die die Kunstwerke der Kinder präsentieren, sowie eine große Dokumentationswand.
Wortwerkstatt
- Sprache ist das Mittel zur Kommunikation. Um sich austauschen zu können. Um sich verständlich zu machen. Um in Kontakt mit der Außenwelt treten zu können.
- Anregungen dazu gibt es in diesem Raum:
- Spiele, wie Domino, Gruselino, Würfelzwerge, Schloss Schlotterstein
- ein Anlautschrank mit Schubkästen von A-Z. so finden die Kinder unter D vielleicht eine Dose, unter K vielleicht eine Kastanie und lernen durch das Zuordnen u.a. die Anfangsbuchstaben kennen.
- Buchstaben zum Basteln, Ausmalen und Fühlen
- Malen, Schreiben (auch auf Schreibmaschinen), Poesiewerkstatt (Geschichten erfinden, Gedichte schreiben/malen/gestalten)
- Dem Ideenreichtum der Kinder ist kein Ende gesetzt. Deshalb wird der Raum von den Kindern zu einem Sprachlabor erweckt werden.
- Außerdem kann dieser Raum gut als Projektraum genutzt werden. Mal vielleicht ein Zahlenkönigprojekt, mal eine Tierwerkstatt…
Rollenspielzimmer
- Im sächsischen Bildungsplan heißt es: "Spiel und Lernen gelten als die kindlichen Aneignungstätigkeiten von Welt...".
- Beim freien Rollenspiel, das auch spontanes Rollenspiel genannt wird, suchen sich die Kinder die Themen, die sie gerade beschäftigen aus und schlüpfen in die Rolle, mit der sie sich in der momentanen Situation am meisten identifizieren können. Situationen aus dem alltäglichen Leben (Familie, Arztbesuch, Apotheke, Polizei, Schule...) oder Szenen aus Bilderbüchern, erzählten Geschichten und Märchen, aus Fernsehsendungen oder von Hörspielkassetten werden von den Kindern gespielt.
- Das freie Rollenspiel ist nicht an einen festen Ort gebunden. Es kann sowohl drinnen in unterschiedlichen Räumen (z. B. Dachboden, Keller, Garage, Wohnung, Supermarkt, Wartezimmer) als auch draußen an beliebigen Orten (z. B. Spielplatz, Wald, Garten, Hinterhof, Stadtpark) stattfinden. Verkleidung, Schminke und Requisiten erleichtern dem Kind oft den Einstieg ins Rollenspiel und die Identifikation mit der Rolle. Sie sind nicht immer nötig, da sich das Kind die "fehlenden" Requisiten, die Kleidung der Figur, ja sogar andere Figuren, Gebäude und Landschaften in der Phantasie vorstellen kann. Meistens werden auch Gegenstände und Räume "umfunktioniert": das Sofa wird zum Auto, der Bauklotz zum Bügeleisen, der Keller z
Weitere Leistungen:
02826 Görlitz
Im Stadtplan anzeigen
n.dalkowski@goerlitz.de
