
Der Tourismus gehört zu den am stärksten prosperierenden Branchen der Region. Dabei wächst neben der Zahl der Tagesgäste vor allem auch die Zahl der Übernachtungen konitunierlich - entgegen dem sächsischen Trend. Dazu tragen besonders Kulturtouristen bei, denen Görlitz ein einzigartiges architektonisches Stadtbild und kulturelles Angebot bietet. Idealerweise wird die Stadt auch als Ausgangspunkt für Touren in nahe gelegene Metropolen wie Dresden, Prag und Breslau oder als Ausflugsort für Skitouristen aus dem Riesen- und Isergebirge genutzt.
Touristische Kernzahlen (2008):
Quelle: Statistisches Landesamt Kamenz
Arbeitskräfte in der Region: ca. 2.000
Mehrere große Vorhaben der Europastadt Görlitz-Zgorzelec treiben diese Entwicklung rasant voran. Visionen verbinden sich zum Beispiel mit dem Großprojekt Berzdorfer See. Der südlich der Doppelstadt gelegene ehemalige Braunkohletagebau wird seit 2002 mit Wasser aus der Neiße geflutet. 2011 wird er mit einer Fläche von 1.000 Hektar eines der größten Gewässer in Sachsen sein. Am Südufer soll ein Yachthafen entstehen. Investoren, die sich für die Errichtung und den Betrieb von Hotels, Ferienhäusern, eines Golfplatzes oder eines Campingplatzes interessieren, sind hier genau richtig.
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Einen weiteren wichtigen Impuls für das Wachstum der Tourismusbranche verbindet die Stadt mit der Revitalisierung der Jugendstil-Stadthalle, eine Kultur- und Tagungslocation.
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Görlitz fördert den Städte- und Kulturtourismus zudem durch die gezielte Entwicklung von attraktiven Angeboten und den Ausbau der Übernachtungskapazitäten.
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Frau Roswitha Hennig
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