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Jüdischer Friedhof
Die erste Eintragung ins Sterbebuch der Stadt Görlitz gab es im Jahr 1848 (mit Bleistift). Das Grundstück an der Biesnitzer Straße wurde am 30.10.1849 käuflich erworben, ein Jahr darauf gründete sich offiziell eine Synagogengemeinde. Wie aus den Friedhofsakten der Stadt Görlitz hervorgeht, gab es bis 1933 49 Einäscherungen, von denen 18 Urnen auf den jüdischen Friedhof gebracht wurden.
Nikolaifriedhof
Der bis 1847 belegte Nikolaifriedhof ist die älteste Begräbnisstätte von Görlitz. Seine Anlage reicht bis in die Frühzeit der Stadt zurück. 1633 erweiterte man den Friedhof im Westen, um hier die Toten einer Pestepedemie zu begraben.
Städtischer Friedhof
1847 wurde der heutige Städtische Friedhof als "Neuer Nicolai-Friedhof unmittelbar an der Mitternachtsseite des jetzigen Nicolai-Kirchhofs" (Friedhofsordnung 1847) angelegt. Die erste Bestattung war die des Oberbürgermeisters Gottlob Demiani, dessen Grab noch heute an der historischen Friedhofsmauer existiert. Nach mehreren Erweiterungen (1858, 1880, 1913, 1945) und einer Teilentwidmung (1983) umfasst der Friedhof heute eine Größe von ca. 28 ha.

