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Aktiv im Alter - die Stadt Görlitz moderiert und unterstützt den Aufbau Engagement fördernder Strukturen der SeniorInnen in der Stadt

Die Stadt Görlitz ist eine von 150 Kommunen in der Bundesrepublik, die im Zeitraum bis September 2010 in das Bundesprogramm "Aktiv im Alter" aufgenommen wurde. Das Ziel des Programms besteht darin, Senioren, die in Görlitz leben, aktiver in die gesellschaftliche Entwicklung der Stadt einzubeziehen. Dazu werden finanzielle Mittel in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Die Stadt Görlitz hatte sich erfolgreich an der Ausschreibung des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend beteiligt und im Rahmen der 2. Staffel einen Zuschlag erhalten.
Internet: www.senioren-aktiv-goerlitz.de
Abschlussveranstaltung des Bundesförderprogramms "Aktiv im Alter" am 15. Dezember 2010 in Görlitz
Das Bundesförderprogramm "Aktiv im Alter", für welches Görlitz 2009 als eine von 150 Kommunen in Deutschland den Zuschlag erhalten hatte, wird im Dezember 2010 beendet. Die Stadtverwaltung Görlitz, der Seniorenbeirat der Stadt und die Hochschule waren gemeinsam Träger der Umsetzung dieses Programms vor Ort.
Seit der Auftaktveranstaltung am 8. Dezember 2009 wurden Hinweise und Wünsche von Bürgern gesammelt, wie das Leben für aktive Senioren in Görlitz noch attraktiver gestaltet werden kann. Die Ergebnisse dieser Befragung flossen nun in eine Broschüre ein, die Auskunft gibt über viele Angebote im Stadtgebiet Görlitz aus den Bereichen Sport, Kultur und Freizeit und sich ganz gezielt an ältere Menschen richtet.
Diese Broschüre und die parallel dazu erstellte Internetseite werden bei einer Abschlussveranstaltung im großen Hörsaal des Hermann-Heitkamp-Hauses (Furtstraße 2, blue-box) auf dem Campus der Hochschule Görlitz präsentiert.
Zum Hintergrund des Programms:
Das Bundesprogramm unterstützt den Auf- und Ausbau zukunftsfähiger Strukturen, die eine stärkere Partizipation älterer Menschen ermöglichen.
Im April 2008 wurde der (damaligen) Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ein Memorandum überreicht, welches das Ziel hat, ein neues Leitbild des aktiven Alters in Deutschland zu schaffen und sich für eine stärkere Beteiligung älterer Frauen und Männer einzusetzen. Ihre Wünsche und Bedürfnisse müssen stärker berücksichtigt werden - und sie sollten als Anwälte ihrer eigenen Interessen ernst genommen werden. Das Memorandum wurde gemeinsam von Vertreterinnen und Vertretern der Länder, der kommunalen Spitzenorganisationen, Kirchen, Wohlfahrtsverbände und Seniorenorganisationen unter Federführung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) erarbeitet.
Das Memorandum bildet die Leitlinie für das Programm "Aktiv im Alter", das die Kommunen bestärkt, Engagement fördernde Strukturen für die Beteiligung älterer Menschen im Gemeinwesen zu schaffen.