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Hildegard-Burjan-Platz
Der Hildegard-Burjan-Platz befindet sich am Nordrand der Innenstadt von Görlitz. Er wurde im Jahr 2000 nach einem Entwurf der Friedewalder Landschaftsarchitektin Hendrikje Becker neu gestaltet.
Folgende Punkte waren Vorgaben für die Planung:
- Weitgehende Erhaltung des Altbaumbestandes.
- Entfernung der undurchdringlichen Strauchschicht sowie der Pergola.
- Beibehaltung der PKW-Stellflächen am Rand der Platzinnenfläche.
- Berücksichtigung der bestehenden Fußwege-beziehungen über und entlang des Platzes.
- Verbesserung der Freiraum- und Aufenthaltsqualität.
Zur Person Hildegard Burjan:
Hildegard Burjan wurde 1883 in Görlitz geboren und gründete im Anschluss an ihre Übersiedelung nach Wien 1909 dort die religiöse Schwesternschaft Caritas Socialis. Sie starb 1933. Aufgrund ihres großen sozialen und christlichen Engagements wurde 1963 ihr Seligsprechungsverfahren eingeleitet. Durch in Görlitz ansässige Schwestern der Caritas Socialis und Vertreter der katholischen Kirche wurde angeregt, im Rahmen der Neugestaltung des Hildegard-Burjan-Platzes auf ihre Person Bezug zu nehmen.
Platzgestaltung:
Die Platzfläche wird durch zwei herausgehobene und eine abgesenkte Fläche ("Ecken"), die sich aus den neu angeordneten Wegebeziehungen ergeben, strukturiert. Der überwiegende Anteil sind Rasenflächen. Wege sind mit wassergebundener Decke in den Farben gelb und grau bzw. mit einzelnen großformatigen gelben Betonplatten angelegt. Als Abgrenzung für die Geländesprünge dienen gelbe Betonmauern. Im Fokuspunkt des Platzes, auf der abgesenkten "Ecke", liegt eine große Edelstahlhalbkugel, die gleichzeitig als Kunst- und Spielobjekt dient. Die an zwei Seiten der Platzinnenfläche befindlichen Stellflächen werden durch hintereinander gestaffelte geschnittene Hainbuchenhecken abgeschirmt. Als einzige flächige Bepflanzung sind am nordwestlichen Platzeingang zwei kleine Beete mit bodendeckendem Johanniskraut und Buchs angelegt.




