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Wasserband Marienplatz

Das Wasserband auf dem Marienplatz ist im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Platzfläche im Jahr 2001/2002 entstanden.

Die Intention des für den Entwurf des Platzes und des Wasserbandes verantwortlichen Landschaftsarchitekten Till Rehwaldt aus Dresden ist es, den in diesem Bereich ehemals an der Stadtbefestigung vorhandenen Stadtgraben wieder symbolisch, aber nicht ortsgleich sichtbar zu machen.

Das Wasserband zeigt vereinfacht einen Wasserlauf von der Quelle bis zur Mündung. Im Quellbereich sind die Steinquader aus schwarzem Granit erhöht und verdichtet - ein kleines Gebirge. Im weiteren Verlauf sind einzelne Steinquader verstreut  und bilden Engstellen und Aufweitungen. Der Wasserlauf wird abgebremst und beschleunigt. Im Mündungsbereich vereinzeln sich die Steinquader und der Wasserlauf verschwindet unter einem Gitter.

Das Wasser quillt im Wasserband nach einem zeitlich differenzierten Ablaufschema zwischen den Steinquadern aus senkrechten Quelldüsen und geneigten Strahldüsen. Vorsicht Wasser Marsch!!!

Die Wassertiefe beträgt im Wasserband maximal 35 cm, so dass Kinderspiel und Heiße-Füße-Kühlen durchaus möglich und erwünscht sind. Nicht erwünscht sind im Wasserband dagegen Hunde, Scherben und Müll. Diese beeinträchtigen das Wasserspiel und gefährden die Gesundheit der Nutzer.