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Milchkannen

Diese von der sächsischen Künstlerin Thea Richter entworfene Brunneninstallation wird im Volksmund der "Milchkannenbrunnen" genannt. Die Gefäße aus Edelstahl sollen an die ehemals in Görlitz zahlreich vorhandenen Wasserbütten erinnern. Zwei der Kannen werden durch Wasserzuläufe aus der dahinterliegenden Wand gespeist, ohne dass sich ihr Füllstand verändert. Aus dem liegenden Gefäß läuft das Wasser heraus. Dieser witzige Einfall wurde hier mit Hilfe raffinierter Brunnentechnik verwirklicht.

Die angrenzende umfriedete Fläche wird Pfarrgärtchen genannt. Durch eine kleine Tür am Waidhaus kann man es betreten. Das Gärtchen wird durch einen Rundweg erschlossen. Wie in Bauerngärten üblich, sind Nutz- und Zierpflanzen miteinander kombiniert. Rosen und Prachtstauden wachsen entlang des Zaunes, der Weg ist mit einer Buchshecke eingefasst, und auf den Beeten werden Färberpflanzen, Kräuter sowie Heilpflanzen gezeigt. Bänke laden zum Verweilen ein.