Fördermöglichkeiten

ESF 2014-2020

ESF 2014-2020:

Nachhaltige soziale Stadtentwicklung


Stadtratsbeschluss vom 29. September 2016

Der Stadtrat der großen Kreisstadt Görlitz hat in seiner Sitzung am 29. September 2016 das gebietsbezogene integrierte Handlungskonzept (GIHK) „Innenstadt West / Brautwiese“ in der nachfolgend verfügbaren Fassung als Grundlage für die Programmdurchführung im Rahmen des ESF-Förderprogramms „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ beschlossen. Die konkrete Antragsstellung der einzelnen Projekte erfolgt durch die Stadt Görlitz nach Erhalt des Rahmenbescheides von Seiten der Sächsischen Aufbaubank (SAB).

Die Stadt Görlitz bedankt sich an dieser Stelle für die intensive Mitarbeit zahlreicher Vereine und freier Träger, Institutionen, Bürgerinnen und Bürger, welche zum Gelingen der Konzeption beigetragen haben.

GIHK Görlitz Innenstadt West - Brautwiese
Anlage Auszug aus Ergebnissen der partizipativen Angebots- und Defizitanalyse
Anlage Beteiligte Einrichtungen und Organisationen
Anlage Karte Fördergebiet
Anlage Karte Überschneidungen Fördergebiet
Anlage Vorhabensübersicht
Anlage Votum LAG
 

Bericht zur Auftaktveranstaltung „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ vom 23. März 2016

Der Einladung zur Informationsveranstaltung zum Förderprogramm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ ESF 2014 - 2020 sind am Mittwoch, den 23. März 2016, insgesamt 28 Personen gefolgt. Darunter waren Angehörige von freien Trägern, Vereinen, Unternehmen sowie Bürgerräte der Innenstadt und interessierte Bewohnerinnen und Bewohner.

Neben allgemeinen Informationen zum ESF-Programm wurde das Fördergebiet „Innenstadt West / Brautwiese“ sowie die Abläufe zur Entwicklung und Erstellung des gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes (GIHK) vorgestellt. Darüber hinaus wurden wichtige Anforderungen an die einzureichenden Projekte erläutert und insbesondere darauf hingewiesen, dass geplante Projekte bis 11. Mai 2016 mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Vorhabens-Checkliste (siehe Informationsmaterialien) bei der Stadt Görlitz eingereicht werden sollen. Auch wurden alle Akteure gebeten, die durchzuführende Angebots- und Defizitanalyse des Gebietes mit Beantwortung eines Fragebogens zu unterstützen.

Nach einer offenen Fragerunde wurde am Ende der Veranstaltung zudem Zeit und Raum für die Akteure und Akteurinnen zur Verfügung gestellt, um sich untereinander auszutauschen und für mögliche Projekte zu vernetzen.

Informationsmaterialien

Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung sowie alle, die zum Termin verhindert waren, finden Sie nachfolgend die Präsentation der Veranstaltung sowie die notwendigen Dokumente zur Projekteinreichung. Ergänzend zur Projekteinreichung stellen wir ebenfalls den zu beantwortenden Fragebogen bereit.

Präsentation Auftaktveranstaltung

Mitwirkungserklärung

Fragebogen

Vorhabens-Checkliste

Flyer Staatsministerium des Innern

Förderfähige Kosten (Infoblatt)

Förderfähige Kosten und Ausgaben (FFAK)

 

Nächste Termine und weiterer Ablauf

Versendung und Beantwortung der Fragebögen
Einreichung von Projektideen
12.04.2016 Akteursworkshop (Jägerkaserne Raum 350, 17:00 Uhr)
28.04.2016 Bewohnerworkshop (Jägerkaserne Raum 350, 18:00 Uhr)

Die Stadt Görlitz bedankt sich bei allen Beteiligten für die Teilnahme und dem Interesse am Programm "Nachhaltige soziale Stadtentwicklung".

 

Aufruf zur Mitwirkung

Die Entwicklung von sozial benachteiligten Stadtgebieten hat in Görlitz ebenso wie in anderen Städten der Bundesrepublik zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hierzu hat sich die Stadt Görlitz um eine Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ beworben. Aus diesem Fonds werden in den betreffenden Stadtgebieten nichtinvestive Vorhaben zur Förderung der sozialen Eingliederung sowie Integration in Beschäftigung bis zum Jahr 2020 finanziell mit bis zu 95 Prozent der Gesamtkosten unterstützt. Das Fördergebiet der Stadt Görlitz bezieht sich auf einen Teil der westlichen Innenstadt (siehe Karte) und soll gerade in diesem Bereich einer bestehenden Benachteiligung entgegenwirken.

Um die Vorhabensförderung zu realisieren, erarbeitet die Stadt Görlitz derzeit ein gebietsbezogenes integriertes Handlungskonzept (GIHK), aus dem die geplanten Vorhaben hervorgehen sollen. In einer Angebots- und Defizitanalyse wird dabei partizipativ der Bedarf des betreffenden Stadtgebietes ermittelt und die Vorhaben bzw. Projekte konzipiert.

Alle im betreffenden Gebiet tätigen Einrichtungen und Organisationen, wie Vereine, freie Träger, Initiativen, aber auch Unternehmen sowie interessierte Bewohner und Bewohnerinnen werden aufgerufen, aktiv an der Erarbeitung des GIHK und der zu fördernden Projekte mitzuwirken. In einem ersten Treffen wird die Stadt Görlitz über das Förderprogramm sowie über Abläufe zur Erstellung und Entwicklung des Handlungskonzeptes informieren. Zu dieser Auftaktveranstaltung am Mittwoch, den 23. März 2016, um 17:00 Uhr im Raum 350 der Jägerkaserne, Hugo-Keller-Straße 14, sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.

Bisher liegen 15 schriftliche Mitwirkungserklärungen von Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Bildung und Erziehung, Jugend und Soziales sowie von interkulturellen und kirchlichen Einrichtungen vor. Ziel ist es, gemeinsam Ressourcen im betrachteten Gebiet zu erkennen und vorhandene Problemlagen konkret zu beschreiben. Wer ergänzend zu den vorliegenden Erklärungen mitwirken und somit seine Bereitschaft bekunden möchte, die Entwicklung und Erstellung des GIHK zu unterstützen, sollte sich umgehend im Amt für Jugend / Schule & Sport / Soziales, Sachgebiet Familie & Soziales der Stadtverwaltung Görlitz melden.

 

Was wird gefördert?

Unterstützt werden nichtinvestive, niedrigschwellige, informelle und offene, als auch geschlossene Vorhaben zur sozialen Eingliederung und Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit im Gebiet der westlichen Innenstadt. Grundsätzlich werden in diesem Zusammenhang die Angebote gefördert, die bislang nicht oder nicht in dieser Form vorhanden sind und ein ermitteltes Defizit des Stadtteils ausgleichen. Ausdrücklich nicht gefördert werden Angebote, die gesetzliche Pflichtaufgaben beinhalten. Darüber hinaus sollen die einzelnen Vorhaben eine Laufzeit von zwei Jahren nicht überschreiten und in der Regel ein Antragsvolumen von mindestens 10.000 bis maximal 100.000 Euro umfassen. Zudem müssen sich die konzipierten Vorhaben auf eines der nachfolgenden Handlungsfelder beziehen.

1. Kinder- und Jugendbildung

zum Beispiel frühkindliche und familienbezogene Angebote,
Lernhilfen oder qualifizierte Freizeitangebote

2. Erwachsenenbildung und lebenslanges Lernen

zum Beispiel Unterstützung bei der Bewältigung konkreter Problemlagen durch gemeinsames Lernen und Handeln sowie Vermittlung von auch am Arbeitsmarkt nutzbaren Kompetenzen

3. Soziale Eingliederung und Integration in Beschäftigung

beispielsweise Beratungs- und Betreuungsangebote, Aufbau von Netzwerken und Bürgerprojekten zur sozialen Integration und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Vorhaben zur Integration in das Arbeitsleben, wie z.B. Tätigkeiten und Aufgaben außerhalb traditioneller Erwerbsarbeit, die zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit beitragen

4. Wirtschaft im Quartier

Unterstützung lokaler Unternehmen, die einen Beitrag zur Beschäftigungsförderung und zur sozialen Integration im Quartier leisten, z.B. Beratung und Netzwerkbildung

Der Durchführungszeitraum für Projekte wird sich voraussichtlich ab dem III. Quartal 2016 bis Ende 2020 erstrecken.

 

Wer ist die Zielgruppe und was ist das Ziel?

Insgesamt sollen im Gebiet der westlichen Innenstadt (siehe Karte) neue qualifizierte Angebote für Beschäftigungslose, Familien, Kinder und Jugendliche sowie Migranten entstehen, die zur sozialen Eingliederung, Bildung, Integration in Beschäftigung oder zur Unterstützung des lebenslangen Lernens beitragen. Ziel ist es, aufeinander abgestimmte Vorhaben zu schaffen, um die Situation im Quartier zu verbessern und vorhandene Benachteiligungen auszugleichen. Somit werden Chancen erhöht, Betroffene zu beschäftigen und zu integrieren.

 

Wie ist der Weg zur Förderung?

Die einzureichenden Projekte werden in die Vorhabensliste des GIHK aufgenommen. Sobald das GIHK bestätigt ist, kann von der Stadt Görlitz die Förderung beantragt und an die Projektträger weitergeleitet werden. Einzelheiten zum Förderprogramm sind auf der Homepage der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank unter www.sab.sachsen.de abrufbar und können der Förderrichtlinie „RL Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF 2014-2020“ des Freistaates Sachsen entnommen werden. Ergänzt wird das Programm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ zudem durch Maßnahmen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Ansicht Stadtteilkarte als pdf

Ansprechpartner:

Wer Fragen zu Inhalten und Abläufen hat oder beraten werden möchte, wendet sich bitte an den nachfolgend aufgeführten Ansprechpartner der Stadtverwaltung Görlitz.

Stadtverwaltung Görlitz
Amt für Jugend / Schule & Sport / Soziales
Sachgebiet Familie & Soziales
Hugo-Keller-Straße 14
02826 Görlitz

Tel.: +49 (0)3581 67-1228 oder -1224
Fax: +49 (0)3581 67-2162
E-Mail:

schulverwaltungsamt@goerlitz.de

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