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ehemalige Synagoge

Die seit dem preußischen Toleranzedikt von 1847 stark angewachsene jüdische Gemeinde beauftragte die international bedeutenden Dresdner Architekten William Lossow und Max Hans Kühne mit dem Neubau ihrer Synagoge auf dem von Emanuel Alexander-Katz geschenkten Grundstück. Durch private Stiftungen u. a. von Martin Ephraim und Louis Friedländer unterstützt, wurde das Gotteshaus 1911 geweiht. Nach 1945 gab es keine jüdische Gemeinde in Görlitz mehr. Die Synagoge, die den Brandanschlag vom 9. November 1938 glimpflich überstand, verfiel bis 1990. Seit 1991 erfolgen die Bestandssicherung und die Sanierung.
Kontakt:
Adresse: Otto-Müller-Straße 3, 02826 Görlitz