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Viadukt

Viakukt
Viadukt

Als einer der ersten großen deutschen Eisenbahnviadukte schwingt sich vom Obermühlenberg weit hinüber der 35 m hohe Neiße Viadukt mit seinen 30 Rundbögen und einer Länge von 475 Metern.

Er ist von Görlitz aus der Schienenverkehrsweg in Richtung Polen.

Den Riesenkörper von rötlichem Granit krönt das Geländer von weißem Sandstein und verleiht dem massenhaften und schweren Bogenbau eine überaus angenehme, anmutige Leichtigkeit. Das Granit wurde aus dem Limasberg (Liebsteiner Berg, Königshainer Berge bei Görlitz) gebrochen, mit Pferdefuhrwerken heran gefahren und nach Schablonen die Blöcke am Ufer behauen.

Die Arbeiten zogen sich über drei Jahre, vom Juli 1844 bis zum August 1847 hin.

In Auftrag gegeben von der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft, errichtet von Maurermeister Gustav Kießler, kostete das Bauwerk am Ende insgesamt 640.668 Taler, 266 Silbergroschen und 3 Pfennige.

Der 2. Weltkrieg hinterließ auch hier seine Spuren an dem Bauwerk. In den Tagen vor dem 8. Mai 1945 sprengten Angehörige der Waffen - SS die höchsten Bögen des Viadukt heraus.

Auf Grund von Reparationsleistungen wurde die Elektrifizierung abgebaut.

Um 1950 arbeiteten polnische Bauarbeiter an der Beseitigung der Explosionsschäden.