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Erneut EFRE-Mittel für Görlitzer Innenstadt

Ein zweites Mal unterstützt die Europäische Union die Aufwertung der Görlitzer Innenstadt.
Dank der Förderung durch die Europäische Union in Höhe von 12,5 Millionen Euro konnten in den vergangenen Jahren in der Innenstadt bereits Investitionen von insgesamt 17 Millionen Euro getätigt werden. Für Anwohner und Besucher der Stadt war die positive Entwicklung deutlich spürbar. Anzustreben war nun, die Stimmung und den Aufschwung im Stadtzentrum fortzuführen.

Mit der Ausschreibung des Förderprogramms zur Entwicklung von benachteiligten Stadtgebieten im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bot sich die Chance, genau das in einem neu definierten Fördergebiet unterstützen zu können. Ende 2008 beantragte die Stadt Görlitz mit dem rot umrandeten Innenstadtgebiet Görlitz Stadtzentrum/Neißeufer (siehe Karte - Fördergebiet rot umrandet) die Aufnahme in das Förderverfahren. Sie beantragte bei der Europäischen Union für die Jahre 2009 bis 2012 zur Umsetzung der vom Stadtrat beschlossenen Maßnahmeplanung insgesamt 5,5 Millionen Euro. Am 12. Oktober 2009 ging der lange ersehnte Zuwendungsbescheid bei der Stadt ein.

Von den für den Durchführungszeitraum beantragten Fördermitteln wurden im Bescheid 3,9 Millionen Euro bereits bewilligt. Darüber hinaus wurde die offene Zuwendung von 1,6 Millionen Euro zugesichert. 

Da auch die zur Finanzierung erforderlichen Eigenmittel der Stadt in Höhe von 1,5 Millionen Euro und weitere 300.000 Euro des Bundes und Landes eingestellt wurden, steht somit ein förderfähiges Ausgabevolumen von insgesamt 7,3 Millionen Euro für verschiedene, öffentlich wirksame Projekte zur Verfügung. 
Nun besteht die Aufgabe der Verwaltung speziell des Sachgebietes Stadterneuerung/Städte- und Wohnungsbauförderung des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes darin, die Projekte 
mit Inhalten zu füllen und ab dem Jahr 2010 zur Umsetzung zu bringen. 

Schon bald sollen die Kinder auf dem neuen Spielplatz im Stadtpark spielen und in der energetisch sanierten Turnhalle der Grundschule 1 Sport treiben können. Für kleine Unternehmen besteht wiederum die Möglichkeit, eine anteilige Zuwendung für Investitionen in ihrer Firma zu erhalten. 

Der Postplatz und der Wilhelmsplatz sollen repräsentativ hergerichtet und die Sanierung der Salomonstraße einschließlich des Platzes an der Berliner Straße  finanziert werden. Ein einzusetzender Citymanager soll sich der Probleme der Einzelhändler im Fördergebiet annehmen. 
Die Auswahl der genannten Projekte zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten, die mit der Förderung verbunden sind, weckt aber gleichzeitig große Erwartungen. 

Wenn 2013 resümiert werden kann, dass die eingesetzten Mittel die Attraktivität und Repräsentanz des Innenstadtbereiches steigerten, das Image und Lebensgefühl positiv beeinflussten und die Wohn- und Arbeitsfunktion stärken halfen, dann wurde rückblickend ab 2001 ein großer Schritt zur Aufwertung unseres Stadtzentrums getan.  

 

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