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Sporthalle Königshufen

Illustration der Außenansicht
Illustration der Innenansicht
Lageplan
Grundriss

Die offizielle Einweihung der Sporthalle Königshufen auf dem Windmühlenweg erfolgte am 21. Januar 2011. Nutzer der Sporthalle sind die Schülerinnen und Schüle des Görlitzer Förderschulzentrums und der Grundschule am Windmühlenweg sowie verschiedene Sportvereine.

Nutzer der Halle sind vorrangig die Schüler der Grundschule und des Förderschulzentrums. Im Förderschulzentrum werden behinderte Schüler integrativ unterrichtet, die behindertengerechte bauliche Ausbildung und Ausstattung des Gebäudes waren planerisch vorrangig zu betrachten.

Weiterhin ist die Nutzung der Halle zur Ausübung von Vereinssport möglich, es wird jedoch keine primäre Wettkampf- oder Mehrzweckhalle errichtet, die für Ballsportarten erforderliche Mindestraumhöhe im Wettkampfbetrieb mit 7,00 m wird geringfügig unterschritten.

Der Sporthallenbau wird mit veränderten Abmessungen an Stelle der vorhandenen Halle neu errichtet. Er ist freistehend und nicht unterkellert. Bei der Sporthalle handelt es sich um eine Zweifeldhalle nach DIN 18032 mit den Maßen 22 x 44 m und einer nutzbaren Sportfläche von 1094 m2.

An die Halle ist der Umkleide-/Sanitärbereich mit seinen Nebenräumen angegliedert. Dem Nutzerprofil entsprechend gibt die Ausstattung im Schulsport Möglichkeit zum Geräteturnen, Spielsportarten, Gymnastik, Körperertüchtigung, den Schulsport in den Sportarten Handball, Volleyball (drei Felder), Fußball und Hallenhockey.

Die Halle besitzt zusätzlich spielfeldnahe Sitzplätze auf einer mobilen Tribünenanlage. Die Besucherzahl ist durch die Anordnung der Sitzplätze auf 180 begrenzt, mittig sind 2 Rollstuhlplätze vorgesehen. Bei speziellen Veranstaltungen ist das Verhältniss auf 10 Rollstuhlplätze zu 144 Sitzplätzen änderbar.

Kernstück des Hallenneubaus ist der Hallenteil mit seinen von Stahlstützen getragenen Brettschichtholzbindern. Die Stützenanordnung ist an den Trauffassaden durch die im Außenraum sichtbaren Binder ablesbar. Diese Bereiche sind oberhalb der notwendigen Prallwand und Akustikflächen großzügig bis zur Dachkonstuktion verglast, der Sonnenschutz wird durch starre Aluminiumlamellen im gesamten Glasbereich gewährleistet.

Der Sanitärbereich mit Eingang sowie die Geräteräume an der Nordseite sind mit einer Aluminiumverkleidung als Welle versehen, die Giebelflächen und Nebenbereiche werden mit einem Wärmedämmverbundystem ausgestattet.

Der Mehrzweckraum, zentral am Eingang positioniert, ist 3-seitig verglast und unterhalb der Brüstung mit farbigen Faserzementplatten auf Wärmedämmung verkleidet.

Ein verschließbarer Fahrrad- und Tonnenstellplatz abseits der Zugänge wird durch Sichtbetonmauerscheiben und Gittertore vom Schulhof abgegrenzt.

Der Bau ist in zwei Bereiche gegliedert, die Halle mit Tribüne und Spielfeld im Nordteil und der Innenraum mit Umkleiden und dazugehörigen Sanitärbereichen, Lehrerumkleiden, Geräteräumen, Technik, Sanitätsraum mit Blick zur Halle und einem Mehrzweckraum.

Der Zugang erfolgt für alle Nutzergruppen durch den Haupteingang. Sportler gelangen über den zentralen Gang in die Umkleide-/Sanitärbereiche, die je zur Hälfte barrierefrei und uneingeschränkt für körperlich beeinträchtigte Personengruppen nutzbar sind. Die Garderoben sind ebenso wie die Lehrer-/Trainerumkleiden mit Sanitärzelle über einen Turnschuhgang mit der Halle verbunden. Bei schulischen Veranstaltungen erreicht der Zuschauer die Halle über den zentralen Eingangsbereich durch den mittigen Durchgang am Sanitätsraum. Ebenso stehen die zweiflügligen Türen der Giebel als Zugang zur Verfügung. Für eine Hallenquerung bzw. im Tribünenvorbereich wird ein Schutzbelag ausgelegt.

Im mittleren Tribünenbereich befinden sich 10 Rollstuhlstellplätze ebenerdig zum Spielfeldniveau. Giebelseitig ist je ein gekennzeichneter Rettungsweg unmittelbar ins Freie angeordnet.

Die Halle ist duch einen zweischaligen Trennvorhang in 2 Hallenhäften teilbar, je Hallenhäfte sind 2 Geräteräume und 3 Garderoben zugänglich. Die Teilung ermöglicht den separaten Betrieb der Hallenhälften durch 2 Sportgruppen. Mittels der 2 Netzvorhänge in den Drittelspunkten kann die Halle in 3 Spielbereiche unterteilt werden.

Der Innenraum der Halle ist vom Material Holz für die Prallwand, den Parkettschwingboden und die konstruktive Untersicht der Decke geprägt. Für die Erfüllung der akustischen Anforderungen sind Teilbereiche der Decke und der Wände mit Akustikbekleidungen versehen.

Die Anordnung des Mehrzweckraumes im Eingangsbereich mit Nähe zu Sanitäranlagen und Umkleiden erlaubt die Nutzung sowohl für gymnastische Übungen und Ballspiele, als auch für außersportliche Zusammenkünfte. Der Regieraum mit den Steuerungseinrichtungen mittig der Halle bietet optimalen Überblick über den Hallenbereich. Jeweils an den Giebeln sind die Geräteräume je einer Hallenhälfte zugeordnet, am Westgiebel können durch die Außentür Großgeräte transportiert werden.

 

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