>> [Klickpfad - Breadcrumb - Aktuelle Position]

Sie sind hier: Bürger >  Sport & Freizeit >  Spielplätze >  Uferstraße

>> [Seiteninhalt]

An der Uferstraße entstand im Jahr 2000 ein neuer Abenteuer- und Erlebnisraum. Durch die städtebauliche Förderung von Bund, Land und Stadt wurde es möglich, den bereits mit Beginn der Sanierungsarbeiten an der historischen Stadtmauer im Jahre 1992 aufgegebenen alten Spielplatz in neuer Form wiederzubeleben. Die Neugestaltung des Geländes unterhalb des Ochsenzwingers hatte zum Ziel, verschiedene Spielmöglichkeiten zum Klettern, Verstecken, Toben oder Sitzen den Kindern anzubieten. Dem großen Bedarf an Spielmöglichkeiten im Altstadtbereich wird damit besonders entsprochen.

Bei der Spielplatzgestaltung wurde großer Wert auf die Einbeziehung des vorhandenen Geländes gelegt. Der Einbau von Kletterhilfen, wie Steine und Hölzer oder auch Brücken aus Seilen und Rampen aus Bohlen strukturieren nun den Hangbereich, wodurch unterschiedliche Spielräume entstehen konnten. Natürliche Materialien, lebendige Strukturen sowie die Schaffung von großen und kleinen Räumen sollen vielfältigste Erfahrungsmöglichkeiten für die Kinder schaffen und schließlich auch für Erwachsene einen Spielort mit Aufenthaltscharakter darstellen.

Ein Steinpendel ist die Besonderheit des Spielplatzes. Mit einem Findling, der mit einer doppelt gesicherten Aufhängung an einem Spezialseil befestigt ist, kann die Wirkung von Masse und Erdanziehung, Zeitrhythmus und Schwerelosigkeit erfahren werden. Der Naturstein läßt sich in Bewegung versetzen und lädt zum Schaukeln ein. Mutige legen sich unter den Stein und spüren selbst bei geschlossenen Augen das Schwingen des Steinpendels.

Seit dem Jahr 2009 stehen zwei Häuschen auf Stützen und sind durch eine Brücke miteinander verbunden. Sie sollen durch ihre Gestaltung und Bespielbarkeit den neuen Anziehungspunkt insbesondere für kleine Kinder bilden. Hierfür wird ein leichter Zugang installiert, der es auch den Kleinsten ermöglicht, die obere Spielebene zu erreichen. Durch eine angebaute Rutsche geht es rasant wieder nach unten. Die unterste Spielebene lädt zum Kriechen, Verstecken oder Budebauen ein.

Zwei Rufsäulen aus Holz sind das besondere Kommunikationsmittel auf dem Spielplatz und sollen den Kindern das physikalische Phänomen des Schalls und der Weiterleitung von Schallwellen verdeutlichen. Kinder können auf einer Distanz von ungefähr fünfzehn Metern die Stimme des Spielpartners deutlich verstehen.

Eine liebevolle Atmosphäre soll durch die aus Holz hergestellten Schafe entstehen. Die dicken Holzformen grasen auf der Spielplatzwiese und laden zum Beklettern, Sitzen oder Liegen ein.

>> [Werbung]