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EU-Kommission will Schlagbäume für Stiftungen einreißen

Gemeinnützige Stiftungen sollen künftig leichter über die EU-Binnengrenzen hinweg arbeiten können. Dazu schlug die Europäische Kommission ein Statut für eine Europäische Stiftung vor, also eine EU-weit anerkannte Rechtsform. Sie soll neben den nationalen Rechtsformen eine Alternative für Stiftungen sein, die auch in anderen Ländern arbeiten wollen.

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sagte: „Wir müssen die wertvolle Arbeit, die Stiftungen für europäische Bürger leisten, unterstützen und fördern. Insbesondere gilt es, die Hindernisse zu beseitigen, die ihre grenzüberschreitende Arbeit beispielsweise in der Forschung, im Gesundheits- oder Kulturbereich behindern. Die Einführung eines europäischen Statuts wird Kosten und Unsicherheit verringern. Auch wird das Statut den Stiftungen helfen, ihre Tätigkeit besser bekannt zu machen und dank des europäischen Gütesiegels mehr Zuwendungen zu erhalten." 

Stiftungen leisten wertvolle Dienste für die Gesellschaft. Wenn sie grenzüberschreitend tätig sein wollen, kostet sie dies aber oft viel Geld für die Rechtsberatung und das Erfüllen verschiedener Auflagen. Das neue Statut soll nur gemeinnützigen Stiftungen offen stehen, die grenzüberschreitend arbeiten und über ein Stiftungskapital von mindestens 25.000 Euro verfügen. Parallel dazu bleiben die nationalen Stiftungs-Rechtsformen erhalten.

Weitere Informationen unter:

Opens external link in new windowhttp://ec.europa.eu/internal_market/company/eufoundation/index_de.htm

Internetplatform Energieeffizienz

Die gemeinsam vom Ausschuss der Regionen und der Europäischen Kommission entwickelte Internet-Plattform Opens external link in new windowict4eewiki.eu liefert zahlreiche Anregungen und Tipps, wie Landes- und Kommunalverwaltungen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien ihre Energieeffizienz steigern können.

Die Website bietet praktische Tipps zur Steigerung der Energieeffizienz in Form von "Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Fallstudien. Die Initiative schließt an eine Stellungnahme des Ausschusses der Regionen aus dem Jahr 2008 an, in der die Frage behandelt wurde, wie die Herausforderungen der Energieeffizienz mittels Informations- und Kommunikationstechnologien angegangen werden können. Der AdR gab damals eine Reihe spezifischer Empfehlungen ab, um die Energieeffizienz der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften zu steigern, und forderte unter anderem dass "die Kommission gemeinsam mit dem Ausschuss der Regionen und anderen Akteuren einen praktischen Leitfaden ausarbeitet, wie die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften die IKT bei ihren Klimaschutzplänen nutzbar machen können".

Sächsisch-böhmischer Wissenstest im Internet"

Das Medienprojekt "5 Minuten Sachsen.Böhmen" startet parallel zur neuen Fernsehserie im Internet und Lokalfernsehen nun auch ein Gewinnspiel.
Unter http://www.5min-online.eu finden Zuschauer beiderseits der Grenze monatlich einen kleinen Wissenstest rund um das Thema "sächsisch-böhmische Nachbarschaft".
-> ... Weiterlesen unter dem Link
http://www.tandem-org.de/newsletter/www_article.php3?nlID=1&id=1275&nlType=plain

Die interaktive Deutsch-Polnische Landkarte

Die interaktive Deutsch-Polnische Landkarte (Mapa Polsko-Niemiecka) ist das jüngste Internetprojekt der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.  Auf ihr findet man gegenwärtig rund 200 Institutionen in Deutschland und Polen, die sich u. a. kulturell, wissenschaftlich und gesellschaftlich herausragend für den deutsch-polnischen Dialog einsetzen. Auch große international bedeutende Mittlerorganisationen, wie das ifa, das Goethe Institut oder das Adam Miczkiewicz-Institut sind auf der Landkarte zu finden. Die zweisprachige interaktive Landkarte ist ein praktisches und innovatives Tool, das einen schnellen Überblick über die Akteure, Institutionen bzw. Projekte verschafft und diese kurz vorstellt.

Die Landkarte ist unter http://deutsch-polnische-landkarte.info abrufbar.

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