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Politische Zusammenarbeit

Am 20. Oktober 2004 wurde in Anwesenheit des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Herrn Prof. Dr. Georg Milbradt und des Woiwoden von Niederschlesien, Herrn Stanislaw Lopatowski die Altstadtbrücke feierlich eingeweiht. Dieses Bauwerk wird als Symbol für das Zusammenwachsen der deutsch-polnischen Zwillingsstadt gesehen. Der gemeinsame Wunsch zur Einweihung ist, möge die neue Brücke an der historischen Stelle dazu beitragen, dass der wirtschaftliche und kulturelle Austausch sich weiterentwickelt und so als ein äußeres Zeichen der gewachsenen gemeinsamen Identität in der Europastadt verstanden wird. Weiterhin wird während der Veranstaltung die Europastadt für ihre europäischen Verdienste durch die Stiftung Merite Europeen - Freundes- und Förderkreis Deutschland e.V. - mit der Silbermedaille der Stiftung ausgezeichnet, und der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Gebietskörperschaften der Parlamentarischen Versammlung - Unterausschuss für den Europapreis - verleiht die Ehrenfahne des Europarates.
Am 04. Juni 2004 wurde durch den Ministerpräsidenten der 7. Deutsch-Polnischer Journalistenpreis vergeben. Der Preis ging in der Kategorie "Printmedien" an Magdalena Grzebalkows und Bogdan Kunach, im Bereich Hörfunk an Stephanie von Oppen und im Bereich Fernsehen an Ute Badura.
Am 30. April und 1. Mai 2004 feiert die Europastadt Görlitz/Zgorzelec mit den offiziellen Vertretern ihrer Partnerstädten aus Amiens, Molfetta, Novy Jicin, Avion und Nausa und den
Zipfelgemeinden die Erweiterung der Europäischen Union.
Am 17./18. November 2003 fand die 21. Sitzung des Ausschusses für grenznahe Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission statt.
Am 7. September 2003 erhielten die Städte Görlitz und Novy Jicin vom "Deutsch-tschechischen Informations- und Dokumentationszentrum zur regionalen Zusammenarbeit" eine Ehrenurkunde für die vorbildliche städtepartnerschaftlichen Beziehungen.
Am 30./31. Juli 2003 trafen sich in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec die Staatsministerin, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Christina Weiss und der polnische stellv. Kulturminister Rafal Skopski
Am 26. Juni 2003 erhielt die Europastadt Görlitz/Zgorzelec innerhalb einer Feierstunde im Europaparlament in Strasbourg das Europadiplom des Europarates 2003. Durch den Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Gebietskörperschaft des Europäischen Parlamentes wurden damit die vielfältigen Aktivitäten zur Förderung des europäischen Gedanken gewürdigt. Die Auszeichnung nahm Oberbürgermeister Karbaum und Bürgermeister Fiedorowicz entgegen.
Am 19. Juni 2003 fand eine grenzüberschreitende Fronleichnamsprozession in Görlitz/Zgorzelec statt. Katholiken aus Görlitz und Zgorzelec trafen sich an diesem Tag zur gemeinsamen Eucharistiefeier.
Am 7. Mai 2003 feierten deutsche und polnische Politiker mit Bürgern aus Görlitz und Zgorzelec den Baubeginn der Altstadtbrücke. Oberbürgermeister Prof. Rolf Karbaum bezeichnete den Brückenschlag am 7. Mai 2003, exakt 58 Jahre nach der Zerstörung der Vorgängerbrücke am Kriegsende, als wahrhaft historisch. Sein Zgorzelecer Amtskollege Miroslaw Fiedorowicz bezeichnete das Bauwerk als ein Symbol des vereinten Europas. Die alte europäische Verbindung soll nach 18 Monaten fertig gestellt sein - im Jahr des polnischen EU-Beitritts.
Am 5. Mai 2003, fünf Jahre nach der Proklamation der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, trafen sich die Stadträte beider Städte erneut zu ihrer gemeinsamen Stadtratssitzung. Dass der Name der Europastadt Görlitz/Zgorzelec ständig im Umlauf ist und sich in den fünf Jahren zu einem Markenzeichen entwickelt hat, werteten die beiden Stadtoberhäupter als Erfolg und positives Zeichen.
Das Gebiet zwischen Stadthalle, Stadtbrücke, Dom Kultury und dem Hochschulgelände habe hervorragende Potenziale, die grenzüberschreitend weiterentwickelt und vernetzt werden müssen. Dieses Ziel bekräftigten die Stadträte mit der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung über die Erarbeitung und schrittweise Umsetzung des Projektes "Brückenpark". Verabschiedet wurde auch eine gemeinsame Stellungnahme der Stadträte der Stadt Görlitz und der Stadt Zgorzelec zur Anerkennung der Kinderrechtskonvention.
Am 30. April 2003 unterzeichneten im Görlitzer Rathaus der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Dr. Manfred Stolpe und sein polnischer Amtskollege Marek Pol das Ressortabkommen über die Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr.
Am 13. September 2002 erhielt die Stadt Görlitz den Preis des Botschafters der Republik Polen für die beste deutsch-polnische Städtepartnerschaft. In der Begründung wurde die Partnerschaft sowohl auf amtlicher Ebene als auch unter den Bürgern beider Städte als hervorragendes Beispiel von Annäherung und Verständigung im Geiste des 1991 unterzeichneten deutsch-polnischen Vertrages gesehen.
Mit Beginn des neuen Schuljahres am 1. August 2002 begann am Annengymnasium eine bilinguale Schulausbildung. Für 14 SchülerInnen aus Görlitz und 14 SchülerInnen aus Zgorzelec der Klasse 7 begann dieser neue Bildungsweg.
Am 13. Januar 2002 fand zum ersten Mal die Benefizveranstaltung "Das große Orchester der Festtagshilfe" zu Gunsten krebskranker Kinder in Polen in Görlitz statt. Neben den Besuchern aus Zgorzelec haben auch die BürgerInnen aus Görlitz sich aktiv an der Spendenaktion beteiligt.
Vom 23. Juli bis zum 17. August 2001 führte die Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen (FHSV) in Görlitz eine Sommerfakultät durch. Neben Görlitz war auch Zgorzelec Veranstaltungsort. An der Sommerfakultät nahmen Studenten aus Deutschland, Polen und Tschechien teil. Am Ende der Sommerfakultät wurde eine Kooperationsvereinbarung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der FHSV, der HS Zittau/Görlitz und dem College "Asesor" (Wroclaw) abgeschlossen.
Am 25. Juni 2001 besuchte der Ministerpräsident des Königreiches der Niederlande Wim Kok die Stadt Görlitz. Nach einem Stadtrundgang findet ein Treffen auf der Stadtbrücke statt. Beim gemeinsamen Mittagessen stellten Oberbürgermeister Karbaum und Bürgermeister Fiedorowicz die Europastadt vor.
Am 12. März 2001 führte Außenminister Joschka Fischer bei seinem Besuch in Görlitz eine Gesprächsrunde zum Thema "Chancen und Risiken der EU-Osterweiterung" durch.
Beim Besuch des Bundespräsidenten Johannes Rau am 25. Januar 2001 in Görlitz stellten Oberbürgermeister Karbaum und Bürgermeister Fiedorowicz dem Besuch die Europastadt Görlitz/Zgorzelec vor.
Am 25. August 2000 besuchte Bundeskanzler Gerhard Schröder die Stadt Görlitz und wurde gemeinsam von Oberbürgermeister Karbaum und dem Zgorzelecer Bürgermeister Fiedorowicz begrüßt. Im Rathaus fand ein Gespräch des Bundeskanzlers mit deutschen und polnischen Unternehmen über Chancen und Erwartungen der EU-Osterweiterung statt.
Am 17. September 1999 erfolgte in Görlitz durch den sächsischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und durch den Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien Prof. Dr. Jan Waszkiewicz die Unterzeichnung einer "Gemeinsamen Erklärung" über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Woiwodschaft Niederschlesien.
Am 11. Juni 1999 besuchte der Ausschuss der ständigen Vertreter am europäischen Parlament (COREPER) die Europastadt Görlitz/Zgorzelec. Dem Ausschuss gehören die Botschafter der 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union an.
Am 17. Mai 1999 besuchte der Präsident der Republik Polen Lech Walesa die Europastadt Görlitz/Zgorzelec.
11. März 1999 Verkehrsfreigabe der Bundesautobahn A4 durch den Bundesverkehrsminister Franz Müntefering und den Ministerpräsidenten Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, damit ist Görlitz an das europäische Autobahnnetz angeschlossen.
Am 5. Mai 1998 (im Rahmen der Europawoche) verabschiedeten die Stadtoberhäupter von Görlitz und Zgorzelec die gemeinsame Proklamation der Europastadt Görlitz/Zgorzelec; gemeinsame Stadtratssitzung des Görlitzer und Zgorzelecer Stadtrates; Enthüllung des Reliefs an der Dreiradenmühle auf der polnischen Seite.
Am 26. Oktober 1997 wurde der Stadt Görlitz für ihre besonderen Beiträge zur internationalen Zusammenarbeit und den europäischen Partnerschaftsgedanken vom Institut für europäische Partnerschaft und internationale Zusammenarbeit e.V. die Europamedaille 1997 verliehen. Gewürdigt wurde die Partnerschaftsarbeit mit Molfetta, Amiens, Novy JiÄÂin und Zgorzelec, insbesondere die themenbezogenen Programme der Jugendbegegnungen, die Umweltprojekte, der Praktikantenaustausch mit Frankreich und Polen, die herausragende und vielfältige Zusammenarbeit, insbesondere das Jugendprogramm "Europera".
Am 4. und 5. Oktober 1996 fand in Görlitz und in Zgorzelec der 1. deutsch-polnische Partnerschaftskongress statt. Er wurde vom RGRE und vom polnischen Städtebund in Zusammenarbeit mit beiden Städten organisiert.
Am 23. Oktober 1995 traf sich der polnische Außenminister Władisłav Bartoszewski mit den Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (Sachsen) und Berndt Seite (Mecklenburg-Vorpommern) sowie mit dem brandenburgischen Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Hans Otto Bräutigam und dem Berliner Senator für Finanzen, Elmar Pieroth. Ziel des Treffens war es, die Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu würdigen und neue Impulse zu geben.
Am 21. März 1995 war Bundespräsident Roman Herzog zu Gast in Görlitz. Am Grenzübergang begrüßte er die polnischen Woiwoden von Hirschberg (Jelenia Gora) von Grönberg (Zielona Gora) sowie den Zgorzelecer Bürgermeister Tadeusz Lewi.
Am 29. April 1993 machte die rollende Pressekonferenz des Deutschen Städtetages Zwischenstation in Görlitz und in Zgorzelec.
Am 30. Dezember 1992 bekundeten viele Görlitzer Bürger ihren friedlichen Protest gegen Gewalt und Ausländerhass. Sie bildeten eine Lichterkette entlang der Dr.-Kahlbaum-Allee und über die Stadtbrücke. Die Lichterkette wurde in Zgorzelec weiter geführt.
Vom 11. bis 13. Dezember 1992 fand in der Görlitzer Stadthalle und im Dom Kultury in Zgorzelec ein deutsch-polnisches Jugendfestival statt. Anlass war die Arbeitsaufnahme des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes.
Am 10. Juni 1992 führte Bundeswirtschaftsminister Jürgen W. Möllemann ein Informationsgespräch mit Vertretern der Euro-Region zur wirtschaftlichen Situation in der Grenzregion durch.
Am 22. und 23. April 1991 trat in Görlitz die deutsch-polnische Regierungskommission für grenznahe Zusammenarbeit zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Während der Sitzung begab sich die Regierungskommission nach Zgorzelec, wo sie sich mit den Besonderheiten und Problemen der Region vertraut machten.