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Hochschule Zittau/Görlitz
Fast 4.000 Studierende sind in praxisnah und innovativ angelegten Studiengängen immatrikuliert. Zu den Fachbereichen gehören u. a. Informatik, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften, Tourismus, Sozialwesen und Kulturmanagement. Entscheidend für die weitere Profilierung der Hochschule und die Förderung der regionalen Wirtschaftsentwicklung ist die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Um einem Fachkräftemangel zu begegnen, bietet die Hochschule Zittau/Görlitz gemeinsam mit über 100 kooperierenden Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen die Möglichkeit, das Studium mit der Berufsausbildung (z. B. Diplom-Ingenieur und Mechatroniker) zu verbinden.
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Hochschulnetzwerk Neisse University
Gemeinsam mit der Technischen Universität Liberec (Tschechien) und der Technischen Universität Wroclaw/Breslau (Polen) bildet die Hochschule Zittau/Görlitz die "Neisse University", an der in trinationalen Studiengängen internationale Nachwuchsführungskräfte ausgebildet werden. Des Weiteren pflegt die Hochschule intensive Kontakte zur Technischen Universität Dresden.
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Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Die Erforschung der Bodentiere und ihrer Ökologie ist ein Schwerpunkt der rund 30 wissenschaftlichen Museumsmitarbeiter. Weitere Forschungsgebiete des Museums sind: Wirbeltiere, Insekten, Pflanzen und die Geologie Europas und Nordostasiens (Paläarktis).
Die umfangreichen Sammlungen (über 5 Mill. Belege) und die größte naturwissenschaftliche Spezialbibliothek der Oberlausitz sind in vier weiteren Gebäuden untergebracht. Dazu gehört auch das Humboldthaus am Platz des 17. Juni mit dem Hörsaal des Museums.
Das Museum bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Kinderveranstaltungen, Vorträgen und Exkursionen.
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Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau, TU Dresden
Das Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau arbeitet an innovativen Ideen und Strategien zur Zukunft der europäischen Stadt. Die Revitalisierung der Städte bildet den Schwerpunkt unserer Forschungs- und Beratungstätigkeit. Städte der östlichen Bundesländer bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit, um einer neuen Stadtzerstörungswelle entgegenzuwirken. Das Görlitz Kompetenzzentrum konzentriert sich auf Fragen integrierter Stadtentwicklung und behutsamer Stadtrevitalisierung. Angesichts rascher Veränderungen gesellschaftlicher und ökonomischer Rahmenbedingungen sollten die Städte nicht nur reagieren und eine unkoordinierte "Stadtschrumpfung" praktizieren. Stattdessen ist an der Entwicklung von Visionen und innovativen Strategien zu arbeiten. Dabei geht es sowohl um städtebauliche Themen als auch um zukunftsgerichtete Fragen zur Qualität städtischen Lebens. Für das Görlitz Kompetenzzentrum heißt dies, dass forschendes Lernen und interdisziplinäre Arbeitsweisen im Masterstudiengang, in der Stadt- und Politikberatung sowie in der Stadtforschung praktiziert werden. Im Rahmen des jährlich ausgerichteten wissenschaftlichen Symposiums Denksalon werden mögliche Strategien zur Revitalisierung der Städte gemeinsam mit einem internationalen Fachpublikum diskutiert und weiterentwickelt.
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Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen
In der Einsicht, daß Berater-, Gutachter und fundierende Wissenschaftsarbeit nötig sein würde, gründeten der Sächsische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Prof. Dr. Hans Joachim Meyer und Dr. Matthias Theodor Vogt, bis dahin Koordinator der Kulturräume, 1994 das Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen.
Staatsminister Hans Joachim Meyer bezeichnete als Gründungsimpuls des Institutes "die Notwendigkeit, für Kunst und Wissenschaft neue, der freiheitlichen Gesellschaft entsprechende institutionelle und Förderungsformen zu finden, um inmitten gravierender Transformationsprozesse auch für ihr geistiges Leben geeignete Foren zu erhalten und weiterzuentwickeln."
In zahlreichen Forschungsarbeiten, Studiengangsanregungen und Kunstprojekten ist das Institut seit 1994 dieser Arbeit nachgekommen, zuletzt für die Enquete-Kommission Kultur des Deutschen Bundestages.
Mit dem Europäischen Netzwerk "Kultur und Management" (seit 1997), dem trinationalen Wissenschaftskolleg Collegium PONTES Görlitz-Zgorzelec-ZhoÃ…â„¢elec (seit 2002), der Internationalen Sommerschule der Künste Görlitz-Zgorzelec-ZhoÃ…â„¢elec (seit 2003) und der Kooperation mit Pécs, der ungarischen Kulturhauptstadt 2010, trägt das Institut zum europäischen Moment der Europastadt Görlitz-Zgorzelec entscheidend bei.
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Internationales Jacob-Böhme-Institut e.V.
Die Arbeit des Internationalen Jacob Böhme-Instituts (IJBI) ist am Ort, in dem Jacob Böhme den größten Teil seines Lebens verbrachte, in Görlitz/Oberlausitz, dem Leben und Werk dieses Philosophen gewidmet. Im einzelnen verfolgt das IJBI den Anspruch, die wissenschaftliche und nicht wissenschaftlich ambitionierte Beschäftigung mit Jacob Böhme zu fördern, die Erforschung und Darstellung seiner Lehre, seiner Schriften, seiner Quellen und Nachwirkung sowie der historischen Umstände seines Lebens zu unterstützen sowie ein Forum zu schaffen für den Austausch zwischen Wissenschaftlern, Künstlern und anderen am Werk Jacob Böhmes Interessierten. Das IJBI steht hierzu in engem Kontakt mit der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB) in Görlitz, die mit ihrer reichen Sammlung an Böhme-Ausgaben und Forschungsliteratur vor Ort ideale Voraussetzungen bietet sowohl für die Auseinandersetzung mit Fragen der Philologie als auch für die Vertiefung in Einzelaspekte der Böhmeschen Lehre.
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Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften e.V.
Die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften (OLGdW) ist weltweit eine der ältesten Gelehrten Gesellschaften. Lediglich von der erzwungenen Auflösung 1945 bis 1990 unterbrochen kann sie heute auf eine über 225jährige Geschichte zurückblicken.
Sie widmet sich vor allem der reichen Kultur und Geschichte der Oberlausitz. Schon nach der Teilung des Landes 1815 war sie die einzige Institution, die noch die historische Einheit des Landes repräsentierte, und auch heute sind die Bemühungen der Gesellschaft auf die Förderung der regionalen Entwicklung durch Wissenschaftsaustausch unter dem besonderen Aspekt der Einbeziehung der Nachbarregionen Polens und Tschechiens gerichtet.
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