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Erhalt des Denkmalschutzes

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Erhalt des Denkmalschutzes

Es sollte Geld und Unterstützung der Bürgerbeteiligung (stadtteilübergreifend) zum Erhalt des Denkmalschutzes in Görlitz in seiner jetzigen Form eingesetzt werden.

Es sollte Geld und Unterstützung der Bürgerbeteiligung (stadtteilübergreifend) zum Erhalt des Denkmalschutzes in Görlitz in seiner jetzigen Form eingesetzt werden.
Mit allen Befugnissen und der bisherigen Personalstärke, sowie als eigenständiges Amt.
Es ist eine Frage der Ehre für unsere Stadt und von existenzieller Bedeutung.
In Anerkennung bisheriger Leistung, in Hoffnung auf die Zukunft unserer Vergangenheit und als Mahnung an alle, wie kurz ein Leben ist und wie viel Schaden man in dieser kurzen Lebensspanne für folgende Generationen anrichten kann.

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Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2016 ist abgelaufen. Die Bürgerräte haben sich entschieden, welche Projekte sie umsetzen möchten. Informationen dazu erhalten Sie in den jeweiligen Bürgerversammlungen. Die Kommentarfunktion ist damit für diesen Beitrag nicht mehr nutzbar! Vielen Dank für Ihre Beteiligung.

Frank-Ernest Nitzsche / Architekt

30.09.2016 11:53

Historische Baukultur und Denkmalschutz in Görlitz sind natürliche Geschwister. Sie stehen für das Gewissen der Zivilisation - ihr Erhalt ist die sicherste Investition in die Zukunft der Stadt. (fen)

Regina Juppe

30.09.2016 12:40

Für Görlitz sehr wichtig

A. Wilker

30.09.2016 12:59

Der Denkmalschutz in der Stadt Görlitz ist prägend für das Stadtbild und die damit verbundene Außenwirkung der Stadt Görlitz. Der Erhalt der Bau- und Kulturdenkmale sollte weiterhin durch die Statd Görlitz selbst beeinflusst und gesteuert werden können.

Ulbrich

30.09.2016 13:20

Ohne den Denkmalschutz wäre Görlitz nicht das was es heute ausmachte 'besonders für Besucher.

Dr. Andreas Bednarek

30.09.2016 16:10

1907 hat sich Görlitz als eine der ersten Städte Deutschlands eine Satzung zur Erhaltung des historischen Stadtbildes gegeben. Nach den Verlusten des letzten Krieges gilt heute Görlitz als eine der besterhaltenen Stadtbildes in Grund- und Aufriss. Einen wesentlichen Beitrag dazu hat der Denkmalschutz geleistet.

M. Grün

30.09.2016 17:24

Görlitz ist die schönste Stadt, die ich je kennengelernt habe und das nur weil der Denkmalschutz seit vielen Jahren und Jahrzehnten großartige Arbeit leistet, um die Stadt zu erhalten. Hätte es den Denkmalschutz nicht gegeben, sähe die Stadt heute ganz anders aus und da Denkmalschutz niemals abgeschlossen ist, darf auch die Denkmalschutzbehörde niemals abgewickelt werden.
Über viele Jahre hat sich ein anonymer Spender enorm für den Erhalt der Stadt eingesetzt. Dies und die Arbeit der Mitarbeiter sollten auch dementsprechend honoriert werden.

Benedict

30.09.2016 17:52

Görtlitz ist ein Gesamtkunstwerk. So muss man das auch betrachten! Bitte erhaltet dieses Kunstwerk!

Bach

30.09.2016 22:29

Gesellschaft im Sinne einer Erkenntnis- und Strebensgemeinschaft schafft sich seine eigenen Aufgabenbereiche, in denen sie in eigener Freiheit ihre naturgegebenen Notwendigkeiten am besten wahrnimmt und bedient. Für den Denkmalschutz dessen Aufgabe darin besteht das Denkmal zu schützen heisst das, dass er aus seinen unmittelbar wahrgenommenen Aufgaben in seinem Bereich die Fragestellung am besten löst, weil ein Görlitzer Denkmalschutz für Görlitz denkt und die Nähe zu den Bedürfnissen seiner Bürger hat, die diese Stadt leben und formen.
Diese Assoziation kann durch ein Denkmalschutz von aussen nicht mehr gelebt werden. Wir würden Freiheit aufgeben und Lebensqualität.

Thomas Heuer

01.10.2016 07:50

Der Denkmalschutz ist und bleibt wichtig auch für kleinere Objekte in unserer Stadt.

Dietrich Kuhn

01.10.2016 11:25

Die Erhaltung und Sicherung der wertvollen Bausubstanz erfordert auch eine gute Verwaltung und Betreuung. Bitte darum diese funktionierende Struktur zu erhalten um auch das wertvolle Kapital von Görlitz in seiner Einzigartigkeit zu sichern.

Dr. Pietz, Hans-Wilhelm

01.10.2016 11:50

Die Denkmale unserer Stadt sind Lebensorte. Um sie stimmig pflegen und erhalten zu können, braucht es eigene Anschauung, ein dichtes Mit-Leben, die Beteiligung nicht nur an der schriftlichen, sondern auch an der mündlichen Überlieferung - so wie wir es hier bislang hervorragend erleben dürfen.

Michael Bräuer, Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz

01.10.2016 13:00

Eine Stadt wie Görlitz, deren heutiger Ruf auf einem inzwischen über Jahrzehnte praktizierten verantwortungsvollen Umgang mit dem Denkmalschutz im umfassenden Sinne basiert, sollte diesen herausragenden Weg auch in Zukunft unbedingt weiter gehen.

Peter Taubert

03.10.2016 10:56

Als ehemaliger hauptverantwortlicher künstlerischer, restauratorischer und farbtechnologischer Oberleiter (Chefrestaurator) bei der Wiedergewinnung der Innenraumgestaltung und Farbigkeit der Dresdner Frauenkirche, langjähriger Hochschullehrer an der HfBK Dresden und landesweit arbeitender freischaffender Restaurator im Dresdener Künstlerbund und im VDR Deutschlands schließe mich den Ausführungen meines Kollegen Frank-Ernest Nitsche / Architekt vollends an.
Bitte beschließen sie keine unwiederbringlichen Fehler. Danke

rainer schumann

03.10.2016 12:55

Eine denkmalreiche Stadt wie Görlitz bedarf auch für die Zukunft eines starken Denkmalschutzes, damit dieses Gesamtensemble erhalten bleibt.

Sven Taubert

03.10.2016 15:14

Görlitz hat eine lange, bedeutsame Geschichte. Glücklicherweise ist uns die Stadt als großartiges städtebauliches Ensemble - vom letzten großen Krieg weitgehend verschont geblieben - überkommen.
Besonders die Jahrzehnte nach der politischen Wende 1989 wurden erfolgreich genutzt, das in vielerlei Hinsicht bedeutsame Stadtbild zu restaurieren, zu sanieren und zu modernisieren. Dabei hat man bemerkenswert professionell gehandelt. Es wurde geforscht, analysiert, diskutiert und schließlich auch die erforderlichen Finanzmittel aufgebracht, um die Stadt zu dem werden zu lassen, was sie heute für seine Bewohner und viele Menschen aus Nah und Fern lebens- und liebenswert macht. Unzählige sind als Gäste gekommen und als begeisterte "Fans" haben sie die Stadt verlassen.
Professionelles Handeln braucht professionelle Partner. Amtliche Denkmalpflege ist in diesem Konzert ein wertvoller und umverzichtbarer Akteur - national, international und auch kommunal!

Sven Taubert, VDR | Verband der Restauratoren Deutschlands
www.restauratoren.de

Rayk Grieger / Diplom-Restaurator (FH)

03.10.2016 16:27

Mit Stolz kann die Stadt auf ein hohes Niveau an Denkmalschutz zurückschauen, dessen Gelingen mittlerweile auf nationales und internationales Interesse stößt. Engagierte Bürger der Stadt, eine bisher überzeugte Verwaltungsstruktur, Denkmalpfleger und Fachleute sowie Liebhaber haben in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt, dass diese Stadt sich wie ein Phönix aus der Asche erheben konnte. Über 1000 Jahre erlebbare Kulturgeschichte, die kein Fachbuch so wiederspiegeln kann als darin Leben zu dürfen. Dieser Anspruch an das kulturelle Erbe hat Vertrauen geweckt. Vertrauen eines anonymen Spenders, von Stiftungen, von Investoren. Um dieses Vertrauen an diese Qualität in einer bestehenden Nachhaltigkeit weiterhin gewährleisten zu können, muss auch in der Zukunft die Verantwortung innerhalb der Verwaltungsstruktur der Stadt etabliert bleiben. Nur mit dieser Qualität und dem bewährten Anspruch eines bewusstem Umgangs mit unserm Kulturraum als eine wichtige Tragsäule dieser Stadt, ist es unteranderem möglich, weiteres nachhaltiges Potential entfalten und etablieren zu lassen, um Grundsteine für die nächsten Generationen zu schaffen, die sich nicht nur innerstädtisch sondern auch regional in allen Strukturen weiterhin positiv auswirken werden.

VDR - Verband der Restauratoren Deutschlands / Landesgruppe Sachsen

Robert Lung

03.10.2016 17:21

Wichtig: die untere Denkmalschutzbehörde als eigenständiger Ansprechpartner auf kurzem Wege vor Ort.

Thomas Schmidt, Diplom- Restaurator

03.10.2016 19:33

Ein so wertvolles Flächendenkmal wie es die Stadt Görlitz darstellt, ist auf die lokalen Erfahrungen und Kenntnisse einer städtischen Denkmalschutzbehörde angewiesen. Die Fülle der Einzeldenkmale der Stadt Görlitz braucht eine individuelle Betreuung.
Das politische Signal einer Auflösung der städtischen Denkmalschutzbehörde gerade in Görlitz hätte verheerende Wirkung auf das Ansehen denkmalpflegerischer Tätigkeit in anderen Städten, ja vielleicht sogar in ganz Deutschland.

Dr. Daniela Pohl, Archäologin

03.10.2016 19:58

Das historische Kleinod Görlitz, die Perle denkmalpflegerischer Erfolge, die Stadt, die durch Instandsetzung, Erhalt und Pflege des städtebaulichen Kulturguts wie keine zweite in Deutschland dasteht, zeigt sich als Resultat von Engagement, Herzblut und einer engen, unmittelbaren, gerade auch kommunal gesteuerten Zusammenarbeit zwischen allen, denen Kunst und Kultur am Herzen liegt, angefangen von Bauherren über Handwerker, Restauratoren etc., und - ausschlaggebend - Denkmalschützer, die sach-, fach- und vor allem ortskundig Ziele formulieren, Hilfestellung leisten und Lösungen erarbeiten - gemeinsam. Jeder Bau, jedes Denkmal, jedes Kulturgut hat eine solche intensive und individuelle Zuwendung verdient.

Dr. Gunter Oettel

03.10.2016 22:05

Für eine Stadt mit einem solchen Denkmalbestand wie Görlitz, die es wert war, zum Tag der Deutschen Einheit im ZDF vorgestellt zu werden, ist es nur schwer begreiflich, wenn die Denkmalbehörde abgeschafft wird.

Hans Herbig, Steinrestaurator

04.10.2016 10:29

Es ist mir unbegreiflich, warum man eine gut funktionierende Struktur zerschlagen möchte. In den 30 Jahren meiner Tätigkeit in Görlitz habe ich die Untere Denkmalschutzbehörde immer als kompetenten Partner erlebt. Es wäre ein großer Fehler diese Behörde an den Landkreis abzugeben.

Prof. Dr.-Ing. Stephan Pfefferkorn

04.10.2016 11:36

Für den Schutz der Denkmalobjekte in einer Gemeinde hat sich bisher stets eine unmittelbare Ortsverbundenheit der verantwortlichen Verwaltung bewährt. Deshalb wäre es eindeutig als ein Schritt zurück zu bewerten, wenn die Stadt Görlitz diese Befugnisse aus der Hand geben würde. Dies würde ein wesentliches Existenzrisiko für kleinere Denkmale bedeuten. Görlitz punktet deutschlandweit und international gerade mit seiner Fülle an großen und kleinen Denkmalobjekten als Ensemble. Hier sehe ich Verlustgefahr. Darüber hinaus erhält die Stadt zum Erhalt ihrer Denkmallandschaft jährlich bedeutende Spenden, deren Verwendung in der Hoheit der Stadt Görlitz liegt. Dieser Quell könnte versiegen.

Jürgen Böddeker

04.10.2016 12:59

Görlitz ist keine Stadt wie andere Städte in unserem Land.
Die Stadt Görlitz ist als einzigartiges Gesamtkunstwerk selbstredend und weit über Deutschland hinaus als solches bekannt.
Sie hätte nicht die Bedutung und den aktuellen Stellenwert, wäre sie bislang durch den Lankreis denkmalpflegerisch "verwaltet" worden.
Eine solche Absicht ist gleichermaßen abwegig wie kontraproduktiv und in diesem speziellen Fall zu unterbinden.
Lasst der kommunalen Verwaltung, die bisher auf dem Gebiet der Stadt-Denkmalpflege Hervorragendes geleistet hat, die Fäden weiterhin in ihrer Hand !

Spitzner Harald Restaurator

04.10.2016 13:46

Denkmalpflege funktioniert nur im aktuellen zeitnahen Austausch von Information. Wenn komptetente Ansprechpartner in einer Denkmallandschaft wie Görlitz nicht vor Ort sind werden Diskussionen, Informationen und Einzelentscheidungen auf die "Lange Bank" geschoben und dann oftmals, aus Zeitnot, beliebig entschieden und dies dann meistens zum Nachteil des Denkmals.

Simone Kuhn

04.10.2016 16:04

"Zukunft braucht Herkunft" In diesem Zitat von Odo Marquard sehe ich die Wichtigkeit des Erhaltens unserer Kultur und hier gehören nun mal auch unsere Denkmäler dazu. Ich komme aus einer ehemals wunderschönen, kleinen, mittelalterlichen Stadt.Leider musste ich miterleben, dass der Denkmalschutz in dieser Stadt viel zu wenig beachtet wurde.Innerhalb von nur 30 Jahren wurde die historische Substanz dieser Stadt unwiederbringbar zerstört! Das darf in dem wundeschönen Görlitz, in dem Denkmalschutz so wunderbar praktiziert wurde, nicht geschehen. Daher bin ich der Meinung dass es wichtig ist, die Denkmalschutzbehörden, welche bis jetzt erfolgreich agiert haben, in ihrer bisherigen Stärke zu erhalten! Für unsere Zukunft!

Dr.-Ing. Sebastian Storz

04.10.2016 17:33

Der Denkmalschutz ist ein grundlegender Bestandteil für die täglichen Bemühungen um die Erhaltung unserer baulichen Kulturgüter. Das
weitgehend restaurierte, historische Erscheinungsbild der Innenstadt von
Görlitz wird heutzutage in ganz Deutschland als eine Sehenswürdigkeit
geschätzt und gerühmt. Es gilt als ein eindrucksvolles Zeugnis für die
maßgebliche, kompetente Mitwirkung des Denkmalschutzes an der Bewahrung des so bedeutenden baukulturellen Erbes dieser Stadt.
Die historischen Bauwerke unserer Städte sind in Stein gefasste Geschichtsbücher, die uns in der täglichen Begegnung mit ihrer Gestalt und ihrem Bauschmuck über ihre
eigene Geschichte und zugleich über die Vergangenheit unserer Städte
und Gemeinwesen unterrichten. Als authentische Geschichtszeugnisse stiften sie Geschichtssinn, Gemeinsinn und Identität. Ein Abschaffung oder Schwächung der Landesdenkmalpflege oder des Denkmalschutzes, beides unverzichtbare Institutionen, weil sie sich mit spezifischer Fachkompetenz für die Pflege und Bewahrung unseres Kulturgutes einsetzen, hätte zur Folge, dass unsere städtischen und ländlichen Lebensräume, angesichts der
rücksichtslos voranschreitenden Kommerzialisierung aller unserer Lebensbereiche, zunehmend schutzlos merkantilen Bauinteressen ausgesetzt wären.
Das Ergebnis wäre ein stetiger Verlust an historischer Bausubstanz und damit einhergehend eine geistige Verödung unserer Lebensräume. Eine solche Entwicklung würde die Bürger ihrer Umwelt entfremden. Sie würde den Verlust an Bürgersinn und Identität befördern und brächte die Gefahr mit sich, dass sich der gesellschaftliche Zusammenhalt lockert, wenn nicht auflöst.
Man kann nur davor warnen, das wiederhergestellte, so einzigartige Stadtbild von Görlitz durch die Auflösung der örtlichen Denkmalschutzbehörde zu gefährden!

B. Jünger

04.10.2016 19:49

Mit dem Erhalt kunsthistorischer Gebäude bleiben Grundwerte unserer Kultur und Geschichte erhalten. Es ist unsere Verpflichtung den Menschen gegenüber, die diese Werte geschaffen haben. Historische Gebäude prägen das Stadtbild, die Umwelt und unsere Lebensweise.

R. HOOSS

04.10.2016 22:57

Die kurzfristige und kompetente Beratung der Bürger in Denkmalangelegenheiten ist ausschlaggebend für die Akzeptanz der Behörde in der Bevölkerung. Außerdem sind die Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude auf die zügige Bearbeitung ihrer Anträge angewiesen.
Eine Schwächung der Denkmalbehörde durch den Rotstift dürfte sich direkt -und unumkehrbar- auf den Bestand unseres kulturellen Erbes auswirken.

Thomas Felsch, Restaurator

05.10.2016 07:10

Unwiederbringlicher Verlust historischer Substanz und Information wäre die Folge unkontrollierter Eingriffe in historische Substanz. Eine denkmalpflegerische Schutzfunktion ist unerlässlich.

Jens Jäschke

05.10.2016 09:44

Dieses "Projekt" einer Art Bürgerbeteiligung, empfinde ich als einen nützlichen Baustein bei der Gestaltung und Erhaltung unserer Stadt.Somit kann auch verhindert werden, dass gewisse Politiker oder Amtspersonen sich willkürlich ihren Weg zum eigenen Willen, wohl aber gegen die Interessen der Bürger dieser Stadt, verschaffen. Denkmalpflege in Görlitz ist bei dieser großen Anzahl von intakten Denkmalen und der Beeinflussung des Tourismus - der einzig wirklichen Einnahmequelle der Stadt - von enormer Wichtigkeit. Ich danke den Initiatoren dieser Aktion recht herzlich dafür. Jens Jäschke

Bertram Oertel

05.10.2016 11:10

Die Stadt Görlitz verdankt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter Leitung des Görlitzer Freundes Professor Kiesow die weitgehende Wiederbelebung des historischen Stadtbildes und damit verbunden den aufblühenden Tourismus als wichtigen Wirtschaftszweig.
Doch Denkmalschutz ist keine einmalige Aufgabe, es ist ein fortwährender Prozess, um alternde und verfallende Bauwerke der Nachwelt zu erhalten. Hierzu bedarf es eines aktiven und fachkundigen Amtes vor Ort um diese vielfältigen Aufgaben mit den begrenzten finanziellen Möglichkeiten zu realisieren.

Ronja Schuleri

05.10.2016 17:29

Abgesehen davon, dass Denkmalschutz etwas mit Kunst- und Kulturguterhaltung zu tun hat und damit als Traditionspflege ethisch wichtig ist, bedeuten erhaltene und repräsentative Denkmäler, auch immer eine wichtige Basis für den Wirtschaftszweig des Tourismuses. Somit bedeuten Einsparungen an der Kulturpflege und dem Denkmalschutz, sowie seinen Ämtern auch immer negative Auswirkungen für den Tourismuszweig. Das sollte in keinem Interesse einer Stadt oder Gemeinde sein.

Prof. Dr. Michael Kasper

05.10.2016 17:44

Denkmalschutz in Eigenregie der Stadt halte ich für unerlässlich.

Hans-Michael Hanert (Pfarrer)

06.10.2016 07:49

Der Denkmalschutz in unserer Stadt viel bewirkt, das viele Geld, das wir als Stadt bekamen, verantwortlich in einem förderlichen Sinne anzulegen. Es wird schon in manchen Publikationen die farbliche Komposition der Altstadt positiv hervorgehoben. Da ist Görlitz etwas Besonderes. Das sind unsere Denkmalpfleger !
Freilich muss man mit ihnen streiten, wenn es um regenerative Energieträger geht. Und ein Streit mit denen, die sich vor Ort gut auskennen ist immer besser als ein Streit mit Verantwortlichen, die viel zu bestimmen haben, aber sich nicht gut auskennen. Also: Erhalten wir uns den Denkmalschutz in unserer Stadt !

Winter, Eberhard

06.10.2016 09:37

Wenn in bestehenden Strukturen erfolgreich gearbeitet wurde und auch noch wird, sind Veränderungen in Frage zustellen. Finanzielle Zwänge sollten nicht zu fachlich negativen Entscheidungen führen. Mein Standpunkt nach 20-jähriger Zusammenarbeit mit dem bestehenden Amt/ Behörde/ Sachgebiet: Strukturen belassen, Mitarbeiterzahl dem echtem Bedarf anpassen.

Kaiser

06.10.2016 13:57

Denkmalpflege bedeutet Kulturbewahrung und Identität. Die Denkmalpflege ist das Instrument der Gesellschaft, mit der die materielle Historie bewahrt und vermittelt wird. Gerade in Zeiten, in denen junge Menschen Probleme haben ihren Platz in Geschichte und Gesellschaft zu finden, sollte der Institution Denkmalpflege größere Bedeutung beigemessen werden.

Hans Dietrich von Leuckart

06.10.2016 15:03

Hier noch eine hoffnungsvolle Stimme dür den Verbleib der denkmalpflegerischen Kompetenzen bei der Stadt Görlitz!

Ariane Bothe-Stadelmann

06.10.2016 16:51

Sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverwaltung,
betroffen habe ich gelesen,dass die Untere Denkmalpflegebehörde der Stadt Görlitz geschlossen werden soll.
Als Restauratorin weiß ich, wieviel bedeutendes und wertvolles Kulturgut bzw. historisch bedeutsame Architektur in Görlitz steht und eine fachlich fundierte Betreueung benötigt. Außerdem ist der Rat und die Rückendeckung des Amtes oft sehr von Nöten, wenn es um die Vermittlung denkmalpflegerischer Sichtweisen gegenüber den Bauherren und um die Unterstützung der Restauratoren geht.
Im Interesse der Altstadt, der Denkmalpflege vor Ort und der Kollegen plädiere ich für einen unbedingten Erhalt dieses Amtes...nicht zuletzt, um auch die letzten unsanierten Kleinodien des Stadtensembles vor baulicher Willkür oder unbewußter Zerstörung zu bewahren.
Sicherlich müsste es sich im vorrangigen Interesse des Amtes v.a. um konservatorische Maßnahmen und Sicherungen im Bestand der Gebäude handeln...dies sollte auch Investoren in denkmalgeschüzten Gebäuden nicht abschrecken. In der Hoffnung auf eine Lösung dieses Problems verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen...eine Verehrerin des schönen Görlitz

Karst

06.10.2016 21:39

Die Stadt Görlitz ist ein einzigartiges Flächendenkmal in Deutschland und darüber hinaus. Sie verfügt über einen überaus reichen Bestand an originalen Bauten aus allen Stilepochen ( Wohnhäuser und öffentliche Gebäude) mit einzigartiger Vielfalt.Für die Entwicklung der Stadt Görlitz, die wirtschaftlich auf Grund der historischen Umstände viel verloren hat, ist die Erhaltung, die Pflege und die künftige Entwicklung deises Erbes existenziell notwendig. Ist es doch gerade dieser Reichtum ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Entwicklung des Tourismus, der IT-Branche und des Dienstleistungssektors. Der Erhalt des Denkmalschutzes ist eine Pflichtaufgabe dieser Stadt und muss unbendingt erhalten bleiben. „Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht.“ sagte Werner von Siemens und dieses sollte auch den Verantwortlichen Maßstab für den Erhalt des Denkmalschutz in Görlitz in der bestehenden Form und Größe sein.

Tilman Brandt

08.10.2016 11:05

Die einzigartige Schönheit die Görlitz ausstrahlt und zum Touristenmagnet gemacht hat, resultiert nicht nur aus der vorhandenen Bausubstanz aus verschiedenen Epochen. Sie ist das Ergebnis des funktionierenden und konsequenten Denkmalschutzes dieser Stadt!
Wer das aufgibt, schadet dieser Stadt!

Hans-Peter Bauer

09.10.2016 09:10

Die historische Baukultur in Görlitz ist einmalig und für jedermann nachvollziehbar. Der "Denkmalschutz" ist aus diesem Grunde eine notwendige Institution, die den Erhalt dieser wertvollen Bausubstanz garantiert. Wer auch immer diese Funktion abschaffen möchte, hat kein Gewissen und liebt diese Stadt nicht. Ohne "Denkmalschutz" wäre unsere Stadt in der Bedeutungslosigkeit der grauen Oststädte versunken. Sollten die Bestrebungen der Abschaffung der "Unteren Denkmalspflege" in die Tat umgesetzt werden, verlieren wir ein großes Stück unserer Lebensqualität, die Görlitz so liebenswert macht. Der Erhalt der "Denkmalspflege" ist Herzenssache der Görlitzer!

R. Scholz

09.10.2016 19:01

Ich kann mich nur den einstimmigen Äußerungen der prädestinierten Fachleute anschließen: es wäre ein unwieder bringlicher Verlust für Görlitz, wenn die Denkmalschutzbehörde nicht bei der Stadt verbliebe.

Sieglinde Mannel

09.10.2016 20:17

Der Erhalt des Denkmalschutzes in Görlitz sollte unter allen Umständen erhalten bleiben.

Edeltraut Wolf

09.10.2016 23:17

Denkmalschutz war, ist und wird auch künftig wichtig sein. Warum schreibe ich von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? Weil ich meine, dass selbst zu DDR-Zeiten, wo Mittel und Geld nur eingeschränkt da waren, sehr viel Wert auf Denkmalschutz gelegt wurde. Einige Macher von damals durfte ich persönlich kennenlernen und schätze diese heute noch, und zwar als Idealisten. Damit will ich die heutigen Leistungen aber nicht schmälern.

Sina Junker, Dipl. - Rest. FH

10.10.2016 09:06

Solche Vorhaben zeigen einmal mehr, wie unsere Politik, aber auch unsere Gesellschaft zu ihrem kulturellen Erbe steht! In anderen Ländern dieser Welt werden derzeit Kulturgüter mutwillig zerstört und wir zeigen empört mit dem Finger darauf. In unserem eigenen Land schaffen wir uns Strukturen, die letztlich zu nichts anderem führen werden - dem Verlust unserer kulturgeschichtlichen Identität.
Wenn die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Görlitz an den Landkreis abgegeben wird, so ist dies vermutlich der erste Schritt um "schlechte Schule" zu machen, und andere Städte/ Landkreise werden versuchen das "Görlitzer Modell" ebenfalls um zusetzten....

Dagmar Dammann, Restauratorin

10.10.2016 19:03

Ein erbärmliches Zeugnis der an der falscher Stelle angesetzten Einsparschraube! Um den Charakter dieser charmanten Stadt auch in der Zeit zunehmender Virtualisierung nachhaltig zu erhalten, bedarf es einer spezialisierten Fachbehörde (das Tourismusbüro wird sicherlich auch nicht wegrationalisiert).

E. v. Skrbensky

12.10.2016 12:12

Wer mit offenen Augen durch unser wunderschönes Görlitz geht, sieht die gute Arbeit der Denkmalschutzbehörde.
Lasst es die Görlitzer selbst bestimmen, ob ihre Stadt für ihre Enkel und Urenkel auch weiterhin so erstrahlt.

Jürgen Bär

14.10.2016 11:26

Denkmalschutz ist wichtig , gerade auch für Görlitz , genauso da wo ich wohne - Quedlinburg.

Prof.Schwarzbach

16.10.2016 11:31

Sehr geehrte Stadtväter &-Mütter. Denkmalpflege und -schutz sind Pflichtaufgabe der bürgerlichen Zivilgesllschaft und der Buergerbeteiligung, auch in Goerlitz. Verfehlte Baupolitik vor 1989 hat großen Schaden hinterlassen. Trotzdem Ist es den Goerlitzer Denkmalpfleger gelungen originalere Substanz hinüber zu retten und vor dem Abriss zu schützen. Da waren auch die Studenten und Mitarbeiter der Architekturfakultaet der TU Dresden über viele Jahrzehnte beteiligt. Mit den Partnerstaedten wurde die Lieferung von Engpass-Baumaterialien vereinbart. Die größte Leistung der UDSB unter Peter Mitsching fand aber nach der deutschen Einheit statt. Da war es nicht mehr das fehlende Baumaterial, sonder die Qualitaet des denkmalpfegerischen Handels der Architekten, Restauratoren und der UDSB. Es wäre unverantwortlich gegenüber den vielen risikofreudigen Bauherren, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und ihren Spender, der Expertengruppe Historische Altstaedte, insbesondere aber dem Grossstifter Qualitaetsverluste bei der Betreuung durch die UDSB hinzunehmen. Es ist ja noch viel zu tun, oder? Das hohe fachliche Engagement und die wunderbaren Ergebnisse im Denkmalschutz , insbesondere auch von Peter Mitsching, sollte die Stadt Goerlitz eher veranlassen die Erfahrungen in einem Lehrbuch für den gelungene Denkmalschutz und -Pflege zusammenzufassen. Sie sollten, wie die Kommentare zeigen, unbedingt eine Anhoerung im Stadtrat einberufen, um dien Zweifler an der Bedeutung der UDSB die Chance zu geben sich noch jetzt zu korrigieren. Sie sollten auch die Erfahrungen ihrer polnischen Amtbrueder und -schwestern nutzen, die viel früher als wir, unter nicht so komfortablen Bedingungen, verstanden haben was Denkmalpflege und -schutz für die Zivilgesellschaft, für den Stolz der Buerger auf ihre Stadt bedeuten. Stimmen Sie nicht der lokalen Demontage der Demokratie zu ! Sparen sollte man in den oberen Verwaltungsebenen von Land und Republik! Demokratie findet bei und mit den Buergern satt.

Prof. Heinz W. Schwarzbach , ehemaliger Goerltzer

siehe: www.wikipedia Heinz Schwarzbach.de

Dipl.-Ing. Karl-Heinz Kraass- Stadtrat Weimar

16.10.2016 13:59

Eine Struktur, die es ernst mit der Denkmalpflege meint, sollte immer so gestaltet sein, dass vor Ort Amt und Ansprechpartner vorhanden sind.
Sobald nur nach Aktenlage, ohne örtlichen Bezug, entschieden werden muss, bleiben die wahren Belange der Bürger in ihrer engeren Heimat unberücksichtigt.
Solche Erfahrungen gab es auch schon ohne Strukturreformen in Weimar als Beiräte nur mit auswärtigen Personen besetzt waren und dann städtebaulich sehr umstrittene Entscheidungen getroffen wurden, die das städtische Leben der Bürger erheblich negativ beeinflusst haben.

Hartmut Ellrich

16.10.2016 17:14

Wenn Prof. Schwarzbach eine Mail rundherum schickt und diesen Link anfügt, dann "brennt" es irgendwo. Und er hat es zu Recht gemacht und ich hoffe, es finden sich noch viele "Mahner", die einer Europastadt wie Görlitz gedanklich "auf die Sprünge helfen". Ich habe selbst eine schlesische Mutter und habe dieses Jahr gleich 2-fach Görlitz besucht. Das, was insbesondere seit 1990 geleistet wurde kann sich sehen lassen. Es gibt aber überall noch genug zu tun. Es gleicht einem Skandal, wenn die Stadt angesichts ihres Großspenders nun auf ein eigenes Denkmalreferat verzichten möchte und meint damit wirtschaftlich vermeintlich noch Gutes zu tun. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat sich schon aus Görlitz zurückgezogen. Nun meint man städtischerseits wohl auch die Hände getrost in den Schoß legen zu können. Aber der Erhalt der Denkmalsubstanz und die Überwachung des aktuellen Bestandes sind zeitintensiv, bedürfen einer eigenen Kraft und beruflichen Know Hows, das von anderen Stellen so nicht geleistet werden kann - ja ich gehe einen Schritt weiter und vermute, dass ungeschulte Kräfte oftmals eher betriebsblind sind und sich offenbar samt Stadtspitze nicht bewusst, welches Potential ihre Stadt birgt. Die Köpfe der meisten Figuren am Kaufhausbau fand ich abgeschlagen, die Stadthalle im gänzlich maroden Zustand. Wäre da nicht ein rühriger Verein, dann wäre es wohl städtischerseits um dieses wunderbare Gebäude schlecht bestellt - und das 26! Jahre nach der "Wende". Ich fand Villen und gehobene Architektur der Jahrhundertwende in Bahnhofsnähe, aus denen junge Bäume wuchsen - zynisch gesprochen: neues Leben in alten Mauern. So nicht - liebe Görlitzer Verantwortlichen. Ich fand im Winter auch eine zutiefst verschlafene Stadt, in der man sich fast die Knochen gebrochen hätte, weil es die städtischen Verantwortlichen am einfachsten Schneeräumen mangeln ließen. Als ich zeitlich in Breslau war, hätte ich manchen Verantwortlichen gern dabei gehabt. Wenn solch einfache Dinge schon nicht funktionieren - Görlitz im Januar 2016 war schlicht unangenehm - dann muss ich mir wahrlich Sorgen um die Denkmalpflege in der Stadt machen. Armer Großspender!! Ich würde Sie gerne nach Ohrdruf holen - wir haben ein abgebranntes Renaissanceschloss und eine ebenso leidliche Stadtspitze, die es nicht verstanden hat, Denkmale auch zu pflegen, dafür Geld & Mittel einzustellen. Nicht Alles rechnet sich nach Punkt und Komma, aber es ist nötig. Nicht nur für Besucher und Touristen, sondern und gerade für Einheimische und die Identität der Stadt. Gottfried Kiesow würde sich angesichts der derzeitigen Entwicklung im Grabe rumdrehen. Offenbar brauchen die Stadtverordneten Druck von Außen, ich hoffe sehr, dass die Medien dem Denkmalschutz das Gehör bringen, das ihm zusteht um wertvolle Bausubstanz auch künftig fach- und sachgerecht zu erhalten. Die Arbeit der UDB den Landratsämtern aufzunötigen wäre in der Stadt Görlitz das falsche Signal. Und wie gesagt - Großspenden wären auch in Thüringen sehr willkommen! Aber es wäre der falsche Weg...

Bauer

16.10.2016 18:12

Görlitz ist durch seine Lage ein Brückenpfeiler in der europäischen Verständigung im Dreiländereck.
Insbesondere die Reflexion der historischen Zusammenhänge in der Region ist eine Notwendigkeit und Grundlage für das Zusammenleben der jüngeren Generationen. Hier können baugeschichtliche Zusammenhänge nicht nur erzählende Wirkung haben.

Maik Prinz

16.10.2016 21:46

Es ist ein unerträglicher Plan, das eine Stadt wie Görlitz, die über einen solchen Schatz an alter Bausubstanz verfügt, die Verantwortung darüber an den Kreis abgeben will.
Wenn Görlitz eines mit Sicherheit hat, dann Menschen mit viel Expertise was alte Gemäuer angeht und diese Gemäuer sind es Wert anständig betreut zu werden. Um der Nachwelt dieses Juwel in einem hervorragendem Zustand zu erhalten.
Ich gehe davon aus das Besucher unserer Stadt eben genau auch die Qualität der hisigen Denkmalpflege zu Schätzen wissen. Ich glaube kaum das sich dies zukünftig reproduzieren lässt wenn fernab der Stadt ein Sachbearbeiter wichtige Endscheidungen nach Aktenlage trifft. Die Bauherren mag das sicher freuen aber letzten Endes haben wir nicht mehr zu verlieren als unseren Ruf, als größtes Flächendenkmal Deutschlands.

Jürgen Liersch

17.10.2016 09:25

Wie wäre die städtebauliche Entwicklung von Görlitz ohne qualifizierte Denkmalpflege verlaufen? Trotz aller Anstrengungen in den zurückliegenden Jahren gibt es auch in der Zukunft noch viel zu tun. Die Aufgaben werden nicht unkomplizierter, sondern erfordern weiterhin fachlich fundierte Anleitung vor Ort. Dieses Regulativ darf die Stadt nicht aus der Hand geben. Sollte es dennoch geschehen, wird ein spürbarer Qualitätsabbruch langfristig die Folge sein. Es gilt die positiven Erfahrungen der Vergangenheit zu nutzen. Zukunft sichern - das wäre mit Sicherheit im Sinne der Bürger!

Prof. Dr. Ingo Sandner

17.10.2016 09:42

Während eines Blockpraktikums mit Kölner Studenten bei der Sanierung und Konservierung von bemalten Holzdecken in Görtlitz habe ich die UDSB der Stadt schätzen gelernt. Eine Auflösung dieser städtischen Fachbehörde wäre unverantwortlich und sollte unbedingt verhindert werden. Görlitz gehört zu jenen Städten Sachsens mit dem höchsten Bestand an historischen Gebäuden.

Torsten Kulke

17.10.2016 12:44

Ich finde es schlimm, das überhaupt der Gedanke aufkommen kann die Denkmalpflege in Görlitz abzuschaffen. Nicht einmal die DDR hat darüber ernsthaft nachgedacht, auch wenn sie die Denkmalpflege immer bekämpft hat und am liebsten alles abgerissen hätte. Görlitz ist in den letzten 25 Jahren eine wunderschöne Stadt geworden. Das ist sie aber nur, weil es hauptamtliche und ehrenamtliche Bürger waren die dafür gesorgt haben, das diese alte Substanz gerettet und erhalten wurde. Dies gilt weiterhin. Es ist das kulturelle Gedächtnis von Görlitz. Wollen Sie in Zukunft darauf verzichten?

Prof. Dielitzsch, Christoph

18.10.2016 12:01

Architekt Prof. Dielitzsch, Christoph
Ehrenmitglied Europahaus:

Görlitz, meine Heimatstadt -Stadtbaukunst und Welterbe- bedürfen der stetigen in die Zukunft reichenden Begleitung durch Fachkompetenz der
U D S B am Ort. Dies ist ein Recht der Bürger der Stadt und aller an
der Denkmalpflege Beteiligten.

Anita Bach

18.10.2016 14:11

Es mag ja durchaus nötig sein, Amtskosten zu sparen. Aber bitte nicht da, wo örtliche Denkmalpflege einfach unentbehrlich ist! Nicht jede Stadt ist des Schutzes so sehr bedürftig wie Görlitz! Wer wollte Musikern, die zum Konzert bestellt sind, ihre Instrumente vorenthalten? Wie Denkmalpflege in Görlitz künftig weiter "gelebt" werden kann, braucht Weitsicht und Verantwortung vor Ort.

Eberhard Bürgel

19.10.2016 19:47

Der Denkmalschutz gehört in einer solchen Stadt genauso dazu wie der Stadtrat.

Andrea Meiburg

20.10.2016 08:50

Denkmalschutz halte ich in Görlitz für sehr wichtig. Es müssen immer fachkundige Mitarbeiter der Stadt vor Ort sein und täglich(!) auf die Einhaltung der Vorschriften achten können sowie den Bauherren oder Hausbesitzern qualitativ hochwertige Beratung anbieten können. Ohne die vielen sanierten Baudenkmale wäre Görlitz für Besucher nicht mehr so attraktiv.

Wolfgang Benndorf

20.10.2016 10:01

Eine Stadt wie Görlitz mit tausenden Denkmalen unterschiedlichster Architekturstile bedarf zwingend einer Behörde, die vor Ort mit Fachkompetenz, Engagement und Bürgernähe agiert. Das überwältigende Ergebnis dieser Jahrzehnte währenden Arbeit wird sowohl von Touristen als auch von Fachleuten immer wieder hervorgehoben. Aber, Denkmale (und nicht nur diese) bedürfen auch eines ständigen Bauunterhalts und viele harren noch ihrer Rettung und Restaurierung. Es gilt hier und jetzt, diese Aufgabe kontinuierlich fortzusetzen, um "... die Denkmäler im ganzen Reichtum ihrer Authentizität [nachfolgenden Generationen] weiterzugeben".-(Charta von Venedig, 1964)
Im Gedenken an die Ehrenbürger der Stadt Görlitz Ernst-Heinz Lemper, Hans Nadler und Gottfried Kiesow - unermüdliche Kämpfer und Mahner für die Belange der Kunst und des Denkmalschutzes!

Anne

20.10.2016 10:45

Wenn man aufhoert Denkmaeler zu schuetzen, fachgerecht zu erhalten und das Stadtbild central zu verwalten dann hoert man auf Touristen anzulocken. Wenn man keine Touristen mehr hat kann man die Stadt auch von der Landkarte streichen.

Mario

20.10.2016 12:57

Hallo,

ich verstehe nicht, was der Skandal sein soll? Wenn des Denkmalamt in Görlitz abgeschafft wird heisst es ja noch nicht, dass es keinen Denkmalschutz mehr gibt.

Dann ist ggf. eine andere Stelle Zuständig, die das sicher auch gut machen wird. Hier will scheinbar irgend jemand seine eigenen persönlichen Interessen durchsetzen.

Warum? Ich weiss es nicht. Vielleicht muss der oder diejenige dann paar Kilometer weiter fahren um an die dann zuständige Stelle zu kommen? Oder ändert sich ein Arbeitsplatz?

Einen Skandal sehe ich da nicht drin. So ist das Leben, es ist eine ständige Veränderung.

Und die Schlagwörter:

"eine Frage der Ehre für unsere Stadt..."

"Anerkennung bisheriger Leistung..."

"Hoffnung auf die Zukunft unserer Vergangenheit und als Mahnung an alle, wie kurz ein Leben ist..."

Das ist doch wirklich Populismus pur.

Und den Button "Find ich nicht gut" suchte ich leider vergebens.

Dr. Günter Tschacher und Waltraud Tschacher ehemalige Görlitzer

22.10.2016 18:00

Wir sind unbedingt für den Erhalt des Denkmalschutzes!
Es zieht uns seit 1956 immer wieder zurück nach Görlitz. Und wir freuen uns jedes Mal, was besonders in den letzten Jahrzehnten zum Erhalt der vielen Denkmäler der Stadt und deren originaler Restauration geschaffen wurde.
Bitte, lassen Sie bei dieser gewaltigen Aufgabe nicht nach!

Franz Krones

25.10.2016 13:21

Der vor fünf Jahren verstorbene Professor Gottfired Kiesow, seinerzeitiger oberster Denkmalschützer Deutschlands und Ehrenbürger der Stadt Görlitz, würde
es nicht verstehen, wenn die lokale Zuständigkeit des Denkmalschutzes und der Dekmalpflege aus rein fiskalischen Gründen künftig nicht mehr in den Händen der Stadt Görlitz läge. Ich hoffe, dass durch die Unterstützung vieler Görlitzer Bürger die Absicht des Oberbürgermeisters, die Zuständigkeit an den Kreis abzugeben, verhindert wird. Wenn nicht das Denkmalschutzamt vor Ort, wer sonst kennt die lokalen Bedürfnisse und Interessen auf dem Gebiet des Schutzes und der Pflege der vielen z. T. einmaligen Denkmale in Görlitz besse?r.

Dr. Wulf Brandstädter

02.11.2016 12:23

EIn Haus,eine Stadt brauchen immerwährende Zuwendung. Dabei ist persönliches Engagement unverzichtbar. Dass sich in Görlitz das enge Zusammenspiel von Stadtadministration, Planung und unterer Denkmalbehörde bewährt hat , ist sicher unbestritten. Gebt es nicht auf! Dr. Wulf Brandstädter - ehemaliger Stadtarchitekt der Stadt Halle 02.11.2016

Klaus-Peter Dyroff

04.11.2016 12:28

Gerade weil es in Görlitz den Denkmalschutz gibt, ist diese Stadt für Einheimische und Touristen etwas Wunderbares geworden. Wer kümmert sich denn sonst um den wichtigen Werterhalt?

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