Kultur & Geschichte

Kulturhistorisches Museum

Kulturhistorisches Museum

Das Kulturhistorische Museum Görlitz als Teil der Görlitzer Sammlungen ist ein regionales Mehrspartenmuseum, das seine Sammlungen und Inhalte in drei denkmalgeschützten Gebäuden präsentiert: im Kaisertrutz, im Reichenbacher Turm und im Barockhaus Neißstraße 30.

Museum Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1

Der Kaisertrutz ist eine von einst 32 Basteien der Görlitzer Stadtbefestigung, von denen heute nur noch vier existieren. Das früher mit Kanonen bestückte Gebäude wurde ab 1490 zum Schutz des Reichenbacher Tores und der Handelsstraße via regia errichtet. Bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges wurde das Bauwerk militärisch genutzt. Seinen Namen erhielt das Rondell im Dreißigjährigen Krieg, als die Stadt von den Schweden besetzt war und den kaiserlichen Truppen „trotzte“. Seit 1932 ist der Kaisertrutz Museum.
Heute werden auf fünf Etagen die kulturgeschichtliche Dauerausstellung, Sonderausstellungen sowie Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert.

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Reichenbacher Turm, Platz des 17. Juni 4

Als Wehrturm erbaut, fand der Turm am Reichenbacher Tor erstmals 1376 urkundlich Erwähnung. In der Zeit von 1521 bis 1848 war er durch hohe Schildmauern mit dem gegenüberliegenden Bollwerk Kaisertrutz verbunden. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die gotische Turmspitze durch eine kupfergedeckte Barockhaube ersetzt. Noch bis 1904 war der Turm bewohnt. Seit 1946 ist er für Besucher geöffnet und gehört seit 1953 zum Gebäudeensemble des heutigen Kulturhistorischen Museums.
Seit 1953 nutzt das Museum das Bauwerk, welches Geschichten von Türmern und ihren Familien, Schützengesellschaften und Verteidigungsanlagen zu erzählen weiß.

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Museum Barockhaus Neißstraße 30

Nach einem Stadtbrand ließ der Zittauer Leinwandgroßhändler Johann Christian Ameiß 1726 bis 1729 dieses imposante barocke Bürgerhaus für Wohn- und geschäftliche Zwecke errichten. Wie beim „Leipziger Durchhaus“ werden die beiden hintereinanderliegenden Innenhöfe von den Flügeln des palaisartigen Gebäudes umschlossen und bilden eine Passage zwischen Neißstraße und Handwerk.
Seit 1951 ist das Museum Nutzer des Barockhauses Neißstraße 30.
Im ersten Obergeschoss wird in der Ameiß´schen Wohnung und den sich anschließenden Ausstellungsräumen „Bürgerliche Kultur des Barockzeitalters“ dargestellt. Das zweite Obergeschoss mit dem Schwerpunkt „Kunst und Wissenschaft um 1800“ würdigt das Wirken der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften.

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Sonderausstellung im Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1

Zum Sammlungsbestand des Kulturhistorischen Museums gehören Ansichten der Stadt Görlitz aus mehr als vier Jahrhunderten. Wie und warum wurde Görlitz in den verschiedenen Epochen dargestellt? Wie haben diese Ansichten das Image der Stadt geprägt und wer schuf die „Bilder meiner Stadt“? Gezeigt werden mehr als 300 Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotos, Pläne, Postkarten und Souvenirs mit Abbildern von Görlitz.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober
Dienstag bis Donnerstag, Samstag, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr

November bis März
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
Weitere Informationen zu den Ausstellungen, Veranstaltungsangeboten und Publikationen sowie Preisen erhalten Sie unter 
www.museum-goerlitz.de  

Kontakt:
Kulturhistorisches Museum Görlitz
Neißstraße 29
02826 Görlitz
Telefon: 03581 671355
museum@goerlitz.de

Kasse Barockhaus: Telefon 03581 671410
Kasse Kaisertrutz: Telefon 03581 671420

Dank Parkticket günstiger ins Museum

Wer an einem der Parkscheinautomaten im Stadtgebiet sein Ticket löst, kann ab sofort von einer Aktion des Kulturhistorischen Museums Görlitz Gebrauch machen: Bei Abgabe der Quittung zum Parkticket an den Museumskassen im Barockhaus Neißstraße 30 und im Kaisertrutz können Besucher 50 Cent Eintrittsentgelt sparen.
Der Sonderrabatt gilt einmalig und nur für Einzelkarten.

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