Starker Branchenmix

Kreativwirtschaft

Kreativwirtschaft in Görlitz – vielfältige Chancen nutzen

Ideen entspannt und wirtschaftlich erfolgreich verwirklichen

Eine kreative Umgebung ist die Basis für die Gesellschaft von Morgen. Bei steigender Automatisierung in Produktionsprozessen, braucht unser Wirtschaftsstandort mehr Wissen und Kreativität bei der Entwicklung und dem Absatz von Dienstleistungen und Produkten. Durch das lebendige, kulturelle und inspirierende Umfeld ist die Stadt Görlitz attraktiv für die Ansiedlung von kreativen Unternehmen.

In Görlitz finden Sie zahlreiche Kreative. Ob marktführende Softwareentwickler, innovative Designer und kreative Werbeagentur, über darstellende Künstler, spezialisierte Verlage und Galerien, bis hin zu überregional bekannten Musikern, Presse- und Rundfunk-Journalisten, leben und arbeiten alle in „der schönsten Stadt Deutschlands“ (Zitat Prof. Kiesow, ehemaliger Direktor der Stiftung Deutscher Denkmalschutz), in Görlitz.

In Görlitz fühlen sich Kreative wohl. Hier können sie unkompliziert in noch freien und günstigen zentralen  (Gewerbe-)Flächen durchstarten und sich mit einer sicheren Perspektive entwickeln. Eigentümer und Verwalter von Immobilien sind für verschiedene Nutzungskonzepte offen, welche auch von der Stadtverwaltung wohlwollend unterstützt werden.

Das Team der Wirtschaftsförderung der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ) bringt Kreative und Gewerbeflächenbesitzer zusammen, ist Behördenlotse und Begleiter. Die Kreativen werden bei der Gründung und Ansiedlung beraten und unterstützt. Mit aktiven Marketingmaßnahmen soll  das Image „Kreatives Görlitz“ entwickelt und etabliert werden, um noch mehr Kreative von den Ansiedlungsvorteilen der Stadt Görlitz zu überzeugen. Die EGZ trägt aktiv zur Vernetzung der Kreativen untereinander und mit Akteuren in- und außerhalb der Stadt bei. Dazu werden bestehende Branchennetzwerke ausgebaut und neue Netzwerke durch die EGZ initiiert und organisiert.

Die [space night] ist eine monatliche Abendveranstaltung der Kreativszene, an immer wechselnden Orten, mit zwei kurzen Impulsvorträgen von Kreativen in- und außerhalb von Görlitz. Ziel der Veranstaltung ist es, in lockerer Atmosphäre, inhaltliche (Denk-)Anstöße zu geben, sich und andere Sichtweisen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Die Veranstaltung wird von kfuenf, einem Zusammenschluss von 5 Kreativen, organisiert.

Der Branchen Talk ist eine Vernetzungsveranstaltung für die Mitglieder der Teilbranchen Kreativ- und Kulturwirtschaft. Hier werden branchenspezifische Themen und Fragestellungen besprochen. Auch aus diesen „Talks“ leitet die EGZ konkrete Aufgaben im Rahmen des Clustermanagements der Kreativ- und Kulturwirtschaft ab, und vertieft die Zusammenarbeit mit ihren Akteuren.

Kontakt:

Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH
für Wirtschaftsentwicklung, Stadtmarketing und Tourismus

Wirtschaftsförderung
Philipp von Haymerle
Tel.: +49 (0)3581 4757 48
Fax: +49 (0)3581 4757 47
p.vonhaymerle@europastadt-goerlitz.de

Ansiedlungsbeispiel: Die Jakobpassage

Die Jakobstraße ist eine Straße in der zentralen Innenstadt mit noch freien Ladenflächen. Hier siedelte sich ein junger Unternehmer, aus einer Großstadt kommend, aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen an. Zunächst ging es nur um eine Lagerfläche für seinen Online-Shop für faire gehandelte Bio-Kleidung. Doch als immer mehr Menschen interessiert in seinem Lager vorbei schauten, entschied er sich einen Pop-Up Shop für einen begrenzten Zeitraum zu betreiben. Das Geschäft lief so gut, dass aus einem temporär angedachten Angebot ein stetiges wurde. Der junge Unternehmer profitierte v.a. in der Anfangszeit von dem großzügigen Entgegenkommen des Hauseigentümers. In dieser Zeit lernte er zwei andere junge Unternehmer in Görlitz kennen. Sie verstanden sich auf Anhieb sehr gut und entwickelten ein Konzept einen Showroom und Arbeitsort gemeinsam zu betreiben. Die daraus entstandene „Jakobpassage“ in der Jakobstraße 5a wurde am 22. April 2016 erfolgreich eröffnet.

www.jakobpassage.org

STREETLIFE JAKOBSTRASSE – Steckbrief

Es kommt Leben in die Jakobstraße!

Vorgeschichte – Nach Jahren mit Ladenschließungen und wachsendem Leerstand auf der Jakobstraße entstehen Anfang 2015 mehrere neue Läden. Mindestens drei Betreiber handeln mit ungewöhnlichen Produkten, denen man in Görlitz bislang keine Marktchancen zugetraut hätte (vegane Kleidung, 20 Zoll Fahrräder, hochpreisige Delikatessen...).

Anstoß – Das Phänomen führt im Kreativteam von „Ab in die Mitte!" dazu, die Jakobstraße ins Zentrum des aktuellen Wettbewerbsbeitrags zu rücken. Als Idee entsteht „STREETLIFE JAKOBSTRASSE".

Ziel – Eine Kampagne soll temporäre und dauerhafte neue Ladennutzungen unterstützen und mit außergewöhnlichen Aktionen zur Belebung der Jakobstraße im Sommer 2016 führen. STREETLIFE soll Startpunkt zu einem Imagewandel sein, etwa als „Alternativroute zur Berliner", wobei sich beide Straßenzüge und die angrenzenden Plätze ideal ergänzen: hier bekannte Ketten – dort Einkaufsentdeckungen.

Schritte – Noch im Dezember 2015 haben die Akteure der „Jakob Passage" (Nr. 5a) ihr Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt. Gespräche mit den Neustartern sowie mit Alteingesessenen haben das gemeinsame Ziel verdeutlicht. Die Eigentümer von leer stehenden Ladengeschäften wurden befragt, unter welchen Bedingungen ein Ladenbetrieb in ihrem Haus möglich wäre. Erste Rückmeldungen waren positiv. Interessierte Nutzer/Ladenbetreiber werden gesucht und Vermieter mit potenziellen Mietern zusammengebracht.

Ablauf – Aktuell werden Kontakte vertieft. Im Frühjahr sollen nach individuellen Verträgen Räume hergerichtet und in besonderen Aktionen informiert werden. Im Vorsommer kann STREETLIFE starten, mindestens dann, wenn eine Handvoll neuer Händler einziehen kann. Die Kampagne wird von kleinen Events/Aktionen flankiert. Nach Möglichkeit erreichen bereits etablierte städtische Feste die Jakobstraße.

Chancen – Zahlreiche Neugierige, Stadtbewohner und Besucher entdecken die Jakobstraße neu und verhelfen jungen Läden zum Bleiben bzw. ermuntern andere, den Versuch zu starten, zu investieren. Jakobstraße und Wilhelmsplatz werden zum Stadtteiltreff für die Bewohner der angrenzenden Quartiere. Mit den anstehenden Investitionen wie „Senckenberg Quartier", Postplatz, Kaufhaus (Jakobstraße/Demianiplatz) schiebt sich die Jakobstraße in die Rolle der „individuellen Ladenzeile mit Grün-Oase".

Risiken – Die kritische Menge von ca. fünf neuen Läden wird nicht erreicht. Die Öffentlichkeit ignoriert die Straße und deren Produkte.

Finanzierung – Die Aktion besitzt gegenwärtig kein Budget. Die ersten Schritte erfolgen durch dienstliche und ehrenamtliche Mitwirkung der Team-Mitglieder, darunter Einzelpersonen, Amt für Stadtentwicklung, EGZ, Institut für ökologische Raumentwicklung, IHK, BID Organisatoren, ortsansässige Unternehmen (alte und neue sowie deren Netzwerke). Weitere Förderungen der Aktion werden geprüft.

Arbeitsstruktur – Das Team trifft sich im Abstand von ca. drei Wochen. Für kreative, engagierte Mitwirkende ist das Team offen.

Kontakt:

Stadtverwaltung Görlitz
Friedemann Dreßler
f.dressler@goerlitz.de

und

Europastadt Görlitz/Zgorzelec GmbH
Wirtschaftsförderung

Philipp von Haymerle
Tel.: +49 (0)3581 475748
p.vonhaymerle@europastadt-goerlitz.de

 

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