Natur Görlitz

Brunnen & Wasserspiele

Muschelminna

Nachdem 1855 das erste Postamt und 1865 das Gerichtsgebäude fertiggestellt waren, wurde der Platz, vorher Viehmarkt, geebnet und mit Bäumen bepflanzt. Der Oberpräsident der Provinz Schlesien, Freiherr von Puttkammer, später preußischer Innenminister, unterstützte die Görlitzer in ihrem Bemühen um einen Kunstbrunnen zur Verschönerung des Platzes. Offensichtlich ist es seiner Fürsprache zu danken, dass der Staat Preußen den größten Anteil der Kosten übernahm.

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Neptunbrunnen

Der Neptunbrunnen befindet sich auf dem Untermarkt an der Stelle eines historischen Röhrkastens. Laut Nachforschungen des ehemaligen Stadtarchivars Richard Jecht stand schon 1565/66 dort ein kunstvoll gestalteter Röhrkasten, geschmückt mit "acht schönen Tugenden und einer Säule, worauf ein Riese nebst des Kaisers Wappen sich erhob". Schöpfer dieses Renaissance-Brunnens war höchstwahrscheinlich Wendel Roskopf, der Jüngere.

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Georgsbrunnen

Der im Laufe der Jahrhunderte mehrmals versetzte Brunnen wurde im Jahre 2000 mit der Umgestaltung der Anbindung Brüderstraße an den Obermarkt wieder annähernd an den ursprünglichen Standort des mittelalterlicher Röhrkastens gestellt.

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Wasserband Marienplatz

Das Wasserband auf dem Marienplatz ist im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Platzfläche im Jahr 2001/2002 entstanden. Die Intention des für den Entwurf des Platzes und des Wasserbandes verantwortlichen Landschaftsarchitekten Till Rehwaldt aus Dresden ist es, den in diesem Bereich ehemals an der Stadtbefestigung vorhandenen Stadtgraben wieder symbolisch, aber nicht ortsgleich sichtbar zu machen.

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Ochsenzwinger

Brunnenterrasse

Die Wassertechnik der Brunnenterrasse wurde 1999 im Rahmen der Rekonstruktion des Ochsenzwingers vollständig erneuert und befindet sich im Kellergeschoss der Bastion. Über einen Hauswasseranschluss erfolgt die Wasserversorgung. Durch ein im Keller aufgestelltes Wasserreservoire und einer leistungsstarken Pumpe werden die 6 Fontänen der neobarocken Brunnenachse mit der notwendigen Wassermenge und ausreichendem Wasserdruck versorgt. Das Ein- und Ausschalten des Wasserspiels erfolgt über eine installierte Zeitschaltuhr.

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Nikolaizwinger

Kurz bevor man den Nikolaizwinger an der Peterskirche verlässt, wird über Treppenanlagen die Brunnenterrasse erreicht. Diese relativ kleine Fläche erhält durch den betont sachlich gestalteten Brunnen, das Staudenbeet und die halbkreisförmige Sitzfläche einen in sich abgeschlossenen, intimen Charakter. Das Wasser des Brunnens sprudelt in Intervallen, und das reizvolle Spiel von Licht und Schatten ist dort an sonnigen Vormittagen ein besonderes Erlebnis.

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Nikolaibrunnen

Am Nikolaiturm und Keller Nikolaistraße 6

Die Görlitzer erzählen gern, dass sich im Keller der Nikolaistraße 6, etwa 5,20 Meter unter der Straßenoberfläche, ein mittelalterliches jüdisches Ritualbad erhalten hat, eine sogenannte Mikveh. Der Nachweis, das dem so ist, kann nicht geführt werden; anhand der historischen Unterlagen ist es unwahrscheinlich.

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Zecherpaar

Am Klosterplatz

Diesen schönen Brunnen schuf die Görlitzer Künstlerin Gisela Mauermann, geb. 1941. Der Volksmund nannte ihn "Das Zecherpaar", obwohl die Frau sich mit der großen Wäsche beschäftigt und nur der Mann Bad und Bier so recht zu genießen scheint. Mit diesem Paar wollte die Künstlerin ironisch zum Ausdruck bringen, dass in unserer Gesellschaft noch großenteils die historische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau favorisiert wird. Es entstand ein Kunstwerk, dessen Betrachtung  beiden Geschlechtern Freude und Genuss bereiten kann.

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Humboldtbrunnen

Fischende Knaben am Humboldtdenkmal

Das Humboldtdenkmal im Alten Stadtpark wurde 1871 errichtet, 1875 wird ein Zierbrunnen mit Fontäne errichtet, der Humboldtbrunnen. Die damalige Brunnenplastik, ein Zinkguss, entsprach dem Stile der Zeit und wirkte für unser heutiges Empfinden recht überladen.

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Bütte Apothekergasse

Im Herzen der Görlitzer Altstadt, in einer Hausnische der Apothekergasse unweit des Alten Rathauses, finden wir diese ehemals öffentliche Wasserversorgungsanlage. Der Standort dieser Bütte wird 1592 schriftlich erwähnt. Die Bütte hat heute keine praktische Funktion mehr; sie erinnert uns daran, dass das Leben im ausgehenden Mittelalter nicht halb so romantisch war wie uns das viele Mittelaltermärkte zu vermitteln suchen:

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Bütte bei der Peterskirche 1

Der Standort dieser Bütte erinnert an eine mittelalterliche öffentliche Röhrbütte. Weil der felsige Untergrund der mittelalterlichen Stadt an den meisten Stellen nicht geeignet war, Grundwasserbrunnen zu speisen, wurde das Wasser damals von Quellen außerhalb der Stadtmauer über hölzerne Rohrleitungen in die Stadt geleitet. Der für einen Laufbrunnen nötige Druck konnte entstehen, weil man das Wasser an höher gelegenen Stellen in großen Zisternen sammelte.

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Bütte Bogstraße

Ursprünglich befand sich an diesem Ort eine hölzerne Bütte. Die jetzt vorhandene Granitbütte stand früher auf dem oberen Demianiplatz und wurde 1870 an der Bogstraße aufgestellt. Darauf weist die in die Front eingemeißelte Jahreszahl 1870  hin. Steht man an diesem Brunnen, so sind links die Türme der Peterskirche zu sehen, rechts der Nikolaiturm.

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Milchkannen

Diese von der sächsischen Künstlerin Thea Richter entworfene Brunneninstallation wird im Volksmund der "Milchkannenbrunnen" genannt. Die Gefäße aus Edelstahl sollen an die ehemals in Görlitz zahlreich vorhandenen Wasserbütten erinnern. Zwei der Kannen werden durch Wasserzuläufe aus der dahinterliegenden Wand gespeist, ohne dass sich ihr Füllstand verändert. Aus dem liegenden Gefäß läuft das Wasser heraus. Dieser witzige Einfall wurde hier mit Hilfe raffinierter Brunnentechnik verwirklicht.

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Bütte Hainwald

Badende Kinder

Wendet man sich von den "Milchkannen" südwärts und geht die Straße "Hainwald" hinunter, so findet man in der Nische eines Hauses an der sogenannten Neidecke eine Bütte mit badenden Kindern in einem Bronzetopf.  Diese reizende Brunnenplastik des Freitaler Künstlers Peter Fritzsche, geb. 1938, wurde 1991 aufgestellt. Der Volksmund bezeichnet die Gruppe der Kinder im Topf scherzhaft als "Kannibalenbrunnen".

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Engel und Teufel

Engelbrunnen

In der Nähe dieses Laufbrunnens befand sich ursprünglich eine der größten Görlitzer Rohrbütten, gespeist vom Siebenbörner Wasser. Der Büttentrog wurde im Laufe der Verkehrsgestaltung im 19. Jahrhundert mehrmals versetzt. Der Sockel, auf dem jetzt der Engel sitzt, trug seit etwa 1880 eine vom damaligen Stadtrat Rößler gestiftete Plastik - einen auf einem Fisch reitenden Knaben.

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