Wirtschaft Görlitz

Investieren im EFRE-Gebiet

Der Brautwiesenbogen

Neue Energie für den Görlitzer Westen

In der dritten Periode des Förderprogramms EFRE will Görlitz die „Wende im Westen“. Ziel ist es, der westlichen Innenstadt mit beispielhaften Vorhaben einen Entwicklungsschub zu verleihen und Aufmerksamkeit von Investoren und Bürgern für dieses Stadtgebiet zu wecken.

Die gründerzeitliche Innenstadt zeigt Licht und Schatten. Im Westen, den Quartieren rund um den Brautwiesenplatz, türmen sich die Probleme: Leerstand, Sanierungsstau, Gewerbebrachen. Die Entfernung zu Schulen und Kindertagesstätten ist weit. Jeder Einwohner verfügt hier statistisch über 2 Quadratmeter öffentliche Grünflächen. Im städtischen Mittel sind es 13 Quadratmeter.

Doch der „Nahe Westen“ von Görlitz hat riesige Potenziale und einige will das neue Projekt „Brautwiesenbogen“ erschließen. Güterbahnhof und Gewerbebetriebe haben einen Gürtel von Brachflächen hinterlassen. Die Grundstücke sind für Gewerbe kaum zu nutzen und sollen neues Grün, soziale Infrastruktur und langfristig auch neue Stadthäuser im Wohneigentum erhalten. Schöne, schnelle Rad- und Fußwege sollen Wohnungen und Arbeitsstätten sowie Erholungsorte miteinander verknüpfen. Jede überflüssige Kurzfahrt mit dem Auto ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern spart Parkstellflächen und mindert die Lärmbelastung von Wohnstraßen. Der Verein der Freien Waldorfschule Görlitz plant, seinen Standort an den Güterbahnhof zu verlagern. Das Dach des langen Güterschuppens ist für eine Solarnutzung vorgesehen und wird in ein dezentrales Wärmenetz einspeisen. Auch das Helenenbad bindet der Brautwiesenbogen ein. Immerhin liegt die Freizeitoase im wichtigsten Frischluftkorridor der zentralen Stadt. Die natürlichen Quellen und Wasserläufe um Siebenbörner und Pontetal stadtklimatisch zu nutzen, sie partiell zu öffnen und erlebbar zu machen, ist ein Gebot zukunftsorientierter Stadtplanung.

Auch das Soziokulturelle Zentrum an der Hilgerstraße, das private Engagement im alten Schlachthof oder der Bau einer Stadtteilfeuerwehr sind Bestandteil der Gesamtstrategie. Kleine und mittlere Unternehmen, die dauerhafte Arbeitsplätze schaffen, finden neue Horizonte. Mit dem Umbau der alten Cottbuser Schule zu einem medizinischen Großlabor wurde bereits ein Impuls gegeben. Der „Nahe Westen“ war über 100 Jahre im Zangengriff von schmutzig-lautem Gewerbe und Verkehr. Der Wandel braucht viele Partner, wachsendes Bürgerengagement und fachgerechte Pflege.

Eine wesentliche finanzielle Hilfe in Höhe von 8 Millionen Euro hat Görlitz mit den Europäischen Mitteln einer EFRE-Förderperiode erzielt.

 

Kontakt:

Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH
für Wirtschaftsentwicklung, Stadtmarketing und Tourismus

Wirtschaftsförderung
Philipp von Haymerle
Tel.: +49 (0)3581 4757 48
Fax: +49 (0)3581 4757 47
p.vonhaymerle@europastadt-goerlitz.de

 

 

Der ehemalige Schlachthof in Görlitz

Ein innerstädtisches teilbebautes Areal von vier Hektar Fläche – ist Ausgangspunkt einer neuen Entwicklung. Arbeitsgruppen formen Ideen zu Projekten mit unterschiedlichen Zeithorizonten. Ziel ist ein städtisches Quartier, das gewerblich wie auch zum Wohnen, auch kombiniert, genutzt wird.
Für Interessenten – vom Wohnungssuchenden bis zum Eigenheimbauer, vom Start-Up-Unternehmer bis zur Firma mit Angestellten, vom studentischen Think-Tank bis zum Künstler – ergibt sich eine enorme Vielfalt, Einfluss auf die Entwicklung von Flächen, Räumen und ganzer Gebäude zu nehmen, um eigene Vorstellungen zu realisieren. Die Projektentwickler stehen für Auskünfte und Unterstützung gern bereit.
Das architektonisch von 1881 bis 1996 geprägte Areal bietet Investoren die Möglichkeit der Miete, des Mietkaufs, der Erbpacht und der Teilhabe an einer Eigentümergemeinschaft."
Mehr Informationen finden Sie hier:
www.iku-ug.de

Impressum Datenschutz Button - Nach oben scrollen